Türkiyemspor 2008/2009

 

07.06.2009:

Türkiyemspor Berlin - Altona 93 1:0 (0:0)

Die Anspannung war riesengroß vor diesem letzten Spieltag. Ein Team (Oberneuland) hatte 41 Punkte, eines 40 (Hansa Rostock II) und drei hatten 39 Pünktchen (HSV II, VFC Plauen und unter dem ominösen Strich aufgrund des schlechtesten Torverhältnisses Türkiyemspor). Eines der genannten Teams musste nun heute die Reise in die Fünftklassigkeit buchen, und Türkiyemspor mußte punkten, in der Hoffnung, dass zumindest einer der drei punktgleichen Teams verliert.

Leider wollten nur magere 444 zahlende Zuschauer diese an sich dramatische Konstellation und Entscheidung live im Stadion miterleben. Kurz gesagt: Diese wenigen Zuschauer bekamen von Türkiyemspor nicht viel zu sehen, während die schon wirtschaftlich und sportlich abgestiegenen Altonaer engagiert zu Werke gingen, genauso wie ihre mitgereisten Fans (rd. 60 -70). Es löste schon etwas Erstaunen beim Türkiyemspor-Anhang aus, dass so viele Fans mit ihrem abgestiegenen Team mitfahren und es lautstark unterstützen.

Türkiyemspor erspielte sich in der ersten Hälfte kaum Aktionen, die in die Kategorie Gefahr für Altona einzuordnen waren. Da war der Blick auf den großen Fernseher mit seinem Videotext, der im Foyer der Haupttribüne aufgestellt war, spannender. Und ernüchtender, denn der HSV II führte gegen Wolfsburg II schon früh mit 1:0. Aber da war ja noch Plauen, das beim aufstiegswilligen Halleschen FC anzutreten hatte. Und da Halle punktgleich mit dem Tabellenführer Kiel war, war die Hoffnung auf eine Niederlage für Plauen nicht unberechtigt. Doch auch diese Hoffnung platzte im Laufe des Nachmittags. Während Türkiyemspor in der zweiten Hälfte vergeblich gegen das Tor von Altona anrannte, schoss Plauen in Halle sein Tor, ebenso Oberneuland gegen die abgestiegenen Cottbusser Reserve. Und Hertha II ließ sich von den Rostockern abschießen.

Doch dann kam die Meldung, dass der HSV gegen Wolfsburg den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste. Nun ein Türkiyemspor-Sieg, und die Reserve der Hamburger müßte in die Oberliga. Kurz vor Schluß des Spiels fiel auch nach mehreren ungenutzte Türkiyemspor-Möglichkeiten gegen immer mehr nachlassende Gäste das viel umjubelte 1:0. Torschütze war HAKAN CANKAYA, der für KAIS MANAI eingewechselt wurde und neuen Schwung in die Angriffsbemühungen unseres Vereins brachte. Doch zeitgleich schoss auch der HSV sein zweites Tor. Und am Ende blieb alles wie gehabt, zumindest was die Tabellenkonstellation betraf. Türkiyemspor hatte zwar gewonnen, aber alle relevanten Mitabstiegskandidaten auch. Sogar der VFC Plauen beim Halleschen FC. Der Abstieg in die Oberliga war somit für Türkiyemspor besiegelt. Wie es nun weiter geht, ließ UWE ERKENBRECHER in der Pressekonferenz offen. Dass die Oberliga nicht seine Wunschliga ist, hatte er aber noch mal deutlich gemacht. Alles andere sollte erstmal überschlafen werden. Ist vielleicht auch gut so.


30.05.2009:

FC Energie Cottbus II - Türkiyemspor Berlin 0:1 (0:0)

Türkiyemspor hat in Cottbus miserabel gespielt, am Ende aber doch NOCH durch einen Treffer von YUKI OKAMOTO gewonnen. Ein Treffer, der - so wurde mir berichtet - bei einem penibleren Schiedsrichter durchaus auch aberkannt hätte werden können. Aber der Schieri ließ ihn gelten, was auch nicht gegen die Regeln verstieß. Somit hatte Türkiyemspor zwar drei glückliche aber nicht verdiente Punkte im Gepäck.


22.05.2009:

Türkiyemspor Berlin - 1. FC Magdeburg 2:0 (0:0)

Vor dem Saison-Zuschauerrekord von 713 Zahlenden präsentierten beide Teams in der ersten Hälfte fußballerische Schmalkost. Magdeburg - als Tabellenvierter favorisiert - zeigte ein paar schöne Spielzüge, die aber nur selten unser Gehäuse in Gefahr brachte. Zwei Mal mußte unser Torwart DANIEL ROTHE sein gesamtes Können zeigen, um einen Gegentreffer zu verhindern. Türkiyemspor - auf einem Abstiegsplatz stehend und unbedingt gewinnen müssend - blieb noch harmloser als die Gäste. Eine gute Möglichkeit vor dem Tor der Magdeburger wurde mit mehreren Nachschuß-Möglichkeiten verschiedener Türkiyemspor-Akteure nicht genutzt. Das wars für die erste Hälfte und so ging es für die Spieler nachdenklich und für die meisten Zuschauer skeptisch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang drehte Türkiyemspor dann aber auf. Zeitgleich ließen die Gäste, deren letztes Spiel erst zwei Tage zurück lag, kämpferisch nach. Die Türkiyemspor-Angriffe wurden präziser und gefährlicher. NORBERT LEMCKE scheiterte in einer Aktion mehrfach an blockenden Verteidigern aus Magdeburg, kam trotzdem erneut an den Ball und hatte nun den glorreichen Einfall, den Ball in den Rückraum auf den dort lauernden DANIEL NOVAVIC zu legen, der wiederum flach aus 18 Metern das "Leder" in die Maschen drosch. 1:0 für Türkiyemspor! Das so wichtige Führungstor war gefallen. Das Glück unserer Mannschaft war dabei, dass die Magdeburger nicht mehr einen Gang höher schalten konnten. Die Gäste blieben weitgehend ungefährlich, während Türkiyemspor nachzulegen versuchte. Es war in der 2. Hälfte kein hochklassiges Spiel unserer Mannschaft geworden, aber es lebte von der Dramatik des unbedingt Siegen müssen. Sogar die Fans, die sonst eher verhalten auf der Haupttribüne dem Treiben auf dem Rasen folgen, wurden immer euphorischer. Und unsere Jungs nahmen diese Euphorie mit in die nächsten Attacken auf das Magdeburger Tor. Der entscheidende Treffer allerdings fiel erst kurz vor Schluß. MARCUS STEINWARTH wurde in der Mittelstürmer-Position herrlich freigespielt und lief allein auf das Gehäuse der Gäste zu, nur noch den herauseilenden Magdeburger Keeper vor sich. Er zieht ab, und die Kugel knallt an die Unterkante der Latte und zurück auf das Grün. Der Linienrichter hob wie einst 1966 beim WM-Finale in England jener russische Linienrichter, dessen Name ich verdrängt habe, die Fahne und entschied auf Tor. MARCUS STEINWARTH war vor Freude außer sich. Darüber kann man gerne vergessen, dass gerade er im gesamten Spiel auf der linken Seite zwar engagiert ackerte, aber dann in den entscheidenden Momenten doch zu eigensinnig agierte.

Anyway. Türkiyemspor hat gewonnen, und nun schauen wir gespannt, ob die anderen (der HSV II empfängt am Sonntag die Reserve von Rostock, Plauen spielt am Samstag beim Spitzenreiter Holstein Kiel) in der Lage sind, nachzuziehen. Ich drücke zum ersten Mal in meinem Leben Rostock die Daumen.


16.05.2009:

SV Wilhelmshaven - Türkiyemspor Berlin 2:1

Gut gespielt und doch verloren. Das ist das Fazit des Besuchs an der Nordsee. Florian Grossert konnte 10 Minuten vor dem Spielende den 0:1-Rückstand per Foulelfmeter wettmachen, doch wenige Minuten vor dem Abpfiff fiel dann doch noch der Siegtreffer für die Norddeutschen.


13.05.2009:

Türkiyemspor Berlin - VfB Lübeck 3:0 (0:0)

Allmählich wird es ernst für Türkiyemspor. Siege müssen her, egal wie. Der VfB Lübeck sollte daher heute der erste Punktelieferant für unseren Verein sein. Tatsächlich begann das Türkiyemspor-Spiel vor knapp 300 Zuschauern vielversprechend. NORBERT LEMCKE köpfte aus 5 Metern frei stehend auf das Gäste-Tor, aber leider nur dem Torwart den Ball in die Arme. Etwas platzierter, und es hätte geklingelt. So aber setzte Lübeck dagegen und startete wenig später unter anderem einen wunderschönen Konter, den der Stürmer der Gäste frei stehend vor dem Türkiyem-Kasten erfolgreich hätte abschließen müssen. Er scheiterte aber zum Glück am herausstürmenden Keeper DANIEL ROTHE. Der Rest der ersten Hälfte verflachte zusehends, so dass man den Pausenpfiff als Erlösung betrachtete. Dass Türkiyemspor in den zweiten 45 Minuten so erfolgreich aufdrehen würde, hat wohl keiner geahnt. Die Angriffe unserer Jungs wurden präziser und waren endlich auch mal von Erfolg gekrönt. So konnte NORBERT LEMCKE aus 15 Metern ins flache untere Eck des Lübecker Tores zum 1:0 treffen. Noch kurioser das 2:0. Erst im zweiten Anlauf gelang dem jungen Angreifer CENK AKGÜN der erlösende Treffer. Und FLORIAN GROSSERT durfte schließlich noch einen Foulelfmeter verwandeln. Türkiyemspor hatte somit den höchsten Sieg der Saison erreicht. Und der Umstand, dass der HSV II beim SV Babelsberg gleichzeitig mit 1:6 unterging, hievte Türkiyemspor weg vom Abstiegsplatz.

Bei noch vier ausstehenden Punktspielen ist es allerdings unten sehr eng. Ein Abstiegsplatz wird noch vergeben, und ein Punktabstand von 1 - 6 Punkten zum Abstiegsplatz bedeutet, dass noch viele Teams zittern müssen. Türkiyemspor muss am Samstag in Wilhelmhaven erneut punkten, sonst kann es sein, dass der HSV wieder an uns vorbeizieht.


08.05.2009:

FC Sachsen Leipzig - Türkiyemspor Berlin 0:2 (0:1)

Der erste Sieg seit drei Monaten ist wichtig und gelang vor knapp 1600 Zuschauern im Leipziger Zentralstadion gegen eine "Notelf" von Sachsen Leipzig. Die Gastgeber boten fünf A-Jugendliche auf. Wenn Türkiyemspor in diesem Spiel keine drei Punkte geholt hätte, dürfte man unserem Verein ungestraft die Regionalliga-Berechtigung absprechen. HAKAN CANKAYA traf zum 1:0, kurz nach der Pause legte NORBERT LEMCKE per Kopf nach. Zahlreiche weitere Möglichkeiten blieben wie so oft in den zurückliegenden Spielen ungenutzt.

Mittwoch kommt der VfB Lübeck, keine Übermannschaft, aber ein Team, das besser aufgestellt sein wird als die insolventen Sachsen. Dort muß Türkiyemspor zeigen, ob die 4. Liga sportlich weiter für unseren Verein möglich ist.


04.05.2009:

Türkiyemspor Berlin - VFC Plauen 2:2 (1:1)

Mein erstes Montagabend-Spiel, allerdings ohne DSF-Übertragung. War auch nicht nötig, denn das Interesse an diesem Match war nicht sonderlich groß. Die offizielle Zuschauerzahl wurde nicht genannt, aber ich schätze sie auf ca. 200, davon rd. 50 aus Plauen. Ein Großteil der Gästefans verspätete sich, so dass sie das 1:0 für ihr Team in der zweiten Spielminute verpasst hatten. Türkiyemspor hatte die Anfangsphase anscheinend verschlafen, übernahm dann zwar engagiert aber konzeptlos das Kommando. Immer in der Vorwärtsbewegung, aber ohne durchdachte Aktionen verpuffte jeder Angriff meist schon, bevor der Gäste-Keeper eingreifen musste. Erst nach einer guten halben Stunde gab es die erste gefährliche Aktion für Türkiyemspor, die auch zum Torerfolg führte. NORBERT LEMCKE köpfte an die Querlatte, und den Abpraller verwertete dann RONNY TEICHMANN zum 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Hälfte änderte sich am Gesamtbild wenig. Türkiyemspor führte ständig den Ball, doch Erfolgserlebnisse blieben vorerst aus. Schlimmer noch: Während Ordner und Bullen im Gästeblock den kleinen aber feinen Fananhang von Plauen aufmischten - Gründe dafür waren weder ersichtlich noch erhörbar - schossen die Gäste zum 2:1 ein. Wieder mußte Türkiyemspor einem Rückstand hinterherlaufen. Der erneute Ausgleich zum 2:2 gelang schließlich MURAT DOYMUS mit dem Hinterkopf in die lange Torwart-Ecke. Nun versuchte Türkiyemspor alles, um doch noch den nötigen Dreier zu landen. Die Plauener blieben aber gefährlich und hatten sogar noch die Chance, erneut in Führung zu gehen, als nach einem Konter ein Plauener allein auf Türkiyem-Tor zustürmte. Doch unser herauseilender Keeper DANIEL ROTHE verhinderte mit einem Reflex den Treffer für die Gäste. Somit muß Türkiyemspor mit dem 2:2 zufrieden sein und sollte sich allmählich in die Planung für die Oberliga begeben, auch wenn theoretisch ein Verbleib in der 4. Liga noch möglich ist.


25.04.2009:

VfL Wolfsburg - Türkiyemspor 3.1

Der Torschütze für Türkiyemspor war Yuki.


22,04.2009

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - CHEMNITZER FC 0:3 (0:1)

In einem durch und durch miserablen Spiel konnte sich unsere durch Verletzungen und Gelbsperren ersatzgeschwächte Mannschaft gegen den Chemitzer FC nicht durchsetzen. Es war im Grunde eine Wiederholung der schwachen und den gleichen Fehlern behafteten Partie gegen Hertha II, nur die Tormöglichkeiten, die es zumindest am Samstag gab, blieben heute aus. Der Chemnitzer FC war Türkiyemspor in allen Belangen überlegen, so dass auch die Höhe der Niederlage den Spielanteilen entspricht. Selbst als sich die Chemnitzer nach deren 2:0-Führung mehr in ihre Abwehr zurück zogen und Türkiyemspor kommen ließen, war unser Team nicht in der Lage, gefährliche Situationen vor dem Gäste-Tor zu erspielen. Es war schlichtweg grausig für die 402 Zuschauer - so sie denn Türkiyemspor-Fans waren - anzusehen, was sich unser Team dort auf dem rumpeligen Geläuf leistete.

Ein Lichtblick war die Fan-Aktion mit dem Bild von Albert Einstein, die sich gegen die Dummheit von rechten Gedankenträger richtete. Die Chemnitzer Fans reagierten darauf kaum, vielleicht aber auch nur, weil die Bilder, die von rd. 50 Zuschauern auf der Haupttribüne hochgehalten wurden, in der Gäste-Kurve schwer zu erkennen waren. Die Berliner Polizei hingegen filmte die Aktion (und die Akteure) eifrig.


18.04.2009:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HERTHA BSC II 0:1 (0:0)

602 zahlende Zuschauer, dazu kamen zahlreiche Jugenspieler unseres Vereins, sahen ein Spiel, in dem Türkiyemspor zwar die besseren und klareren Chancen besass, es aber nicht fähig brachte, den Ball zum Torerfolg zu versenken. Die guten Möglichkeiten basierten aber nicht auf der klareren Spielanlage unseres Teams. Da wußte Hertha besser zu gefallen. Bei Türkiyemspor waren es immer nur Einzelleistungen, die Torgefahr hervor brachten. MARKUS STEINWARTH und MURAT DOYMUS tauchten frei vor dem Torhüter der Gäste auf, nachdem sie in einem Alleingang die Hertha-Abwehr überwinden konnten. Doch beide scheiterten an dem blitzschnell reagierenden Keeper des Gästeteams. Weitere derartige Chancen blieben ebenso kläglich ungenutzt. In der zweiten Hälfte wurde Hertha immer stärker, Türkiyemspor hingegen baute ab. Und schließlich passierte das, was viele erahnten: Eine Standardsituation brachte die ansonsten sicher stehende Abwehr unseres Teams in Panik, und nach einem kurzen Getümmel im 5-Meter-Raum war der Ball schließlich zum einzigen Tor des Tages im Netz.

In dieser Form der Harmlosigkeit wird es schwer, die Klasse zu halten. Es muss bald ein Drei-Punkte-Erfolg her. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich Türkiyemspor am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr im schon zwei Mal abgesagten Spiel gegen die Chemnitzer.


04.04.2009:

HAMBURGER SV II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN II 0:0

Ein miserables Türkiyemspor-Team, in dem die dominierenden Hamburger zum Glück unseres Vereins keinen Treffer erzielen konnte.


29.03.2009:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HALLESCHER FC 2:2 (2:1)

Türkiyemspor verspielte gegen den Tabellenzweiten aus Halle nicht nur eine 2:0-Führung sondern fing sich - wie schon gegen den Tabellenführer Holstein Kiel - in der Nachspielzeit einen Gegentreffer ein, der unserem Verein am Ende zwei Punkte kostete.

584 zahlende Zuschauer staunten nicht schlecht, als Türkiyemspor nach fünf Minuten durch HENNING LICHTE mit 1:0 in Führung ging und CAN AKGÜN nach 17 Minuten sogar unsere Führung auf 2:0 ausbaute. Dass nur wenige Minuten später ein weiter Einwurf die Hallenser wieder ins Spiel brachte, war mehr als unnötig. Aber trotzdem konnte Türkiyemspor dem Angriffsdruck der Gäste stand halten, hatte in der zweiten Hälfte durch NORBERT LEMCKE sogar noch die Möglichkeit, auf 3:1 davon zu ziehen. Erst in der 92. Spielminute fiel der Ausgleich, ausgerechnet durch Horvat, dem Torhüter der Hallenser. Er hatte sich bei einer Ecke still und heimlich nach vorne begeben und blieb von der Türkiyemspor-Abwehr sträflich unbeachtet. So kam er frei zu einem Aufsetzer-Kopfball ins lange Eck, den unser heute ansonsten gut aufgelegter Keeper NORBERT KÖHLMANN nicht mehr erreichen konnte.

Wenn unser Team die heutige und die letzte Woche in Babelsberg gezeigte Leistung auch gegen die mit uns gegen den Abstieg spielenden Teams zeigen kann, dürfte die Oberliga für Türkiyemspor kein Thema sein, vorausgesetzt die Spieler vergessen den Spruch "Ein Spiel dauert 90 Minuten und der Ball ist rund". Der Ball ist zwar weiterhin rund, aber ein Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schieri abpfeift. Lernt man eigentlich schon in der F-Jugend.


24.03.2009:

CHEMNITZ-SPIEL ABGESAGT!

Wegen Unbespielbarkeit des Platzes ist das für den 25.03.09 angesetzte Nachholspiel gegen den Chemnitzer FC zum zweiten Mal abgesagt worden. Neuer Termin soll Mittwoch, der 22.04.09 sein.


21.03.2009:

SV BABELSBERG 03 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:0

Seit langem war ich mal wieder im Stadion der Nulldreier. Und ich muss sagen, irgendwie fühlte ich mich heimisch. Das alte Karl-Liebknecht-Stadion ist klasse eng, so dass man immer gute Sicht hat - egal wo man steht - und eine angenehme Fußball-Atmosphäre vorherrscht. Wo sonst sind wir von Türkiyemspor mit dem Lied "Kreuzberger Nächte sind lang" begrüßt worden? Die Fans sind nett und absolut streßfrei, überall gibt es was zu trinken und zu essen sowie Merchandising (wenn man Babelsberg-Fan ist). Kurzum - so stelle ich mir den Besuch in einem Fußball-Stadion vor.

Ich wünsche diesem Verein und seinen Fans den Aufstieg in die 3. Liga, verbunden mit der Hoffnung, dass den Babelsbergern ihr fußballerische Biotop dann nicht vom DFB platt gemacht wird. Mich würde der Verein dann als regelmäßigen Gast in der 3. Liga begrüßen dürfen.

Von daher fand ich die heutige 0:1-Niederlage meines Vereins Türkiyemspor nicht so dramatisch, zumal ich gesehen habe, dass es keine großen Leistungsunterschiede zwischen den um den Aufstieg mitspielenden SVB und unserem gegen den Abstieg kämpfenden Verein gab. Türkiyemspor begann sehr offensiv und bereitete dem Gastverein schon einige Schwierigkeiten. Kurz vor dem 0:1 aus unserer Sicht lenkte der Babelsberger Keeper mit Mühe einen Schuss des überaus agilen Türkiyemspor-Stürmers YUKI OKAMOTO an den Babelsberger Pfosten, von wo er ins Seitenaus sprang. Nach dem Führungstreffer für die Gastgeber - ein Schuß aus halblinks in die obere Ecke des Tores, schwer zu halten für unseren Keeper NORMAN KÖHLMANN - blieb das Spiel ausgeglichen. Auch im zweiten Durchgang war eine ausgeglichene aber umkämpfte Partie zu sehen, bei der hochkarätige Torchancen allerdings Mangelware blieben. Türkiyemspor hätte somit sicherlich ein Unentschieden verdient gehabt, mußte aber erneut mit einer knappen Niederlage nach Hause fahren. Aber - wie schon erwähnt - es gibt schlimmeres als gegen Babelsberg zu verlieren. Eine Niederlage gegen Chemnitz am Mittwoch (18.30 Uhr Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark) zum Beispiel, oder eine Niederlage gegen Halle am nächsten Sonntag (13.30 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark). Denn mit einem Sieg gegen die Hallenser würden wir den Babelsbergern einen großen Gefallen tun. Und uns natürlich auch.


18.03.2009:

FC OBERNEULAND - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:2

In diesem Nachholspiel trafen FLORIAN GROSSERT und YUKI OKAMOTO für unseren Verein zum Punktgewinn in Bremen.


15.03.2009:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HOLSTEIN KIEL 0:1

Der Tabellenführer aus Kiel konnte Türkiyemspor erst in der Nachspielzeit mit einem Glückschuss aus 20 Meter bezwingen.


07.03.2009:

HANNOVER 96 II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:2

Türkiyemspor kam überraschend gut aus den "Puschen" und legte nach der aufgrund der Spielabsagen unfreiwillig langen Winterpause einen sehenswerten Auswärtserfolg an den Tag. Schon nach 15 Minuten traf YUKI OKAMOTO aus 20 Meter zum 1:0 für Türkiyemspor. Das 2:0 erzielte SÜLEYMAN KOC in der zweiten Hälfte. Der Anschlußtreffer für die Kicker aus dem größten Dorf Niedersachsens fiel 7 Minuten vor Schluß und konnte nicht verhindern, dass unser Team die drei Punkte mit nach Berlin nahm.


07.02.2009:

Testspiel Ludwigsfelder FC - Türkiyemspor 1:1 (0:0) (3:0)

Am Samstag trafen sich der Oberligist Ludwigsfelde und der Regionalligist Türkiyemspor Berlin zu einem Vorbereitungsspiel auf die bald beginnende Rückrunde. Zu dem Bedauern von uns Türkiyemsporfans war bei dem Spiel auf Kunstrasen kein Klassenunterschied zu erkennen, schlimmer noch: der LFC konnte mit seinem aus einer verstärkten Deckung heraus gezielt und gekonnt vorgetragenen Angriffen besser gefallen und hatte auch folgerichtig ,besonders in der zweiten Hälfte, zahlreiche hochkarätige Einschussmöglichkeiten, die von unseren Torhütern NORMAN KÖHLMANN (1. Hälfte) und DANIEL ROTHE (2. Hälfte) zunichte gemacht werden konnten. Die Abwehr um ROCCO TEICHMANN sah in vielen Situationen nicht sehr sicher aus. Auch im Angriff von Türkiyemspor herrschte Flaute. Kaum eine gefährliche Situation konnte heraus gespielt werden. Die neuen Offensiv-Kräfte YUKI OKAMOTO und MARTIN KARWOT waren zwar bemüht, wirkten aber in ihren Aktionen sehr überhastet und unglücklich. So konnte der LFC in der 2. Hälfte nach einem der vielen gut vorgetragenen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Dass Türkiyemspor kurz vor Schluß nach einem Freistoß der Ausgleich durch ROCCO TEICHMANN gelang war für unser Team sehr schmeichelhaft. Ich hoffe nur, dass es nächsten Sonntag im Pokalspiel gegen den BFC Preussen (13 Uhr, Preussen-Stadion) wieder besser wird, wenn hoffentlich wieder KAIS MANAI, MALIK JOOF und der zweite japanische Neuzugang EISEI TOMIOKA, die allesamt heute verletzungsbedingt fehlten, auflaufen können.


Testspiele!

30.01.2009:

Türkiyemspor - BAK 07 4:0

25.01.2009:

1. FC Union Berlin - Türkiyemspor 4:2 (3:0)


11.01.2009:

BERLINER HALLENTURNIER DER OBERLIGA- UND REGIONALLIGAVEREINE

Das Turnier der Berliner Oberliga-Und Hallenturniere ist alles andere als einer der beliebtesten Termine im Kalender vieler Fans und auch mancher Spieler und Vereinsfunktionäre. In den vergangenen Jahren gab es zu viele organisatorische Pannen und Missgriffe, um dieses Turnier zu einem Highlight zu machen.Zudem nutzen traditionell Fußballfans mancher Vereine das Berliner Hallenturnier seit 1991 als Plattform, um gegnerische Spieler und Fans mit rassistischen Rufen und Schmähungen zu versehen. Oft war Türkiyemspor das Ziel dieser Parolen. Leider gab es auch dieses Jahr wieder derartige Auswüchse, die vor allem von Union-Fans in Richtung der Anhängerschaft von TeBe gegrölt wurden. Da der BFC Dynamo dieses Jahr nicht antreten wollte, fielen die BFC-Anhänger als Bösewichter der Halle weg. So blieb es tatsächlich den Köpenicker Fans vorbehalten, die Rolleder Fußball-Trottel zu spielen, die sie auch genüsslich annahmen. Sie trieben es dabei soweit, dass der traditionell auf dem rechten Ohr taube Stadionsprecher sich sogar genötigt sah, darauf hinzuweisen, dass rassistische Parolen zu unterlassen seien. Wie jedes Jahr diskutieren nun nicht nur Fans von Türkiyemspor und Tennis Borussia die zukünftige Teilnahme ihres Vereins an dieser Veranstaltung. Gerade weil kaum noch Fans von beiden Vereinen teilnehmen, wäre ein Verzicht auf die Teilnahme an der traditionellen "Winter-Demonstration-rechten-Gedankengutes-aus-Anlass-eines-Hallenturniers" doch nahe liegend. Vielleicht setzt sich der Berliner Fußballverband auch einmal mit der Veranstaltung auseinander. Der Verband kann ja auch nicht damit zufrieden sein, jedes Jahr aufs neue Rassisten eine Plattform zu bieten. Gerade die geschlossene und überdachte Örtlichkeit einer Halle macht es den rassistischen Krakeelern einfach, da hier auch mit wenigen Rufern die Propaganda zu leicht verbreitet werden kann. Sportlich hatte sich Türkiyemspor in den letzten Jahren oft schon nach der Vorrunde verabschiedet. Dieses Jahr hatten sich unsere Spieler anscheinend mehr vorgenommen und marschierten mit zwei Siegen (2:1 für Türkiyemspor gegen den Spandauer SV und 2:1 für Türkiyemspor gegen den 1. FC Union II), einer Niederlage (0:1 verliert Türkiyemspor gegen TeBe) und einem Unentschieden (1:1 gegen Hertha II) in das Halbfinale.

Im Halbfinale spielte Türkiyemspor gegen den Sieger der Gruppe B, dem Lichterfelder FC. Unser Team schlug die Lichterfelder mit 4:0. Die Tore für Türkiyemspor wurden durch Süleyman, Hakan und Florian (2x) erzielt. Damit hatte es unser Team seit langem mal wieder bis in das Finale des immerhin schon 31 Jahre alten Oberliga-Turniers geschafft. Dass unsere Mannschaft im Endspiel mit 0:3 gegen Hertha II unterging, versüßte uns danach die Turnierleitung, denn Florian und unser Keeper bekamen von ihr Einzelauszeichungen als bester Turnierspieler und bester Torwart.


21.12.2008:

AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Wieder mal war es Zeit für eine außerordentliche Mitgliederversammlung, da der im Sommer 2008 gewählte 7köpfige Vorstand binnen kürzester Zeit auf drei Personen geschrumpft war. Hitzige Diskussionen um den Kassenbericht und die bisher nicht stattgefundene Kassenprüfung zogen das ganze in die Länge. Darf man den alten Vorstand entlasten, wenn die Kasse nicht geprüft ist, und wenn nicht, kann man trotzdem einen neuen Vorstand wählen, waren die Hauptknackpunkte, um die es ging. Letztendlich einigte sich die MVV darauf, den Bericht des Kassenprüfers in einer zum 25.01.2009 einberufenen Mitgliederversammlung entgegenzunehmen, um danach auf dieser Sitzung darüber zu entscheiden, ob der bisherige Vorstand entlastet wird. Nun ging man zur Wahl eines neuen Vorstands über. Vom 1. Vorsitzenden Celal Bingöl wurde eine Liste von Personen präsentiert, die sich für eine zukünftige Arbeit in einem Türkiyemspor-Vorstand bereit erklärten. Diese Liste wurde, nachdem sich jede/r einzelne vorgestellt hatte, auch gewählt.

So sieht der neue Vorstand aus: Vorsitzender:

Celal Bingöl

Hasan Ak (Gutachter)

Antje Tiedemann (Bänkerin d. Dresdner Bank)

Nare Yesilyurt-Karakurt (Chefin des Pflegedienstes Deta Med)

Dr. Susam Dündar-Isik (Projektmanagerin, SPD-Mitglied) Robert Schaddach (PR-Leiter Berliner Bürgerbräu GmbH, MdA für die SPD)

Uwe Leuschner (Geschäftsführer von Rewico Logistik aus Rangsdorf, mit Ost-Biographie [ehemaliger DDR-Außenhändler, Studium im RGW-Raum], der fließend Russisch, Tschechisch und Englisch spricht, ist einer der mittelständischen Unternehmer, von denen Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck sagt, er als Brandenburger sei ein bisschen stolz auf sie. Rewico expandiert: In Deutschland, besonders aber in Osteuropa und Russland. Schon seit September 1998 betreibt das Unternehmen in Moskau ein Logistikzentrum mit 400 Angestellten)

Klaus Grandau

Christian Sulter (Iveco Nordost)


19.12.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC HANSA ROSTOCK II 0:1

Erneut so ein Spiel an einem lauschigen Dezember-Abend, an dem sich rd. 200 frierende Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion einfanden, um den Rückrunden-Auftakt von Türkiyemspor auf zusätzlich von American Football, 1. FC Union und Hertha BSC II genutzten und daher mittlerweile völlig ramponierten Geläuf mitzuerleben. Doch die Kälte und der Rumpelacker waren nur die geringeren Probleme, denn schon in der Anfangsphase des Spiels ließ sich Türkiyemspor wieder zu sehr beeindrucken von den mangelhaftem Fußball-Künsten der Rostocker. Während unsere Kicker zuerst nur dem Treiben der Gäste ehrfürchtig zuschauten, war es unser Torwart, der dieser Phase der Passivität ein Ende setzte. Mit letztem unnötigem Einsatz holte er einen Rostocker Spieler von den Beinen. Da dieses natürlich im Strafraum geschah, gab es Elfmeter für die Gäste. Unser Keeper hatte somit in dieser Saison schon seinen dritten Elfer "verschuldet", was ja nicht so schlimm wäre, wenn er die verschuldeten Elfmeter abwehren würde. Die Gelegenheit dazu hat er ja immer nach solch engagiertem Einsatz. Doch dieses Highlight blieb uns auch an diesem Abend versagt. Und niveauvoller Fußball wurde auch nicht mehr geboten. Torszenen wurden zur Rarität. Es spielte sich alles im Mittelfeld ab, wo selbst das Spielen von 2-Meter-Pässe den Akteuren beider Teams große Schwierigkeiten bereitete. Die Ballverluste häuften sich, und die Hoffnung auf eine bessere 2. Hälfte war auch vergebens. Selbst als in der Schlussphase ein Rostocker Abwehrspieler mit Rot wg. hartem Foulspiels vom Platz musste und Türkiyemspor nun mehr Druck zu entwickeln schien, verpufften alle Angriffsbemühungen unseres Teams im Nirvana. Als positives bleibt nur, dass Türkiyemspor nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. Das lässt hoffen. Und auch die zunehmenden Stimmen, die voraussagen, dass der DFB seine Auflagen aufgrund der Kritik vieler Vereine zurückschrauben will und unser Team evtl. in der Rückrunde wieder im Katzbachstadion auflaufen darf (außer bei den sicherheitsrelevanten Spielen gegen Halle, Magdeburg und Chemnitz) lässt so etwas wie weihnachtliche Vorfreude auf die Rückrunde aufkommen.


10.12.2008

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV WILHELMSHAVEN 2:1(2:1)

Nachdem das Punktspiel zwischen Türkiyemspor und dem SV Wilhelmshaven schon zwei Mal abgesagt wurde, konnte es heute Abend im dritten Anlauf endlich angepfiffen werden, allerdings fast vor Ausschluss der Öffentlichkeit. Vor zwei Tagen wurde den Vereinen die heutige Ansetzung mitgeteilt. Weder die Fachpresse (Fuwo) konnte den Termin veröffentlichen noch die Tagespresse (die von Türkiyemspor-Spielen sowieso kaum Notiz nimmt). Und da vereinsintern die Werbetrommel auch eher schweigt als geschwungen wird, waren es - ich schätze mal - 40 Insider, die im Stadion frierend der Dinge harrten, die da kommen sollten. Türkiyemspor zeigte sich in der ersten Hälfte überraschend spielfreudig und kombinationssicher. Schon nach sechs Spielminuten erzielte Babacan N´Diaye aus Nahdistanz das 1:0, als er aus Nahdistanz einen Pfostentreffer vor die Füße bekam und nur noch einzuschießen brauchte. Acht Minuten später traf Norbert Lemcke zum 2:0, und angesichts der größeren Aggressivität unserer Spieler im Zweikampf und der weiteren Torchancen (z. B. schoss Babacan aus drei Meter frei vor dem Kasten den Keeper der Gäste an) hätte der Vorsprung zur Pause viel höher ausfallen müssen. Die Wilhelmshavener hatten nur eine nennenswerte Möglichkeit (ein Fernschuss streifte knapp am Kasten unseres Torwarts vorbei), ansonsten beherrschte Türkiyemspor Spiel und Gegner. Umso ärgerlicher war es, dass der Schiedsrichter kurz vor der Halbzeitpause für die Gäste einen Foul-Elfmeter gab, den sie sicher verwandelten. Nun geschah das, was die vierzig Zuschauer befürchteten. Die Gäste gingen im zweiten Durchgang forscher zur Sache, und unsere Spieler ließen sich davon beeindrucken und fabrizierten reihenweise Fehlpässe und Fehler. Allerdings stand unsere Abwehr recht sicher, so dass das Übergewicht der Wilhelmshavener sich kaum in nennenswerte Möglichkeiten widerspiegelt. Aber nach vorne lief bei Türkiyemspor fast gar nichts mehr, denn die Gäste waren in der zweiten Hälfte zweikampfstärker als unsere Jungs. Erst in der Schlussphase kam Türkiyemspor wieder besser ins Spiel und hatte prompt auch wieder zwei gute Möglichkeiten (einmal stand Babacan im Abseits, bei der anderen rettete der Gäste-Torwart, indem er den Ball mit Mühe über die Latte lenkte). So war dieser knappe Sieg am Ende auch verdient. Nun wäre es aber auch schön, wenn Türkiyemspor auch gegen Mitbewerber gegen den Abstieg mal drei Punkte einfährt, um aus dem Keller etwas rauszukommen. Die Gelegenheit dazu haben sie nächstes Wochenende bei Altona 93.


06.12.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC ENERGIE COTTBUS II 1:0 (1:0)

Das Spiel gegen das Tabellen-Schlusslicht Cottbus, das in den letzten Spielen allerdings andeutete, wieder erfolgreicher Fußball spielen zu wollen, wurde für Türkiyemspor erneut ein Zittersieg. Türkiyemspor war zwar das klar bessere Team, aber die Gäste blieben immer wieder gefährlich. Man musste immer wieder damit rechnen, dass die Cottbusser zu einem Torerfolg kommen. Auch nach dem Führungstreffer von KAIS MANAI fiel es Türkiyemspor schwer, aus seiner Überlegenheit Kapital zu schlagen. Der Ball lief zwar gefällig durch unser Mittelfeld, doch im Angriff waren die Akteure unserer Elf entweder zu verspielt oder mutlos. Lediglich zwei Fernschüsse in der zweiten Hälfte sorgten noch mal für Aufregung, denn der Gäste-Keeper konnte sie nur mit Mühe abwehren. Ansonsten verflachte das Spiel immer mehr, und der Schlusspfiff war für Spieler wie für jeden der 121 Zuschauer eine Erlösung. Drei Punkte für Türkiyemspor, das war das wichtigste Resultat dieses Tages.


Pokalspiel am 25.11.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - LICHTENBERG 47 7:0 (4:0)

Mit einem klaren 7:0 in der 5. Runde des Berliner Pokals gegen den Berlin-Ligisten SV Lichtenberg 47 zieht Türkiyemspor in das Achtel-Finale ein. Türkiyemspor ließ am Dienstagabend bei winterlichen Temperaturen im Jahn-Sportpark nichts anbrennen. Konzentriert ging das Team um Uwe Erkenbrecher zu Werke. Schon nach einer halben Stunde führte unsere Mannschaft uneinholbar mit 3:0 (Süleyman, Babacan, Manai). Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte erneut Kais Manai mit dem 4:0 drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff.

In der zweiten Halbzeit konnte Türkiyemspor durch Tore von Marcus, Süleyman und Can auf 7:0 erhöhen. Türkiyemspor ist somit im Achtelfinale und spielt beim Oberligist BFC Preussen. Voraussichtlicher Spieltermin: 10.12.08

Torfolge:

Süleyman Koç (10.´)

Babacar (19.´)

Kais Manai (25.´) Elfmeter

Kais Manai (42.´)

Marcus Steinwarth (58.´)

Süleyman Koç (60.´)

Can Akgün (88.´)


11. Spieltag am 08.11.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SACHSEN LEIPZIG 2:0

Trainer UWE ERKENBRECHER hatte umgestellt, da er nun über einen neuen Stürmer verfügte. NORBERT LEMCKE räumte nun in der Abwehr ab, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Im Sturm agierte dagegen der Neuzugang BABACAN N´DIAYE. Und dieser erwies sich als wahrer Glücksgriff, denn er war derjenige, der diesmal, angetrieben vom wieder mal stark spielenden HENNING LICHTE Tormöglichkeiten auch in zählbares verwandeln konnte. Ein Kopfball und ein Freistoßtreffer von Babacan reichten, um gegen schwach spielende Leipziger drei Punkte einzufahren. Und dabei wirkte der immerhin schon 34 Jahre zählende Spieler fit und agil wie manch ein junger Spund in unserem Team es nicht vermag. Ich wünsche ihm, dass ihm seine Spritzigkeit noch lange erhalten bleibt, im Interesse von Türkiyemspor. Apropos Spritzigkeit: Diese legten auch die Sachsen-Fans im Gästeblock an den Tag, nachdem sie von gegnerischen Leipzigern, die sich auf der Haupttribüne eingefunden hatten, per Sprüchen und Transparente provoziert wurden. Ihr Versuch, auf die Haupttribüne zu gelangen, um sich mit ihren sächsischen Gegner auseinanderzusetzen, scheiterten an energisch agierenden Polizisten, die heute anscheinend auch auf Krawall gebürstet waren. Der Leipziger Fußballkrieg, auch "Leipziger Allerlei" genannt (Lok gegen Chemie, Chemie gegen Sachsen, Sachsen gegen Lok, alle gegen die Polizei) ist für außenstehende undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Absolut unverständlich ist es aber, wenn Leute meinen, ihren Kleinkrieg auf fremden Plätzen zu Lasten unbeteiligter Vereine durchführen zu müssen. Auch wenn von den neutralen unter den 456 Zuschauern keiner zu Schaden kam und auf den Rängen zeitweise mehr Aktivität geboten wurde als auf dem Rasen (was der eine oder andere durchaus zu schätzen wusste), sollten diese Schwachköpfe ihre Konflikte doch bitte schön in Sachsen austragen.


10. Spieltag am 01.11.2008

VfC PLAUEN - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:0


9. Spieltag am 29.10.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - VfL WOLFSBURG II 2:1 (1:1)

Türkiyemspor begann in diesem Mittwochabend-Spiel vor dürftiger Kulisse (104 zahlende Zuschauer) engagierter und kam schon in der 2. Minute zum ersten Tor. Murat Doymus ließ dabei mit seinem Treffer Hoffnung auf den ersten Heimsieg Türkiyemspor`s aufkommen. Auch in der Folgezeit blieb unser Team spielbestimmend, allerdings wie so oft harmlos vor dem gegnerischen Tor. Die Wolfsburger hingegen waren noch schwächer und hatten im ersten Durchgang nur eine wirkliche Möglichkeit. Ein Freistoß aus 20 Meter, von halblinks geschlagen, fand zum Entsetzen der Zuschauer seinen Weg ins Tor, wobei weder die postierte Mauer noch der Torhüter dabei glücklich agierten. Weitere Möglichkeiten blieben aus, und die Pause war bestimmt von ärgerlichen Kommentaren über den Gegentreffer. Der zweite Durchgang gehörte ebenfalls Türkiyemspor, obwohl die Gäste auch stärker wurden. Die klareren Einschuss-Möglichkeiten hatte aber unsere Mannschaft, so dass es schließlich durchaus dem Spielverlauf entsprach, dass NORBERT LEMCKE zum 2:1-Sieg für Türkiyemspor traf. Damit hatte unser Team sein zweites Saisonspiel gewonnen und kann nun den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten. Und Türkiyemspor hat deutlich gemacht, dass unsere Mannschaft zwar keinen attraktiven Fußball spielt aber auch keineswegs schlechter ist als der Großteil der in der Regionalliga Nord mitkickenden Teams, einschließlich VfC Plauen, zu denen es im nächsten Spiel geht.


8. Spieltag am 25.10.2008:

HERTHA BSC II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 2:1 (2:0)

Dieses Match war eines der vielzitierten 6-Punkt-Spiele. Beide Teams mussten gewinnen, um aus dem Tabellenkeller etwas heraus zu kommen. Der Gastgeber begann die Partie furios und kam auch schon in der 5. Minute zum 1:0. Und auch danach beherrschte Hertha Gegner und Raum. Türkiyemspor wirkte oft konzeptlos und überhastet, während die Herthaner den größeren Siegeswillen präsentierten. Nach einer halben Stunde wurde unsere Abwehr erneut von rechts überrannt, und der Pass des Herthaners in den Rückraum unserer Verteidigung erreichte den Hertha-Stürmer Sebastian Huke, obwohl drei Türkiyemspor-Spieler um ihn herum standen. Sebastian Huke hatte keine Mühe, den Ball zur 2:0-Führung im Kasten unserer Mannschaft unterzubringen. Türkiyemspor war im ersten Durchgang dem Gastgeber völlig unterlegen und konnte keine ernsthafte Gefahr für das Hertha-Gehäuse entwickeln. Das änderte sich nach der Pause. Die zweite Hälfte begann mit einem Lattenknaller von KAIS MANAI, und setzte sich nach dem Anschlusstreffer vom kurz vorher eingewechselten NORBERT LEMCKE fort. Trotzdem konnte Türkiyemspor keine seiner folgenden guten Möglichkeiten zu einem Ausgleichstreffer nutzen und musste sich nun dieser bitteren Niederlage fügen. Die nun folgende "englische" Woche wird wahrscheinlich richtungsweisend für unseren Verein. Entweder es wird gegen Wolfsburg II am Mittwoch und gegen den VfC Plauen am kommenden Wochenende gepunktet, um Tuchfühlung zum Mittelfeld zu behalten, oder es wird ein nur noch schwer zu gewinnender Kampf gegen den drohenden Abstieg, mit all seinen Folgen für die Fans und dem Verein.


7. Spieltag am 18.10.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HAMBURGER SV II 0:2 (0:0)

Um es kurz zu machen: Das Niveau dieses Spiel war ziemlich weit unten angesiedelt. Türkiyemspor konnte dieses untere Niveau lange Zeit mithalten, und vielen wurde nach einer 1. Hälfte ohne nennenswerte Höhepunkte und einem begonnenen zweiten Durchgang, der auch nicht besser zu werden schien, klar, dass nur eine Standardsituation dieses Spiel entscheiden kann. Wir hofften selbstverständlich auf eine solche vor dem HSV-Tor, stattdessen kam sie vor unserem Kasten. Der Freistoß aus ca. 20 Meter wurde von unserer bis dahin recht sicher stehenden Verteidigung noch abgewehrt, aber sogleich wurde erneut ein HSVer gefoult, sodass ein zweiter Freistoß nahezu von der gleichen Stelle folgte. Und der traf - zugegebenermaßen grandios geschossen und unhaltbar für unseren Keeper - zur 1:0-Führung für die Gäste. Und als wenn dieses noch nicht reichte, holte sich nur wenig später unser Abwehrspieler ILTER SENKAYA für ein weiteres Foul die Ampelkarte ab. Danach blieb zwar unser Team im Spiel, wurde aber schließlich kurz vor Schluss noch einmal kalt erwischt, als ein HSVer allein durch unsere Abwehr marschierte und den Ball zum 2:0-Sieg für die Hamburger versenken konnte. Heute hat sich Türkiyemspor sportlich selbst demontiert. Fast keine Torschüsse, dazu diese unnötigen Fouls an der Mittellinie und schließlich in der 2. Hälfte vor dem eigenen Strafraum, ein Torwart, der die Abstöße mit zunehmender Spieldauer immer öfter ins Seitenaus schlug, und ein Platzverweis der ärgerlichen Sorte machen den 10 €-Besuch eines Türkiyemspor-Spiels mittlerweile zu einem echten Erlebnis in Richtung Masochismus. Und als wenn das nicht schon genug wäre, kommt noch die organisatorische Demontage dazu. Während die Fans von Babelsberg, die uns nie feindlich gesinnt waren und sich sogar beim Spiel vor wenigen Wochen aufgrund der Ereignisse in Chemnitz mit uns per Transparente solidarisch erklärten, in einen weit entfernten Gästeblock eingepfercht wurden, durften heute - am DFB-Aktionstag gegen Rassismus in den Stadien und überall - unter den 150 Türkiyemspor-Fans rd. 100 HSVer Platz nehmen, die dieses Entgegenkommen unseres Vereins mit "Deutschland"-Rufen und dem Absingen des bekannten Landser-Liedes dankten. Das sehr zurückhaltende Eingreifen unserer Ordnungskräfte, die erst vor kurzem noch mit dem Einsatz gegen ein harmloses Transparent von Türkiyemspor-Fans sehr viel mehr Engagement gezeigt hatten und so schließlich die gesamte "Carsi"-Türkiyemspor-Gruppe aus dem Stadion vertrieben haben, macht nur die Hilflosigkeit deutlich, mit der Türkiyemspor zu Werke geht. Wer es zugelassen hat, dass dieser heutige HSV-Scum auf der Haupttribüne Platz nehmen durfte, den sollte man zu Hertha BSC abschieben. Wie schon erwähnt: Demontage pur in allen Bereichen. Hier ist ein Umdenken von Türkiyemspor dringend erforderlich, wenn man seine vor der Saison ausgegebenen Ziele (kein Abstieg, Zuschauerschnitt von 1000), erreichen möchte.


Berliner Pokal am 11.10.2008:

BFC DYNAMO - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:3 (0:1)

Unsere Blau-Weißen zogen heute nach einem verdienten Sieg gegen den Oberligisten in die nächste Runde des Landespokals ein. Gleich in den ersten 15 Minuten des Spiels hätte es im Kasten des Gegners klingeln müssen. Zum Beispiel verwehrte der gute Schiedsrichter einen Strafstoß für Türkiyemspor. CAN AKGÜN, der heute gut aufgelegt war, wurde im Strafraum ruppig gelegt. Wenig später ging ein Linksschuss von KAIS MANAI dicht am Pfosten vorbei. Türkiyemspor bestimmte das gesamte Spiel nach Belieben, denn unser Team war heute spielerisch, läuferisch und taktisch dem Widersacher klar überlegen. Die Gastgeber kamen nur zu gelegentliche Konter. Doch Türkiyemspors Problem, mit dem sich unser Team seit Saisonbeginn rumärgert, ist die mangelnde Chancenverwertung. Türkiyemspor tut sich unheimlich schwer damit, spielerische Überlegenheit in zählbare Erfolge umzumünzen. 40 Minuten rannte Türkiyemspor gegen das Tor des BFC an, doch nichts annähernd gefährliches kam dabei heraus. Dann wurden die Gastgeber druckvoller, und unser Team drohte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar in Rückstand zu geraten. Allerdings gelang doch noch mal die Befreiung vom BFC-Druck . Per exaktem Anspiel von KANIS MANAI an SÜLEYMAN KOC trieb Süleyman den Ball im Laufduell bis in den Fünfmeterraum und passte dann zum lauernden CAN AKGÜN, der keine Mühe hatte, die Kugel zum 1:0 über die Linie zu bringen. Im Halbzeit zwei zog Türkiyemspor das Tempo etwas an und kam durch SÜLEYMAN KOC, der bei seinem Heber dem Torwart der Gastgeberkeine Chance ließ, zum 2:0. Dynamo hielt nun kämpferisch dagegen und griff zwangsläufig zu überharten Mitteln. Was folgte war eine Flut von Gelben Karten und Spielunterbrechungen. Die Attacke an KAIS MANAI von hinten in die Beine wäre allerdings würdig für eine direkte Rote Karte. Stattdessen gab es nur Gelb. Schließlich wurde Dynamo für seine kämpferische Leistung mit dem Anschlusstreffer belohnt, den kurze Zeit später HAKAN CANKAYA allerdings zur 3:1-Führung für Türkiyemspor wieder egalisierte, indem er eine herrliche Eingabe vom eingewechselten ASTRIT SELANCI verwerten konnte. ASTRIT SELANCI war es aber auch, der mindestens drei Großchancen nicht verwerten konnte. Eine seiner Möglichkeiten landete am Pfosten statt im leeren Tor. Am Ende flog noch der BFCer Kukulies mit der Ampelkarte vom Platz, und nach dem Schlusspfiff waren wir froh, dass diesmal der Schieri der Böse war und sich einiges anhören musste und nicht wir. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg unserer Blau-Weißen, die damit in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs ziehen. Am kommenden Samstag kommt mit HSV II ein spielstarker Gegner zu uns, aber diese Hürde ist auch zu schaffen. Hadi Türkiyem!


6. Spieltag am 5.10.2008

HALLESCHER FC - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:1 (1:0)

In einem von Türkiyemspor besonders in der 2. Hälfte gut geführtem Spiel gab es ein gerechtes Unentschieden. Von der Tatsache, dass Türkiyemspor als Drittletzter beim Tabellendritten der Liga angetreten ist, war beim Spiel nichts mehr zu erkennen, denn Türkiyemspor war dem Gegner ebenbürtig. Den Treffer für unsere Mannschaft erzielte DENIS NOVACIC.


5. Spieltag am 26.09.2008

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SV BABELSBERG 03 0:2 (0:1)

Für Fußball-Feinschmecker war das gestern ein harter Abend. Unsere Mannschaft bot in der 1. Hälfte absolut gar nichts. Kein einziger Torschuss von Türkiyemspor, und ansonsten zeigte sie nur ängstliches Defensiv-Verhalten. Ein Glück, das die als Tabellenführer angereisten Gäste dieses nicht als Einladung zum Tore-Schießen aufgefasst hatten. Auch sie langweilten die 650 Zuschauer, bis auf ein paar wenige Torszenen, die aber allesamt ungefährlich waren. Per Elfmeter, den unser Keeper durch ein Foul am Stürmer der Gäste verursachte, durfte Babelsberg dann in Führung gehen. In der zweiten Hälfte begann Türkiyemspor energischer. Und siehe da: Es gab zwei gute Tormöglichkeiten, und die dritte war sogar eine 99%ige, die der Torhüter der Gäste gerade noch über die Latte lenken konnte. Doch danach war wieder Flaute. Und dieses auf beiden Seiten. Babelsberg stand sehr tief und wartete auf die Aktionen von Türkiyemspor, die nicht kamen. Und die Konter der Gäste verliefen sozusagen im Sande. Es gab nur eine gefährliche Situation in unserem Strafraum, als unsere Abwehr den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone schlug. Babelsberg erobert sich den Ball an unsere Strafraumgrenze zurück, der in den Strafraum stürmende Gästespieler fällt und der Schiedsrichter zeigt erneut auf den ominösen Punkt. 0:2! Es war ein absolut miserables Spiel, in dem es eigentlich keinen Gewinner hätten geben dürfte. Das sind Spiele, wo ich mir eine Minus-Regel wünsche: Wer so spielt, dem gehört mindestens ein Punkt abgezogen. Und diesen Punktabzug hätten beide Teams hinnehmen müssen. Das schönste an diesem Abend war daher die Aktion gegen Rassismus in den Stadien, die die Babelsberg-Fans in der Halbzeitpause durchführten. Sie hielten kurz vor dem Wiederanpfiff zahlreiche Transparente mit in verschiedenen Sprachen verfassten Anti-Rassismus-Sprüchen in die Höhe. Es tut gut zu sehen, dass es auch Fußballfans gibt, die nicht durch dumpfe Parolen meinen den Gegner provozieren zu müssen und die sich immer wieder gegen solche Nazi-Gruppen wie bei unserem Spiel in Chemnitz zur Wehr setzen. Deswegen gehört der SVB auch zu meinen Lieblingsclub im Nordosten. In diesem Sinne gönne ich ihnen die Tabellenführung, auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie sie die erlangen konnten.


Berliner Pokal am 17.09.2008:

TSV RUDOW - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:2 (0:0)

Türkiyemspor tat sich gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Rudower schwer, obwohl unser Team von Beginn an das dominierende war. Erst in der 2. Hälfte konnte sich der eingewechselte Türkiyemspor-Stürmer ASTRIT SELANCI entscheidend durchsetzen und unsere Mannschaft in Front schießen. Das zweite Tor folgte wenig später (Kopfball von ILTER SENKAYA) und markierte den Schlusspunkt.


4. Spieltag am 14.09.2008:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - HANNOVER 96 II 1:2 (1:2)

Vor der enttäuschenden Kulisse von 209 Zuschauern war Türkiyemspor in der ersten Hälfte das bessere der beiden schlecht agierenden Teams. Türkiyemspor hatte mehrere Möglichkeiten, um Treffer zu erzielen. Hannover hingegen nur zwei, die gingen aber rein, auch weil unsere Abwehr mehrfach nicht im Bilde war. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte HAKAN CANKAYA herrlich anzusehend mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 16 Metern. Damit sind die sportlichen Höhepunkte dieses Spiels schon erwähnt, denn in der zweiten Hälfte brachte weder Türkiyemspor noch der Gast aus Niedersachsen, bei dem übrigens unser letztjähriger Goalgetter Fatih Yigitusagi von Beginn an und unser letztjähriger Linksaußen Kwazie Boachie in der Schlußviertelstunde mitwirkte, etwas erwähnenswertes zustande. Ein enttäuschendes Gekicke, während dem auf Türkiyemspor-Seite lediglich HENNING LICHTE durch hohes Engagement und unermüdlichen Einsatz auffiel. Die Rote Karte des Tages muss ich allerdings heute verteilen, und zwar an dem Ordnungs-Dienst, der sich bemüßigt fühlte, das Transarent unser CARSI-Fangruppe abzuhängen, weil er das A als Anarcho-A wähnte. Der Vorstand will keine politischen Symbole im Stadion sehen, scheint dabei aber den Blick für das wesentliche verloren zu haben.


3. Spieltag am 31.08.2008

CHEMNITZER FC - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:2 (1:1)

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte von Türkiyemspor kam es zu einen sportlichen Vergleich beim Chemnitzer FC. Begleitet vom Integrationsbeauftragten des Berliner Senats Günter Piening ging es in das Stadion des Chemnitzer Traditionsclub. Weitere 3300 Zuschauer waren gekommen, um diesem Spiel beizuwohnen. Es begann für Türkiyemspor recht vielversprechend. Unsere Mannschaft beherrschte den Gegner in der Anfangsphase ziemlich deutlich. Folgerichtig fiel auch das 1:0 für Türkiyemspor. Einen Fernschuß konnte der Chemnitzer Keeper nicht festhalten, und SÜLEYMAN KOC war zur Stelle, um den Ball ins Tor zu schieben. Wenig später hatte FLORIAN GROSSERT das 2:0 auf dem Fuß. Herrlich freigespielt traf er aus zwei Meter nicht die leere Ecke des Tores sondern nur den im anderen Eck orientierungslos herumirrenden Keeper der Gastgeber. Danach wurde Chemnitz stärker. In den letzten 10 Minuten vor dem Pausenpfiff folgte eine Chemnitzer Ecke nach der anderen. Ich glaube, es war die fünfte Ecke, bei der der Ausgleich fiel. Danach pfiff der gute Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff machte der Chemnitzer FC dort weiter, wo er vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte und kam zu zwei hochkarätigen Chancen. Zuerst grätschte ein Chemnitzer knapp am Ball vorbei, sonst hätte es geklingelt. Danch knallte die Kugel gegen die Querlatte des Türkiyemspor-Gehäuses. Doch Türkiyemspor konnte sich von dem Druck immer mehr befreien, und auch unsere Abwehr stand im weiteren Spielverlauf immer sicherer und ließ nichts weiter mehr zu. Türkiyemspor konnte sogar mehrfach vielversprechend kontern. Einer dieser Konter führte in der 85. Minute zu unserem überraschenden Siegtreffer. ERKUT ERGILGIÜR schlug einen langen Diagonalpaß zum eingewechselten HAKAN CANKAYA, der aus ca. 10 Metern den Ball unter die Latte des Chemnitzer Tores knallte. Der Jubel war grenzenlos, denn mit diesem Sieg hatte keiner mehr gerechnet. Doch wir freuten uns umso mehr, da wir während des nahezu ganzen Spiels mit Nazi-Sprüchen aus einem auf der Gegengerade aufgelaufenen Pulk bedacht wurden. Im Laufe der ersten Hälfte sammelte sich auf der Gegengerade ein Pulk von in roten Shirts gekleideten Figuren (ca. 50), die anfangs ein schwarzes Transpi mit altdeutscher Schrift aufhangen, was sie aber wenig später wieder abnahmen (mußten?). Dann begannen sie mit dem Absingen des von der verbotenen Nazi-Band Landser veröffentlichten Lied "Wieder mal kein Tor für Türkiyemspor", welches sie mehrfach autstark intonierten, ironischerweise führte Türkiyemspor zu diesem Zeitpunkt schon mit 1:0. Zudem wurde immer wieder "Berlin bleibt deutsch!" gerufen. Erst als in der 2. Hälfte einige dieser Deppen mit "Juden Berlin" -Rufen provozierten, reagierte ein Teil des übrigen Publikums mit Pfiffen und Buh-Rufen. Wenig später wurde auch per Stadion-Lautsprecher dazu aufgefordert, derartige Rufe zu unterlassen, was mit Beifall bedacht wurde. Die übrigen Sprüche und Gesänge allertdings gingen bis zum Schlußpfiff weiter, ohne dass noch eine Durchsage oder ein Einschreiten der Ordnungskräfte erfolgte. Von daher bin ich froh, dass Türkiyemspor hier Ruhe bewahrte und die drei Punkte mitgenommen hat.


2. Spieltag am 24.08.2008

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FC OBERNEULAND 1:1 (0:1)

Die ankommenden Zuschauer erlebten eine Überraschung: Das Spiel wurde aus dem Stadion auf den Nebenplatz verlegt. Begründung: Der Rasen im Stadion war zu demoliert, und der seit Stunden herunterfallende Dauerregen tat sein übriges. Pech für die Zuschauer, die in Erwartung eines Fußballspiel unter einem trockenen Tribünendach ohne Schirm oder Regenjacke an die Kasse traten. Manch einer von ihnen hatte daher auch gleich wieder den Rückweg eingeschlagen. Und wenn man zurückdenkt, was der DFB im Saison-Vorfeld für materielle und finanzielle Hürden gerade im Bereich der Stadionsicherheit und -ausstattung den Regionalliga-Vereinen aufgebürdet hatte, kann man sich schon angesichts dieses maroden Nebenplatzes ziemlich verschaukelt vorkommen. Denn mit der Verlegung auf das Nebenfeld des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wurden all diese DFB-Auflagen ad absurdum geführt. Wer bis heute noch nicht wußte, dass der DFB die Vereine mit völlig überzogenen Auflagen überhäufte, der hat es nun beim Besuch des Spiels Türkiyemspor - FC Oberneuland sicherlich begriffen. Der Spruch: "Da hätten wir auch im Katzbachstadion spielen können" war heute von vielen Zuschauern zu hören. Die Sicherheit wäre dort genauso hoch gewesen, und Türkiyemspor hätte seinen eigenen Catering und die Zuschauer sich nicht mit der runzligen Wurst des vereinsfremden Imbißwagen abfinden müssen. Der heutige Tag machte es deutlich: Der DFB verarscht seine Vereine und läßt sie immense Kosten für Sicherheit investieren, um dann am Ende doch auf einem Bolzplatz spielen zu lassen. Und als letztes noch dieses: Wenn der Rasen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark schon Mitte August hinüber ist, wie soll er dann erst im Herbst aussehen? Soll Türkiyemspor ständig auf den Nebenplatz ausweichen? Und ist es dann nicht sinnvoller, wenn unser Vereinsvorstand beim DFB darauf drängt, dass Türkiyemspor für die nicht sicherheitrelevanten Spiele, von denen es besonders in der Hinrunde reichlich gibt, in das bei Fans und Spieler gleichermaßen beliebtere Katzbachstadion umziehen kann? Zum Spiel: Der Dauerregen und die schon beschriebenen Begleiterscheinungen sorgten dafür, dass nur 217 zahlende Zuschauer den Weg auf den Nebenplatz fanden. Türkiyemspor begann trotzdem mit viel Elan und hatte in den ersten Minuten zwei gute Möglichkeiten, um zu einem Torerfolg zu kommen. Erst nach ca. 20 Minuten kam der Gast aus Bremen besser ins Spiel. Sein Führungstreffer allerdings war nicht sonderlich herausgespielt. Aus rd. 35 Meter zog ein Bremer ab und überraschte unseren Torwart DANIEL ROTHE, der nur zusehen konnte, wie der Ball immer länger wurde und sich über ihn ins Netz senkte. Danach bestimmte Oberneuland das Geschehen auf dem Rasen. Die Gäste spielten gefälliger und zügiger ohne allerdings große Gefährlichkeit zu entwickeln. Türkiyemspor kam erst wieder in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, als sich Oberneuland zurückzog und auf Konter lauerte. Dabei wirkte Türkiyemspor mehr kopflos als durchdacht. Trotzdem wurde unsere Überlegenheit gerade in der Schlußviertelstunde immer deutlicher. Der Ausgleich in der 85. Minute durch HAKAN CANKAYA war dann auch überfällig. Eine flache Hereingabe konnte er mühelos verwerten. Und Türkiyemspor hätte sogar noch siegen können. In der Schlußsekunde schlug ein Bremer Verteidiger den Ball in höchster Not von seiner Linie. Gleich danach pfiff der Schiedsrichter ab. Dieses Unentschieden entsprach dem Spielverlauf, wobei Bremen damit zufriedener sein wird als Türkiyemspor. Unsere Mannschaft beinhaltet immer noch einige Baustelle, ganz besonders im Offensiv-Bereich. Das Regionalliga-Format muß sich unser Team erst noch erarbeiten.


1. Spieltag am 16.08.2008

FC HANSA ROSTOCK II - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 3:1 (1:0)

Der Saisonauftakt verlief anfangs sehr verhalten. Nach einer knappen halben Stunde traf der Gastgeber im Ostsseestadion zum ersten Wahl nach einer Ecke. Bis zur Pause spielte Türkiyemspor sehr verhalten, danach allerdings stärker, auch weil MARCUS STEINWARTH eine Minute nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich erzielte. Türkiyemspor begann nun, sich zu wehren und wurde immer spielbestimmender und torgefährlicher. Besonders spielten sich neben dem Türkiyemspor-Torschützen auch MURAT DOYMUS und ROCCO TEICHMANN in den Vordergrund. Der Bruch im drückenden Türkiyemspor-Spiel kam mit der gelbroten Karte für unseren Abwehrspieler MALIK JOOF für - nennen wir es mal - Zupfen am Trikot des Gegners . Eine überzogene Reaktion des Schiedsrichter, der Türkiyemspor in diesem Spiel nebenbei mit gelben Karten geradezu überhäufte. Dass er irgendwann einen Türkiyemsporspieler vorzeitig zum Duschen schicken würde, war da schon fast klar. Jedenfalls übernahm nun wieder Rostock das Kommando und spielte seine Überzahl aus. Das zweite Rostocker Tor fiel erneut nach einer Ecke, und kurz vor Schluß mußte unser Team auch noch den dritten Treffer hinnehmen. Diese Niederlage ist kein Beinbruch, zumal sie von vielen erwartet wurde. Eine Standortbestimmung für unser Team ist sowieso erst nach drei oder vier Spieltagen möglich. Auch in der letzten Saison hatten wir das Auftaktspiel - sogar im heimischen Stadion - verloren und sind am Ende doch noch als Tabellendritter aufgestiegen. Von daher nehme ich diese Niederlage gelassen hin und freue mich auf das erste Heimspiel, auch um zu sehen, wer für Türkiyemspor aufläuft. Denn ein Problem für unsere Mannschaft ist der Ausfall vieler Spieler, zum einen wg. Sperren (ILTER SENKAYA, jetzt auch Malik), oder auch wg. Verletzungen (wie z. B. KAIS MANAI).


09.08.2008:

Testspiel: LICHTENBERG 47 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 1:3 (1:1)

Beim zwei Klassen tiefer spielenden Berlinligisten aus Lichtenberg domierte unser Team zwar das Geschehen auf dem Rasen des Hans-Zoschke-Stadions, doch zählbares kam dabei erst einmal nicht heraus. Im Gegenteil: Die Gastgeber konnten per direkt verwandeltem Freistoß sogar in Führung gehen. Türkiyemspor-Neuzugang MARCUS STEINWARTH hatten diesen Freistoß verursacht, zuerst mit seinem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld, dann mit seinem nach dem zurück eilen ebenso unnötigen Foul 18 Meter vor dem Türkiyemspor-Gehäuse. Doch nur wer nicht arbeitet, macht keine Fehler, denn trotz dieses weniger guten Auftritts war MARCUS STEINWARTH einer der heutigen Leistungsträger des Teams. Oft angespielt, sehr bemüht und mit einigen guten Szenen vor dem gegnerischen Tor wurde seine Klasse mehrfach deutlich. Nur im Abschluß haperte es (noch). Schon in den ersten Minuten hatte er eine gute Chance, verzog den Ball aber knapp. Und nachdem aus einem Strafraumgestocher heraus SASCHA KADOW den Ausgleich erzielen konnte, hatte MARCUS STEINWARTH noch vor der Pause den Führungstreffer auf dem Schuh, drosch aber frei vor dem L47-Keeper über den Kasten. Seinen Fehler aus der ersten Hälfte konnte er aber noch gut machen. Der eingewechselte Defensiv-Spieler MALIK stürmte in der 60. Minute auf der rechten Außenlinie zur Überraschung aller bis in den gegnerischen Strafraum, wo er schließlich gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter durfte MARCUS STEINWART sicher zum 2:1 verwandeln. Danach wurde er ausgewechselt und für ihn kam ANGELO VALENTIN, der nicht weniger bemüht war, sich z. B. in der 88. Minute auf links durchsetzte und den Ball sauber reinflankte. PATRICK REISS, für SASCHA KADOW eingewechselt, verwandelte freistehend mit einer artistischen Einlage zum 3:1-Endstand für Türkiyemspor. So war die zweite Türkiyemspor-Halbzeit eine wesentlich bessere als die erste. Eine Steigerung ist allerdings nötig, wenn man im ersten Pflichtspiel am nächsten Wochenende bei Hansa Rostock II einigermaßen bestehen möchte.


02.08.2008:

Testspiel: BAK 07 - TÜRKIYEMSPOR BERLIN 0:1 (0:1)

Nach dem schwachen Spiel unter der Woche beim BSV Hürriyet im Wedding (2:1-Sieg für Türkiyemspor) folgte heute erneut ein Testspiel der etwas langweiligen Sorte. MURAT DOYMUS konnte zwar in der ersten Hälfte mit dem Hinterkopf den Treffer des Tages erzielen, aber viel mehr brachte unser Team nicht zustande. BAK hielt als Oberligist auch ziemlich dagegen, so dass sich am Ende über ein Remis niemand von Türkiyemspor hätte beschweren können. Es bleibt in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Saisonstart in Rostock noch einige Arbeit für Trainer Erkenbrecher. Aber schließlich sind sie in der kommenden Woche im Trainingslager. Danach wird alles besser.
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24.07.2008 
Testspiel FSV Luckenwalde - Türkiyemspor 1:4 (0:3)
Das Testspiel beim FSV Luckenwalde (Brandenburg-Liga) hat Türkiyemspor klar dominiert. Innerhalb der ersten 15 Minuten trafen SASCHA KADOW, OLIVER GLÖDE (Ex-Herthaner, der bei Türkiyemspor vorspielte) und KAIS MANAI zur deutlichen 3:0-Führung für unsere Mannschaft. Danach erzielte der Gastgeber seinen Ehrentreffer per Elfmeter. CIHAN DOGAN konnte in der zweiten Hälfte den Endstand herstellen. JOSHUA OKOAMPA, dessen Verpflichtung kurz bevor steht, machte nach seiner Einwechslung in der zweiten Hälfte erneut ein sehr gutes Spiel.
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22.07.2008:

NEUE SPIELER!

KAIS MANAI (07.11.1972) ist ein tunesischer Fußballspieler. Er besitzt sowohl die tunesische, als auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Der 1,85 m grosse Mittelfeldspieler gilt als torgefährlicher Spielgestalter. Manai kam über die Stationen Reinickendorfer Füchse (93-98), SV Babelsberg 03 (98-99), TuS Celle FC (99-01), Eintracht Braunschweig (01-02), Preußen Münster (Januar 2002-Juni 2002) schließlich zum FC Carl Zeiss Jena. Hier spielte er mit dem Club 3 Jahre lang in der Oberliga NOFV-Süd (Saison 2002/2003, Saison 2003/2004, Saison 2004/2005), bevor er endlich in der Saison 2005/2006 den Aufstieg in die Regionalliga schaffte. Im Juli 2006 wechselte Manai zum 1. FC Magdeburg, mit dem er fast den in die 2. Bundesliga aufgestiegen wäre. Kais Manai absolvierte für den FC Carl Zeiss Jena insgesamt 78 Oberligaspiele (23 Tore) und 15 Regionalligaspiele (1 Tor). SASCHA KADOW (31.07.1979) ist ein erfahrener Angreifer und spielte zuvor für Erzgebirge Aue, Tennis Borussia Berlin und im letzten halben Jahr für den BFC Dynamo. Ein junger Stürmer kommt von Hertha BSC zu uns. MARCUS STEINWARTH (14.04.1986) kickte sechs Jahre lang für die Herthaner und wird nun unseren Angriff verstärken. Über den Neuzugang ANGELO VALENTIN (24) war nicht viel in Erfahrung zu bringen. Er kommt vom Mariendorfer SV und wird seine Regionalliga-Tauglichkeit erst noch unter Beweis stellen müssen. In den Testspielen jedenfalls hat er einen guten Eindruck hinterlassen. Sollte die Verpflichtung vom US-Amerikaner JOSHUA OKOAMPA realisiert werden können, dürfen wir uns auf eine echte Verstärkung freuen.


19.07.2008:

Türkiyemspor siegt bei Blitzturnier

Der Berliner Regionalliga Aufsteiger Türkiyemspor gewann am Sonnabend im Jahn-Sportpark ein Vierer-Blitzturnier des SV Empor Berlin.     Das Turnier, an dem neben Türkiyemspor der Oberligist Germania Schöneiche und die Berlinligisten SV Empor und Köpenicher SC teilnahmen, konnten die Kreuzberger mit zwei Siegen gegen Empor (2:0) und Schöneiche (3:1) gewinnen. Im Rahmen der Vorbereitung zur Regionalligasaison 2008/2009 nutzte Türkiyemspors neuer Coach Uwe Erkenbrecher die Begegnungen auch, um Probespieler zu testen. "In der Defensive und im Tor sind wir gut besetzt, auf den anderen Posten suchen wir noch die eine oder andere Verstärkung" erläuterte Erkenbrecher. Am Mittwoch, dem 23.7.08 reisen unsere Regionaligisten zum nächsten Testspiel beim Brandenburg-Ligisten FSV Luckenwalde an (Beginn 19 Uhr).


17.07.2008:

NEUE SPIELER

Wie in der Fachpresse schon gemeldet, wurden einige neue Spieler verpflichtet: DANIEL ROTHE (Torhüter v. Regionalligisten BV Cloppenburg, zuvor bei Erfurt, Zwickau und Magdeburg) GÖKSU HASANCIK (Torhüter vom türkischen Zweitliga-Absteiger Mardinspor) DENIS NOVACIC (Mittelfeldspieler vom TSG Neustrelitz) AZIZ CAKIR (aus der A-Jugend v. TeBe gekommen) Aus unserer A-Jugend werden INANC CAKIR (Torhüter), CEM ÖZIPEK und TOLGA AKMAN ihre Regionalliga-Chance erhalten. Dazu kommt die schon seit längerem feststehende Verpflichtung von ROCCO TEICHMANN (einst Ludwigsfelder FC, zuletzt FC Naters/3. Liga Schweiz). Damit ist der Kader von Türkiyemspor keinesfalls komplett. Weitere Verstärkungen werden gesucht, da uns einige Stammspieler verlassen haben wie z. B.: Leon Balogun (zu Hannover 96), Kwazie Boachie (zu Hannover 96 II), Marc Stillenmunkes (zu TeBe).S


12.07.2008:

Frivoler Saisonauftakt

FRANZISKANER THC - TÜRKIYEMSPOR BERLIN

Der Freizeitliga-Klub Franziskaner THC empfing den frisch gebackenen Regionalligisten Türkiyemspor auf dem Kunstrasenplatz an der Wiener Straße in Kreuzberg. Mehrere hundert Zuschauer und Zuschauerinnen ließen sich dieses Aufeinandertreffen zweier Ur-Kreuzberger Klubs nicht entgehen und bekamen ein Spiel zu sehen, in dem zumindest die Freizeitkicker über sich hinaus wuchsen und Türkiyemspor lange Paroli boten. Besonders der Torhüter der Gastgeber namens Basti hielt fast alles und steigerte sich von Minute zu Minute. Es war zwar deutlich, dass Türkiyemspor die besseren Einzelspieler aufzubieten hatte, doch es lief bei uns noch nicht viel zusammen, was angesichts des frühen Training-Stadiums und einiger neuer Spielen in unseren Reihen niemanden verwundern konnte. Türkiyemspor behielt am Ende mit 6:1 die Oberhand, wobei der schönste Treffer des Tages allerdings einem Franziskaner-Spieler namens "Wolle" vorbehalten blieb, der einfach mal abzog und über unseren aus der A-Jugend gekommenen Keeper INANC CAKIR zum Ehrentreffer für die Gastgeber traf. Der Jubel und die Freude über diesen Treffer war bei den THC-Anhängern und -spielern laut und grenzenlos. Das Ergebnis war heute eigentlich zweitrangig. Das sportliche Event war es, was die Zuschauer faszinierte. Viele aus dem benachbarten Görlitzer Park kamen spontan ins Stadion oder kiebitzten von außerhalb der Umzäung durch den Maschendraht. Es war ein nettes Zusammenkommen zweier Klubs und Fangruppen, die sich gar nicht so fremd waren. So wurde der sportliche Saisonauftakt für Türkiyemspor ein leichter und frivoler, wie es sich für Kreuzberg gehört.


01.07.2008:

UWE ERKENBRECHER IST NEUER TÜRKIYEMSPOR-TRAINER

Der Fußball-Regionalligist Türkiyemspor Berlin bekommt einen neuen Trainer: Uwe Erkenbrecher wird den Verein zur kommenden Saison übernehmen. Der 53-Jährige erhält einen Einjahresvertrag.Fikret Ceylan, Manager des Vereins, bestätigte gegenüber Tagesspiegel.de die Personalie. Uwe Erkenbrecher betonte auf Nachfrage, dass es nun darum ginge, sich in der neuen Spielklasse zu etablieren und dort schnellstmöglich anzukommen. Es dürfe nicht der zweite Schritt vor dem ersten gemacht werden. Uwe Erkenbrecher war von 1972 bis 1975 Profi bei Werder Bremen. Dabei kam er 24-mal in der Bundesliga zum Einsatz. Als Trainer betreute er beispielsweise den VfL Wolfsburg, FC Carl Zeiss Jena und den VfB Lübeck. Zuletzt saß er beim VfB Fallersleben auf der Trainerbank.


21.06.2008:

MITGLIEDERVERSAMMLUNG TÜRKIYEMSPOR

In überraschend lockerer, gar heiterer Atmosphäre fand die heutige MVV statt, und das, obwohl sie weichenstellend war. Vielleicht kam die gute Laune daher, weil viele nach dem Türkei-Sieg wenig geschlafen haben und etwas überdreht waren. Jedenfalls wurde die MVV diszipliniert durchgezogen. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, der teilweise der alte ist. Aber die neuen Vorstandsmitglieder waren es, die zukunftsweisend sind: Metin Ilkyaz (ehem. Präsident v. insolvent gegangenen SV Yesilyurt) und Mehmet Ali Han, bis dato bei Berlin Ankaraspor Külübü tätig. Somit haben sich die Präsidenten der drei einst bekämpfenden "türkischen" Vereine Türkiyemspor (Celal Bingöl wurde als 1. Vorsitzender wiedergewählt), SV Yesilyurt 73 und Berlin Ankaraspor Külübü zusammengeschlossen. Daraus könnte nun eine Fusion zwischen dem Regionalligisten Türkiyemspor Berlin und dem Oberligisten BAK entspringen. Auf jeden Fall sind nun zahlungskräftige Vorstandsmitglieder im Amt. Die flammende Rede von Türkiyemspor-Mitglied Öczan Mutlu (B90/Grüne) machte jedenfalls allen Mitgliedern Mut und läßt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen. Hier der komplette neu gewählte Vorstand: Celal Bingöl, Suat Kaygan, Necati Mertoglu, Hakan Authmann, Ömer Baskan, Mehmet Ali Han, Metin Ilkyaz, Tuncay Akan und Mustafa Mutuk.

 

STATISTIK-TEIL:

Regionalliga Nord Saison 2008/2009

Abschlusstabelle:

Platz

Verein Spiele Torverh. Punkte
1. Holstein Kiel 34 54:22 73
2. Hallescher FC 34 43:20 70
3. SV Babelsberg 03 34 46:25 63
4. 1. FC Magdeburg 34 50:36 59
5. VfL Wolfsburg II 34 53:35 53
6. Hannover 96 II 34 48:42 49
7. Chemnitzer FC 34 50:42 45
8. VfB Lübeck 34 38:34 45
9. FC Oberneuland 34 40:41 44
10.

Hansa Rostock II

34 53:59 43
11. SV Wilhelmshaven 34 45:52 43
12. Hertha BSC II 34 40:55 43
13. Hamburger SV II 34

44:43

42
14.

VFC Plauen

34 52:54 42
15.

Türkiyemspor Berlin

34 36:43 42
16. Altona 93 34 40:66 31
17. FC Sachsen Leipzig 34 21:54 24
18. FC Energie Cottbus II 34 23:53 23

Türkiyemspor-Torschützenliste 2008/09 (nur Punktspiele):

Norbert Lemcke

6 Tore 

Hakan Cankaya

5 Tore 

Babacar N`Diaye

4 Tore 

Yuki Okamoto

4 Tore

Süleyman Koc

3 Tore
Florian Grossert

3 Tore

Cenk Akgün

2 Tore 

Murat Doymus  

2 Tore 

Denis Novacic

2 Tore

Marcus Steinwarth

2 Tore

Henning Lichte

1 Tor

Kais Manai

1 Tor

Ronny Teichmann

1 Tor

 

                                                                                                                                       

Türkiyemspor 2009/2010

29.05.2010:

Türkiyemspor Berlin - FC Oberneuland 5:0 (3:0)

Vor 450 zahlenden Zuschauern gelang Türkiyemspor zum Saisonende der höchste Sieg der Sasion. Unsere Spielerinnen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Rasen als Sieger verlassen möchte und lieferte der ansehnlichen Kulisse ein munteres Toreschießen: 1:0 MARCUS STEINWARTH (15. Minute), 2:0 MURAT DOYMUS (32. Minute, Foulelfmeter), 3:0 ERKUT ERGILIGÜR (53. Minute), 4:0 MURAT DOYMUS (74. Minute, Handelfmeter), 5:0 PATRICK HÄNTSCHKE (84. Minute). Damit sind die Würfel vorerst gefallen. Der bisherige Interims-Trainer BAHMAN FOROUTAN hat sein Versprechen wahr gemacht und die letzten drei Punktspiele mit Türkiyemspor gewonnen und somit sportlich den Klassenerhalt geschafft. Wollen wir mal sehen, ob sich der Verein nun mit ihm auf einen Trainervertrag einigt. Dieses wird aber sicherlich erst nach der Mitgliederversammlung am nächsten Sonntag (6.6.10) im BVV-Saal (14 Uhr Beginn) Thema werden.

Tennis Borussia (Insovenz-Antrag) steigt nicht nur finanziell sondern auch sportlich ab, zudem verlassen uns der FC Oberneuland, der FC St. Pauli (schade eigentlich) und der Goslarer SV.


14.05.2010:

VfL Wolfsburg - Türkiyemspor Berlin 1:3 (1:2)

Dass die Ausgangsposition für das letzte Spiel so rosig erscheint, ist einer ganz starken Mannschaftsleistung beim letzen Auswärtspiel der Saison zu verdanken. Türkiyemspor zeigte sich nicht geschockt vom frühen Führungstor der Niedersachen und konnte das Spiel noch vor der Pause drehen. DENIS NOVACIC (18.) und SÜLEYMAN KOC (29.) hießen die Torschützen.

Nach der Pause wurde es noch besser: MARCUS STEINWARTH, der wie Süleyman sein sechstes Saisontor erzielte, erhöhte auf 1:3. Die Reserve des Ex-Meisters aus Wolfsburg konnte nicht mehr zurückschlagen und somit gelang Türkiyemspor im zweiten Spiel unter Trainer BAHMAN FOROUTAN der zweite Sieg.

Durch das späte Siegtor der Hamburger in Oberneuland könnte der heutige Erfolg schon der entscheidende für den Klassenerhalt sein. Nächste Woche gegen Oberneuland gilt trotzdem noch einmal volle Konzentration und möglichst drei Punkte einfahren, dann hätte man auch den Nachbarn aus Charlottenburg (Tennis Borussia Berlin) sportlich hinter sich gelassen und müßte nicht von deren Insolvenz profitieren.


07.05.2010:

Türkiyemspor Berlin - Chemnitzer FC 2:1 (0:0)

Türkiyemspor steht schon mit einem Fuß im Abgrund. Um nicht vollends in die Oberliga-Schlucht zu stürzen sind die letzten drei Spiele von enormer Bedeutung. Heute gegen den Tabellendritten hatte ich ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass unser Team punkten kann, auch wenn es für die Sachsen in den letzten Saisonspielen um nichts mehr geht außer um den fußballerischen Ruf. Und auch die Tatsache, dass Türkiyemspor den neuen Trainer BAHMAN FOROUTA, einst Auswahltrainer des Irans, präsentieren konnte, der - nobel - die letzten drei Punktspiele ohne Obulus für Türkiyemspor arbeitet, ließ mich nicht hoiffnungsvoller werden, allerdings neugieriger auf das, was sich heute auf dem Rasen tat. Und die neue Trainerhoffnung legte sich sofort lautstark ins Zeug und gab von der Seitenlinie engagiert und gestenreich Anweisungen. Doch in der ersten Häfte nutzte das alles nichts. Die 195 zahlenden Zuschauer sahen mit mir ein wenig interessantes Spiel, in dem zuerst der Gast, dann etwa 15 Minuten Türkiyemspor und zum Schluß vor dem Pausenpfiff noch mal die Chemnitzer das Kommando auf dem Rasen hatten. Die größte Chance für Türkiyemspor erspielte sich MARKUS STEINWARTH, der von links bis in Strafraumnähe stürmen konnte, aber nicht verwandeln.

Im zweiten Durchgang wurde allerdings Markus zum Spieler des Tages. Er trieb die Bälle ständig nach vorne und leitete mit seinem Engagement das 1:0 ein, das ALI AVCIOGLU mit einem herrlichen Drehschuss aus 10 Meter erzielte. Obwohl ALI AVCIOGLU auch den zweiten Türkiyemspor-Treffer nur knapp zehn Minuten später erzielen konnte, bleibt MARKUS STEINWARTH für mich der heutige wichtigste Spieler. Denn er leitete nicht nur Gegenangriffe ein sondern tauchte auch immer wieder in der Abwehr auf und half so bedeutend mit, dass Türkiyemspor die drei Punkte behalten konnte. Das war besonders nach dem Anschlußtreffer der Sachsen nötig. Ein Schuß aus über 20 Meter wurde von einem abblockenden Berliner so unglücklich abgefälscht, dass er sich über unseren überraschten Keeper NORMAN KÖHLMANN ins Netz senkte. Nun machten die Gäste noch mal gehörig Druck, und man spürte, dass sie nicht gekommen sind um zu verlieren. Doch alle Türkiyemspor-Spieler knieten sich energisch rein und verdienten sich somit den ersten Sieg seit exakt einem halben Jahr (7.11.09, 3:1 gegen Hertha BSC II). die Türkiyemspor-Fans wußten diesen Einsatz zu schätzen und feierten ihre Spieler, als wären sie in die 3. Liga aufgestiegen.

Was dieser Sieg wert ist, werden wir nach den Ergebnissen der restlichen Spielen dieses Wochenende wissen. Die letzten beiden Spieltage bleiben allerdings schwierig. Besonders nächste Woche bei Wolfsburg II muss unser Team erneut beweisen, dass es zu Unrecht da unten am Abgrund steht.


02.05.2010:

Hertha BSC II - Türkiyemspor 5:1

Ohne Kommentar!


25.04.2010:

Türkiyemspor Berlin - FC St. Pauli II 3:3 (2:2)

Dass es heute kein normales Fußballspiel werden sollte, wurde schon am Eingang deutlich. Jeder der 257 zahlenden Zuschauer (und jeder der nicht zahlenden Zuschauer natürlich auch) bekam kostenlos die CD "Nazis aus dem Takt bringen" in die Hand gedrückt. Diese CD war als Antwort auf die Schul-CD der Nazis gepresst worden und wurde ebenfalls tausendfach an Schulen verteilt. Im Stadion schallte AC/DC aus dem Lautsprecher und Wolken mit süßlichem Geruch waberten durch das weite Rund, dazu viele St. Pauli-Rufe und Transparente mit eindeutigen Signalen an die Deppen in diesem Land.

Es war also alles gerichtet für einen schönen Fußball-Nachmittag, zumal das Wetter auch bestens mitspielte. Doch aus Türkiyemspor-Sicht begann es weniger angenehm: Nach rd. 10 Minuten befand sich unsere Abwehr im Kollektiv-Schlaf und kassierte folgerichtig das 0:1. Nachdem wenig später sogar das 0:2 folgte, mußte für unser Team das Schlimmste befürchtet werden, zumal es kaum Anzeichen für ein Aufbäumen von Türkiyemspor gab. Doch dann - wie aus dem Nichts - erzielte HENNING LICHTE von rechts den Anschlußtreffer. Danach wachte unser Team auf und erspielte sich die eine oder andere gute Möglichkeit. Das war auch nicht schwer, denn die Abwehr der Gäste taumelte immer öfter. Aus einem Getümmel heraus traf ABDENOUR AMACHAIBOU zum umjubelten 2:2. Es folgten noch einige weitere Chancen, doch vor der Pause passierte nichts gravierendes mehr.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bestimmte Türkiyemspor weiterhin deutlich die Partie. SÜLEYMAN KOC, herrlich frei gespielt von HAKAN CANKAYA, konnte unser Team sogar auf 3:2 in Front schießen. Dass Türkiyemspor nach diesem Treffer einen Gang zurück schaltete, war allerdings ein Fehler, auch wenn sich trotzdem noch Möglichkeiten zu weitere Tore ergaben, aber vergeben wurden. So kam St. Pauli wieder besser ins Spiel. Sie spielten zwar nicht überragend, waren aber ständig im Angriff. Ein Schuß aus der zweiten Reihe, unhaltbar abgefälscht für unseren Keeper KONSTANTIN FILATOW, machte unsere Befürchtungen wahr. Es stand nun 3:3, und das Spiel ging rauf und runter. Eine Viertelstunde vor Schluß verletzte sich der Torwart der Gäste bei einem Abschlag, bei dem er seinen Fuß in den Rasen haute. Er wurde lange behandelt, konnte aber nicht mehr ausgewechselt werden, da Pauli schon drei mal gewechselt hatte. So humpelte der Torwart die letzten Spielminuten durch seinen Strafraum, hatte aber das Glück, dass Türkiyemspor offenbar nicht gewollt war, diesen Vorteil für sich zu nutzen und den Angriff zu verstärken. In der Schlußphase wurde stattdessen mit der Einwechslung von ENES CABUK die Abwehr verstärkt, was auch dringend nötig war, da Türkiyemspor aus seiner Hälfte nicht mehr heraus kam. Die Gäste hatten einige gute Möglichkeiten, um das Spiel für sich zu entscheiden, darunter einige knapp verzogene Fernschüsse.

Am Ende kann Türkiyemspor froh sein, dass dieses Spiel nicht verloren ging. Der Abstiegskampf geht für unseren Klub somit weiter, allerdings mit verschlechterten Vorzeichen. Nächsten Samstag geht es zu Hertha BSC II. Die Herthaner haben heute zwar gewonnen, kämpfen aber auch noch gegen den Abstieg. Es bleibt also spannend.


17.04.2010:

Goslarer SC - Türkiyemspor Berlin 4:2

Türkiyemspor verlor am 29. Spieltag beim Goslarer SC mit 4:2. Seit nunmehr 15 Spielen ist unser Team ohne einen Sieg. Die Entlassung von Trainer TASKIN AKSOY hat somit nichts gebracht. Im Gegenteil: Taskin hatte wenigstens einen Punkt bei diversen Duellen holen können. Eine Niederlage - das behaupte ich einfach mal - gegen den Tabellenletzten hätte es mit ihm nicht gegeben.

Nach 15 Minuten hatte MARCUS STEINWARTH Türkiyemspor in Führung geschossen, aber der GSC konnte das Spiel noch vor der Pause zur 2:1-Führung drehen. HENNIG LICHTE glich in der 70. Minute noch mal aus, doch durch einen Doppelschlag in den letzten fünf Minuten entschieden die Niedersachsen das Spiel für sich. Ironie der Geschichte: Im Hinspiel letzten Herbst war es Türkiyempsor, das im eigenen Stadion in den letzten Minuten eine drohende Niederlage per zwei Elfmeter verhindern und 3:2 gewinnen konnte.

Für unser Team wird es nun immer enger im Abstiegskampf. Wilhelmshaven hat zwei Spiele weniger und ist mittlerweile auf einen Punkt an Türkiyemspor herangerückt. Für das nächste Spiel am Sonntag (14 Uhr) gegen FC St. Pauli II, das für beide Teams ein Abstiegs-Duell ist, muss ein Sieg her.


14.04.2010:

Türkiyemspor Berlin - Hamburger SV II 0:1 (0:0)

HEIMSPIEL VERLOREN UND TRAINER ENTLASSEN!

Trainer TASKIN AKSOY war nach der 0:1 Pleite gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV vom Ergebnis "sehr enttäuscht". Er hatte im Nachholspiel des 21. Spieltages ein "typisches null zu null Spiel" gesehen. Bis zur 80. Minute sah es auch nach einem Unentschieden aus, doch ein leicht abgefälschter Sonntagsschuss von Lewerenz machte Türkiyemspors Hoffnung auf einen Punktgewinn zunichte. Allerdings waren die Gäste über die gesamte Spielzeit spielbestimmend, hatten aber nur wenige Tor-Möglichkeiten. Türkiyemspor boten sich allerdings auch lediglich zwei Konterchancen im gesamten Spiel durch SÜLEYMAN KOC, ansonsten blieben weiter die Hamburger das dominante Team.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte TASKIN AKSOY: "Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis. Das war heute ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben den Hamburgern zwar das Mittelfeld überlassen, aber auch nur zwei Chancen zugelassen. Eine davon war der Sonntagsschuss zum 0:1. Der Fußballgott ist derzeit nicht auf unserer Seite. Ich denke ein Punkt wäre verdient gewesen. Der Einsatz und die Laufbereitschaft meiner Mannschaft hat gestimmt."

Einen Tag später wurde TASKIN AKSOY von der Vereinsführung entlassen.


11.04.2010:

Türkiyemspor Berlin - Hallescher FC 0:0

Das Spiel heute war mehr von plakative Aktionen als von fußballerischen Leckerbissen geprägt. Zuerst lief unser Team mit Plakaten auf, mit denen Türkiyemspor zur Unterstützung für den leukämiekranken Jungen Julian aufrief. Sicher eine gute Aktion, die weit mehr als die anwesenden 319 Zuschauer verdient hätte. Im weiteren Verlauf des Spiels zogen dann aber die Gästefans die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich. In schönen zeitlichen Abständen hielten sie immer wieder verschiedene Transparente gegen Polizeieinsätze gegen Fans, gegen Stadionverbote und gegen den DFB und die DFL hoch, die - nachdem sie ihren publikumswirksamen Zweck erfüllt hatten - von den eigens mitgereisten Ordner aus Halle eingesammelt und im Stadioninnern deponiert wurden. Wenigstens diese Fanaktionen lockerten das über weite Strecken von Langeweile geprägte Spiel etwas auf. Die ersten dreißig Minuten dominierten die Gäste ohne auch nur einmal richtig gefährlich zu werden. Und Türkiyemspor hielt locker dagegen, kam seinerseits aber auch kaum zu nennenswerten Angriffen. Alle Spieler wirkten irgendwie apathisch und wenig motiviert. Erst nach einer halben Stunde Spielzeit konnte Türkiyemspor die erste gefährliche Aktion zeigen. Ein Freistoß aus rd. 25 Meter auf das Hallenser Tor wurde durch einen Kopfstoß doch noch eine torreife Aktion, die aber der Keeper der Gäste entschärfte. Danach wachte Türkiyemspor auf und machte bis zum Pausenpfiff so etwas wie Druck, blieb aber weiterhin vor dem Halle-Tor harmlos. Nach dem Wiederanpfiff wurde es insgesamt etwas munterer auf dem Rasen, doch Torgefährlichkeit blitzte selten auf. Einmal war es ein Hallenser Freistoß, den unser Torwart KONSTANTIN FILATOW glänzend parierte, ein anderes Mal war es ein Schuß aus 16 Meter von NORBERT LEMCKE, den nun der Keeper der Gäste entschärfte. Und da war noch das Tor für Halle, das der Schiedsrichter wg. einer angeblichen Abseitsstellung nicht gab. Was wir im Stadion schon recht gut sehen konnten und im MDR-Bericht noch mal bestätigt wurde: Es war kein Abseits. Glück für Türkiyemspor. Kurz vor Schluß hatte erneut ein Spieler aus Halle eine große Möglichkeit: Frei vor dem Tor konnte er die Türkiyemspor-Fans in tiefe Trauer köpfen, doch sein Kopfball flog über die Latte.

Die wenigen Möglichkeiten, die sich heute unseren Spielern geboten haben, wurden allesamt kläglich vergeben, verhaspelt, vertändelt. Selbst in der letzten Spielsekunde hätte ein besser sortierter Türkiyemspor-Stürmer die Chance, die ihm die Abwehr aus Halle unverrichtet schenkte, zum Torerfolg genutzt. So aber schlug er über den Ball und der Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff blieb aus. Es war schon traurig, wie unkonzentriert und mitunter unmotiviert einige Spieler von Türkiyemspor zu Werke gingen. Dass der letzte Türkiyemspor-Sieg schon 5 Monate zurück liegt (6. 11. gegen Hertha BSC II) verwundert daher nicht mehr. Dabei wären drei Punkte gerade im Abstiegskampf sehr wichtig.

Aber wahrscheinlich wird unser Team trotz der Sieglosigkeit sportlich die Klasse halten können, denn die Vereine hinter uns machen auch keinen großen Sprünge mehr.


07.04.2010:

Türkiyemspor Berlin - VfB Lübeck 1:1

Obwohl Türkiyemspor zunehmend besser ins Spiel kam und das Mittelfeld mit gutem Zweikampfverhalten und direktem Kurzpassspiel zu kontrollieren schien, fiel der erste Treffer des Abends schon in der Anfangsphase für den Gegner aus Lübeck. Ein tiefer Pass auf der rechten Seite eröffnete deren Konter und erwischte unsere weit aufgerückte Abwehr auf kaltem Fuss. Zu der tiefen Flanke kamen unsere Jungs zu spät, so daß Sachs nur noch einschieben musste. Unser Team versuchte natürlich sofort, den Ausgleich zu erzielen. Kurze Zeit nach einer Möglichkeit für ABDENOUR ACHAMAIBOU, die er kläglich vergab, erarbeitete ersich eine weitere, als er einem Lübecker Abwehrspieler den schon im Spielfeldaus geglaubten Ball noch abnahm, scharf in die Mitte passte, wo NORBERT LEMCKE frei stand und schoss. Doch ein Lübecker bekam noch sein Bein dazwischen. In der Folge erarbeitete sich Türkiyemspor mehrere Eckbälle, wovon ROCCO TEICHMANN den ersten knapp über das Gehäuse köpfte. Der dritte Eckball in fünf Minuten führte jedoch zum Ausgleich. MARCUS STEINWARTH flankte von rechts, der Ball wurde im Strafraum verlängert und ABDENOUR AMACHAIBOU stand goldrichtig, um zum 1:1 auszugleichen. Türkiyemspor schien zurück zum Spiel gefunden zu haben, erspielte sich weitere Chancen, die jedoch alle nicht zwingend waren.

Unser Klub kam ebenso motiviert aus der Pause wie die erste Hälfte geendet hatte und versuchte weiterhin die gegnerische Abwehr mit direkten Kombinationen und flachen Pässen in die Tiefe auszuhebeln. In der 48. Spielminute kam HENNING LICHTE zu einem schönen Schuss, doch der Lübecker Keeper konnte den Ball rechts oben gerade so parieren. Türkiyemspor drückte in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte stark aufs gegnerische Tor, fand jedoch zu selten zum Abschluss, und wenn, dann zu ungenau. Lübeck kam Mitte der zweiten Hälfte wieder besser ins Spiel. Es fehlte jedoch an spielerischen Mitteln gegen unser engagiert auftretendem Team, welches sich weiterhin gute Chancen, teilweise durch schnelle Konter erarbeitete. In der 68. Spielminute schickte SÜLEYMAN KOC unseren Stürmer DEMIRCAN DIKMEN steil auf rechts, der aus spitzem Winkel abzog. Lübecks Keeper hielt. In der 79. Minute kam FATIH ALTUNDAG ins Spiel, der gleich darauf in der 80. Minute seine größte Chance hatte. In Nähe der Strafraumgrenze umdribbelte er einen Gegenspieler und traf mit seinem Schuss nur die Latte. Den Abpraller in den Strafraum köpfte NORBERT LEMCKE freistehend über das Tor. Türkiyemspor spielte weiter direkt, doch kurz vor dem Abschluss kam immer ein Lübecker Bein dazwischen. Die Gäste hingegen erspielten sich in der 81. Minute ihren letzten Konter, der jedoch ebenso erfolglos blieb.

Insgesamt hat unser Team gut gespielt. Vor allem was Laufbereitschaft, Passspiel und Engagement anbelangt, kann dem Team kein Vorwurf gemacht werden. Spielerisch kann man unserem Team ein Lob aussprechen für die Versuche, das Mittelfeld immer wieder mit vielen schönen Kombinationen zu überbrücken. Allein vor dem gegnerischen Tor muss die Ausbeute bald besser werden, damit es in den nächsten Spielen mal wieder drei Punkte zu bejubeln gibt.

Trainerstimmen:

Aksoy: Im Grund kann ich heute das selbe Statement wie in den letzten Wochen geben und muss nur die Namen tauschen. Wir haben hohe Laufbereitschaft gezeigt, gut gespielt, das Spiel größtenteils dominiert und uns wieder nicht belohnt. Andere Teams haben mit weniger Aufwand und weniger Chancen mehr Erfolg. Der Knoten muss und wird bald platzen.

Schubert: Wir haben unser Minimalziel erreicht. Nach dem frühen Tor haben wir das Spiel wieder aus der Hand gegeben und lange nicht zurückgefunden. Unser Gegner war stets gefährlich, weshalb ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.


04.04.2010:

Hannover 96 II - Türkiyemspor Berlin 2:2

Bereits in den ersten zehn Minuten hatte Türkiyemspor zweimal die Chance in Führung zu gehen. Zunächst setzte ALI AVCIOGLU mit einem Schuss aus der Drehung den Ball knapp neben das Tor (5.) und dann scheiterte SÜLEYMAN KOC völlig freistehend am Torwart der 96er. Auf der Gegenseite musste unser junger Torwart KONSTANTIN FILATOW in der 15. Minute zum ersten Ball sein Können beweisen. Einen guten Schuss von der Strafraumgrenze konnte er zur Ecke abwehren. Und auch diese war für ihn eine sichere Beute.

Die kalte Dusche gab es nach knapp einer halben Stunde. CIHAN DOGAN fälschte einen Pass in die Tiefe unglücklich genau in den Lauf von Gaudiam ab. Dieser zog sofort in den Strafraum und vollendete trocken ins lange Eck zum 1:0. Wieder einmal musste Aksoy`s Mannschaft einem Rückstand hinterherlaufen. Diesmal konnte Türkiyemspor jedoch noch vor der Pause zurückschlagen. SÜLEYMAN KOC wurde im Strafraum gefoult (43.). Unser Kapitän MURAT DOYMUS übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1 Pausenstand.

So gut wie die erste Halbzeit endete ging es leider nicht weiter. Ganz im Gegenteil, denn Hannover ging nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff erneut in Führung. CIHAN SELCUK hatte am gegnerischen Strafraum den Ball vertändelt, und die Hannoveraner setzten zu einem Konter an, den MURAT DOYMUS erst im eigenen Strafraum mit einem Foul stoppen konnte. Wieder zögerte Schiedsrichter Gittelmann keinen Moment und zeigte auf den Punkt. Hahne erledigte den Rest. 2:1 für Hannover.

Türkiyemspor brauchte ein wenig Zeit, um sich vom neuerlichen Rückschlag zu erholen, drückte jedoch in der Folge auf den erneuten Ausgleich. Ein Kopfball von NORBERT LEMCKE landete leider nur auf der Latte (70.). In der 78. klappte es dann besser. SÜLEYMAN KOC hatte sich gekonnt auf der rechten Seite durchgesetzt und wurde fast auf der Höhe der Torlinie zu Fall gebracht. MARCUS STEINWARTH legte sich den Ball zurecht, und alles bereitete sich auf eine Flanke vor, doch unser Linksausen hämmerte den Ball direkt in die Maschen. Ein wunderschöner Treffer zum 2:2.

Beflügelt durch den Ausgleich versuchte Türkiyemspor nochmal alles, um sich die 3-Punkte zu sichern. Doch das Pech bleibt uns treu. Nach einer Freistoßflanke von MARCUS STEINWARTH, aus ähnlicher Position wie vor dem 2:2, köpfte ROCCO TEICHMANN den Ball gegen die Latte. So blieb es am Ende beim 2:2.

In den nächsten 10 Tagen stehen drei Heimspiele (7.4. Lübeck, 11.4, Halle u. 14.4. Hamburg II) auf dem Programm.

Trainerstimmen:

AKSOY: Der eine Punkt ist zu wenig, die Chancen zum Sieg waren da, zweimal rettete die Latte und zweimal konnte 96 Keeper Jensen gut parieren. Das zweite Tor war vermeidbar. Aber auf die gesamte Leistung lässt sich aufbauen und das stimmt mich optimistisch für die nächsten Spiele.

FLATH: Aufgrund des Spielverlaufes bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Dem Gast aus Berlin muss man ein großes Kompliment machen, sie haben gut Fußball gespielt.


27.03.2010:

Türkiyemspor Berlin - SV Babelsberg 03 0:1

Türkiyemspor-Trainer TASKIN AKSOY verstärkte im Vergleich zum Spiel in Wilhelmshaven den Sturm und brachte mit ALI AVCIOGLU einen zweiten Stürmer neben ABDENOUR AMACHAIBOU. Spielmacher HAKAN CANKAYA musste für ihn auf der Bank Platz nehmen. Türkiyemspor zeigte von Beginn an, dass sie gewollt waren, die Negativserie von beängstigenden neun Spielen ohne Sieg zu beenden. Die Gäste aus Potsdam waren vorerst das unterlegene Team und konnten zunächst nicht nachweisen, warum sie Tabellenführer der Regionalliga/Nord sind.

In der 15. Minute konnte die erste große Chance für unser Team verbucht werden. CIHAN DOGAN wurde am Strafraum schön frei gespielt und zog fulminant mit links ab, doch Babelsberg Keeper Unger machte sich ganz lang und holte den Ball aus der rechten Torecke. Babelsberg fand weiter nicht ins Spiel, und so kontrollierte Türkiyemspor die Partie. Das einziges Manko war, dass zu wenige klare Torchancen heraus gespielt wurden.

Aufregung gab es in der 35. Minute: ABDENOUR AMACHAIBOU wurde im Mittelfeld bei einem grenzwertigen Zweikampf der Ball abgenommen. Schiedsrichter Aytektin ließ jedoch weiterspielen, und die Babelsberger machten das Spiel schnell. Ein öffnender Pass auf rechts ließ die heute sonst gut stehende aber auch nicht viel geforderte Türkiyem-Abwehr alt aussehen. Von der rechten Seite kam dann die aufs Tor gezogene Flanke von Kocer genau auf den alleingelassenen Daniel Frahn und der Torjäger nickte zum 0:1 ein. Erste Chance, erstes Tor, das macht eben den Unterschied aus.

Wie auch in den letzten Begegnungen muss der Mannschaft angerechnet werden, dass sie sich auch nach dem Rückschlag nicht hängen ließen und weiter ihr Spiel durchzogen. Dieses ist derzeit jedoch leider zu uneffektiv. Beste Beispiele boten SÜLEYMAN KOC, der in der 40. Minute Unger schon ausgespielt hatte, dann aber aus spitzem Winkel verzog, und ALI AVCIOGLU, welcher nach einer guten Kombination den Ball freistehend vorm Tor links vorbei schaufelte.

So ging es mit einem unnötigen 0:1 Rückstand in die Pause. HAKAN CANKAYA kam zur zweiten Halbzeit für DAVID SCHIMMELPFENNIG in die Partie, um das Spiel offensiver zu gestalten.

In der zweiten Hälfte zeigte sich den Zuschauern dann das gewohnte Bild der letzten Türkyiem-Spiele: Die Mannschaft rannte dem Rückstand hinterher und drückte die Gegner in deren Hälfte. Klare Gelegenheiten ergaben sich jedoch nicht. Bis zum Strafraum lief der Ball sehr gut, doch richtig gefährlich wurde es nicht vorm Tor der Babelsberger. Türkiyemspor spielte zu viel "klein-klein" und konnte so die Babelsberger nicht entscheidend unter Druck setzen.

Am Ende gelang es unserer Mannschaft nicht, den allemal verdienten Punkt einzufahren. Spielerisch sah das heute wieder gut aus, aber die Punkte fehlen trotzdem. Wir drücken der Mannschaft die Daumen, dass sie die Wende bald einleiten kann.

Die nächste Chance auf den ersten Sieg im nicht mehr allzu neuen Jahr hat das Team am nächsten Samstag um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96.

Trainerstimmen:

Demuth: Türkiyem hat uns verschont, sie waren zu "dumm" ein Tor zu schießen. Meine Mannschaft hat heute grottenschlecht gespielt. Damit bin ich nicht zufrieden, aber das Ergebnis ist natürlich ok für uns.

Aksoy: Man kann Demuth nicht wiedersprechen. Jede Woche der gleiche Film. Spielen kann man wie man will, am Ende zählt das Ergebnis. Und das stimmt derzeit einfach nicht.


21.03.2010:

SV Wilhelmshaven - Türkiyemspor Berlin 1:1 (0:0)

Auch am 25. Spieltag der Regionalliga/Nord gelang Türkiyemspor nicht der erste Sieg in 2010. Das Gastspiel beim SV Wilhelmshaven endete, am Sonntagnachmittag, mit einem 1:1 Unentschieden. Fiorentino hatte die Hausherren in der 67. Minute in Führung gebracht, ehe Rocco vier Minuten später der Ausgleich gelang.

Bisher lautete das Statement unseres Trainers TASKIN AKSOY im neuen Jahr zumeist nach Spielende, dass der Aufwand nicht mit dem Ertrag übereinstimme, diese Analyse sollte auch für die heutige Leistung Geltung haben. Doch der Reihe nach:

Unser Trainer vertraute auf ABDENOUR AMACHAIBOU als einzige Angriffsspitze. Dahinter sollten SÜLEYMAN KOC, HAKAN CANKAYA und MARCUS STEINWARTH Druck aus dem Mittelfeld aufbauen. Im Tor stand erstmals Neuzugang KONSTANTIN FILATOW.

Und zunächst nutzte Türkiyem auch seine Vorteile, die sich durch die Spielpraxis der letzten Wochen ergaben, denn die Gastgeber hatten in den letzten drei Monaten kein Pflichtspiel bestreiten können. Zudem hatten die Gastgeber am Mittwoch noch im Jadestadion vor über 5500 Zuschauern gegen den Bundesligisten von Borussia Dortmund ein Freundschaftsspiel bestritten (2:4). Der Athmosphäre-Unterschied auf heruntergefahrene 500 Zuschauer am Sonntag im Regionalliga- Nord Normalbetrieb war mit Sicherheit auch kein Motivationsschub für die Gastgeber. So kam Türkiyem bis zur 15. Minute auch besser mit Stadion und Gegner zurecht und liess den Ball laufen. Doch Torchancen waren Mangelware. Die härteste Prüfung für den SVW-Keeper Andre Weis war in der 10. Minute nach einem Freistoß von HAKAN CANKAYA. Gleich danach brannte es noch einmal im SVW Strafraum, doch SÜLEYMAN KOC konnte aus Nah-Distanz nicht einschieben. Nun wurde der SVW stärker. Trainer TASKIN AKSOY reagierte und stellte um: Für FATIH kam nach 30 Minuten PATRICK HÄNTSCHKE, und Türkiyemspor kam zurück ins Spiel. Erneut hatte SÜLEYMAN KOC das 1:0 auf dem Fuß, doch sein mit einem sehenswerten Heber abgeschlossener Alleingang ging nicht nur über den Torwart DER Gastgeber sondern auch knapp über das Tor. So blieb es beim 0:0 zur Pause.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte verflachte das Spiel. Türkiyemspor war weiter gefährlich bei Kontern, an denen zumeist SÜLEYMAN KOC beteiligt war. Etwas überraschend fiel dann aus Türkiyem-Sicht das 0:1 in der 66. Minute. Der SVW griff an, der Ball wurde abgeblockt, landete jedoch wieder beim Gegner und von dort im Türkiyem-Tor. Türkiyem war trotzdem nicht nachlässig und glich nur 4 Minuten später aus. Es war ROCCO TEICHMANN, der einen Abpraller vom Pfosten nutzte und eiskalt zum 1:1 verwertete. Nun kam Dramatik auf, Wilhemshaven wollte den Sieg, hatte aber Angst vor Türkiyemspors Konterstärke. Letztendlich gelang beiden Teams aber kein weiterer Treffer mehr. Das Unentschieden ist allerdings unter dem Strich für beide Teams wohl nicht ausreichend, um sich Luft im Abstiegskampf zur verschaffen.


17.03.2010:

Türkiyemspor Berlin - VFC Plauen 2:4 (2:3)

Türkiyemspor begann gut. Und trotzdem leistete sich unser Team vor dem eigenen Tor unnötige Fouls und schenkte dem Gegner so Freistoßmöglichkeiten. Nach 5 Minuten klingelte es auch in unseren Kasten. Nun, ob es ein Eigentor durch MURAT DOYMUS war oder nicht ist nun auch egal. Fakt bleibt, daß NORMAN KÖHLMAN vier von fünf Schüssen durchliess und der erste Freitoß zum 1:0 der Gäste führte. Norman hat in dieser Situation gepennt. Nun drückte Türkiyemspor. Der verdiente 1:1-Ausgleich über vier Stationen durch ABDENOUR AMACHAIBOU war längst überfällig. Aber schon der zweite Freistoß in den Strafraum unseres Teams führte erneut zur Rückstand unserer Blues. Wiederum dem guten ABDENOUR AMACHAIBOU gelang nach einem tollen Zusammenspiel der verdiente Ausgleich. Und was war dann los? Die dritte Eingabe in unserem Strafraum führte zur 3:2-Führung für die Plauener. So ist nun mal der Fußball. Immer zu einem Schock gut.

Zur zweiten Habzeit zeigte unser Team etwas mehr Stärke, die allerdings nicht stabil über 90 Minuten war. Türkiyemspor war nicht schlecht, aber der Gegner wollte unbedingt gewinnen. Unsere Blues dagegen spielten nicht glaubhaft, trotz des Lattenkrachers von HENNING LICHTE oder den 3-4 Torchancen für unsere Stürmer. Nur über das Kurzpaßspiel hätte unser Team eine Chance gegen die Langen im Mittelfeld und in der Abwehr des Gegners gehabt. Das kopflose Anrennen wäre schon vor einer Woche gegen Meuselwitz fast komplett in die Hose gegangen.

Leztlich war es eine verdiente Niederlage, weil Türkiyemspor sich offenbar nicht ausreichend auf das wichtige Spiel vorbereitet hat. Der Gegner hatte gezeigt, daß er das Spiel gwinnen wollte. Deshalb geht der Erfolg der Gäste auch in der Höhe in Ordnung.

Somit wird es für unser Team jetzt so richtig eng. Bekanntlich benötigt ein Klub der Regionallia Nord in dieser Saison noch mal 43 Punkte, um nicht abzusteigen. Im Moment weiß ich nicht, gegen wen unser Team noch die nötigen 18 Punkte einsammeln möchte. Am Wochenende in Wilhelmshaven wird es jedenfalls nicht einfacher, denn die Norddeutschen werden sich gegen den Abstieg eminent wehren. Dann kommt Tabellenführer Babelsberg, und danach geht es nach Hannover, die auch nicht leichter zu schlagen sind als Meuselwitz oder Plauen. Und überhaupt, wer will die Spiele von Türkiyemspor - besonders wenn es gegen den Abstieg gehen, dazu noch im häßlichsten Stadion der Stadt - überhaupt noch sehen?


12.03.2010:

Türkiyemspor Berlin - VFC Plauen abgesagt!!!!!

Das für Sonntag geplante Punktspiel zwischen Türkiyemspor und dem VFC Plauen ist erstaunlicherweise heute schon wg. Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden.

Das Spiel soll am kommenden Mittwoch (17.03.2010) nachgeholt werden.


10.03.2010:

Türkiyemspor Berlin - ZFC Meuselwitz 2:2

Dieses Nachholspiel fand vor einer Geisterkulisse im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark statt. Offiziell waren 118 Zuschauer anwesend, ich denke aber, es waren weniger. Vielleicht hat man bei der Zuschauerzahl die Dauerkartenbesitzer mitgezählt, die auf einen Besuch im kalten Stadion verzichteten. Ich frage mich manchmal, woher die Spieler vor diesen leeren Rängen ihre Motivation holen. Jedenfalls liefen zu Spielbeginn die Türkiyemspor-Spieler recht engagiert herum, und in der 7. Minute konnte nach einem Getümmel im ZFC-Strafraum ABDENOUR AMACHAIBOU zum 1:0 abstauben. Türkiyemspor blieb weiter überlegen, konnte aber auch die besten Möglichkeiten nicht nutzen. In der 43. Minute konterte der bis dahin völlig blass gebliebene und mit 11 Mann verteidigende Gast nach einer Türkiyemspor-Ecke, und dieser Angriff führte letztendlich zum Ausgleich. Ärgerlich, weil ebenso unnötig wie überraschend.

In der 2. Hälfte hatte Türkiyemspor seine Überlegenheit verloren. Unser Team agierte gegen die hochgewachsenen Meuselwitzer immer wieder mit langen und hohen Bällen. Diese hatten daher keine Mühe, derartiges kopfloses Spiel zu unterbinden und wurden immer wieder mit Gegenstößen gefährlich. Einer dieser ZFC-Angriffe führte sogar zur 2:1-Führung für Meuselwitz. Türkiyemspor wurde nur dann gefährlich, wenn es über die Flügel und flach in den Strafraum des Gegners ging. Daraus resultierten die größten Chancen zum Torerfolg, die aber nicht genutzt werden konnten. Auch der ZFC hatte noch zwei große Möglichkeiten, die er ebenso kläglich vergab. In den letzten Minuten erhöhte Türkiyemspor noch mal den Druck auf die Gäste, und es passierte, womit ich gegen die kopfballstarken Abwehrspieler aus Sachsen nie gerechnet hätte: ALI AVCIOGLU erzielte zwei Minuten vor Schluß das 2:2 per Kopf.

Die Meuselwitzer jubelten trotzdem, als der Schlußpfiff kam, denn mehr als einen Punkt wollten sie eigentlich gar nicht mitnehmen. Türkiyemspor enttäuschte allerdings, denn gegen ein derartig destruktives Team wie den ZFC Meuselwitz hätte gewinnen werden müssen.


07.03.2010:

FC Hansa Rostock II - Türkiyemspor Berlin 3:1 (3:0)

Sogar die Fachzeitschrift die FUWO hatte keine Erklärung für die Niederlage Türkiyems bei Hansa II. Die Niederlage lag sicherlich nicht daran, daß Hansa gleich 7 Vertragsspieler auflaufen ließ, auch nicht daran, daß bei Türkiyem die gesperrten Murat Doymus, Marcus Steinwarth und Enes Cabuk sowie der verletzte Hakan Cankaya fehlten. Die Nachrücker machten ihre Arbeit gut. Es gibt aber manchmal Spiele, wo der Gegner bei einer echten Chance doch drei Tore macht.

Türkiyem spielte insgesamt gut. Die neusortierte Abwehr (für den gelbgesperten Murat rückte Cihan I in die Viererkette) mit Henning, Rocco, Cihan und Patrick, der überraschend in die Startformation aufrückte, ließ hinten eigentlich nichts anbrennen und machte ihre Sache eigentlich gut. Und trotzdem kassierte unser Team gleich drei Tore.

Vorne hatte der Abdi die Riesenchance zum Ausgleich, aber alleine vor dem Kasten knallte er den Ball direkt in die Arme des Torwarts. Im Gegenzug fiel schon das 2:0 für den Widersacher aus dem Norden. Wie das? Keine Ahnung! Auch der Trainer des Widersachers hatte bei der Pressekonferenz keine Erklärung dafür. Aus dem Nichts fiel das 3:0, und zuvor hatten Patrick und Erkut die Möglichkeiten für den Anschlußtreffer.

So ging es auch in die Pause. Türkiyem erhöhte den Druck. Ab der 60. Minute verflachte aber Türkiyems Spiel. Zum einen lag es daran, daß solche "Superstars" wie Fatih und Deniz nicht die nötige Leistung abgerufen haben, (der Erstere fiel durch seinen Spaziergang auf, der Zweitere lief dem Abdi vor den Füßen herum, so daß unser Trainer ihm die Höchststrafe erpart hatte, in dem er den Abdi auswechselte... ) zum anderen hatte Türkiyem ganz einfach Pech. Ali Avcioglu traf letzlich zum 3:1 Endstand. Auch zu ihm muß mensch sagen: "Ali, das war nix"!

Türkiyem muß die nötigen Punkte gegen andere Teams holen, die nicht auf ihre Profi zurück greifen können. Am kommenden Mittwoch und Sonntag muß die Mannschaft beweisen, daß sie mit dem Abstieg wenig zu tun hat. Dazu ist es nötig, daß alle ihre Leistungen 100% abrufen. Wenn die beiden "Superstars" nicht mitziehen, weil sie offenbar nichts können, dann wird es für Türkiyem wieder bis zum Schluß sehr eng werden.


14.02.2010:

1. FC Magdeburg - Türkiyemspor Berlin 1:1 (1:0)

Nur zwei Spiele fanden heute zum Start nach der Winterpause statt. Der FC St. Pauli schlug Goslar mit 2:1, und Türkiyemspor konnte in Magdeburg antreten, da das dortige Stadion über eine Rasenheizung verfügt.

Unser Team brauchte nicht lange, um den nervös wirkenden Widersacher aus Magdeburg den Schneid abzukaufen. Gegen die langen Bälle und hart aber fair geführten Zweikmpfe der Gastgeber setzte Türkiyemspor vor über 4600 Zuschauern Pressing und Kurzpassspiel. So war die Neugier des kleinen Türkiyemspor-Anhangs, wie Türkiyemspor die Winterpause überstanden hat, schnell beantwortet. Nämlich gut!

Türkiyemspors Angriffe waren in der ersten Hälfte gut durchdacht und wirkten clever organisiert. Chancen ergaben sich für CIHAN DOGAN, HAKAN CANKAYA und MARCEL STEINWARTH. Leider schlossen sie jeweils zu überhastet ab. Ebenso scheiterte SÜLEYMAN KOC mit einem überfallartigen Angriff auf das gegnerische Gehäuse.

So kam es wie es kommen mußte, denn die Magdeburger konnten kurz vor dem Pausenpfiff per Kopfball durch Vujanovic in Führung gehen.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Gastgeber stärker, aber Türkiyemspor hatte auch weitere Möglichkeiten zum Torerfolg durch MARCUS STEINWARTH. Es war dann schließlich in der 66. Minute ROCCO TEICHMANN - schön allein gelassen vor dem FCM-Kasten - zur Stelle und glich zum 1:1 aus. Fünf Minuten später schickte der Schiedsrichter noch den Magdeburger Fuchs per Ampelkarte vorzeitig zum Duschen. Aber auch in Überzahl konnte Türkiyemspor nicht mehr drei Punkte mitnehmen, hatte allerdings auch Glück, dass unser Keeper NORMAN KÖHLMANN einige gute Chancen der Magdeburger zunichte machen konnte.


29.01.2010:

Türkiyemspor-Situation

Neben Cihan Dogan (25, viele Jahre bei Türkiyemspor aktiv, nur das letzte Jahr verbrachte er bei Al-Dersimspor), Demircan Dikmen (21, einst bei der Hertha-Jugend und Hertha II aktiv, dann über Antalyaspor und Trabzonspor nun zu unserem Klub) und Deniz Aydogdu (26, hat in der Jugend bei den Füchsen gespielt, danach in jungen Jahren bei Türkiyemspor und dann in der Türkei bei unterklassigen Vereinen, und seit Anfang 2009 war er Tennis Borussia aktiv) wurden nun auch Serdar Günes ( zuletzt tätig bei Ankaraspor/Türkei) und der junge Torhüter Konstantin Filatow (20) bei uns verpflichtet. Konstantin spielte in der Jugend beim SV Tasmania-Gropiusstadt und wechselte danach zum 1. FC Magdeburg. Nun kommt auch er wieder zurück nach Berlin.

Türkiyemspors Abgänge sind Florian Grossert, Can Akgün, Daniel Rothe, Yuki Okamoto sowie Edu und Leo Cornacini.

Türkiyemspor entflieht zudem dem schrecklichen Wetter und bereitet sich vom 31.1.- 6.2. an der türkischen Südküste auf die Rückrunde vor. Trainer Aksoy plant mit 3 Trainingseinheiten pro Tag. Für Montag, Mittwoch und Freitag sind jeweils Spiele angesetzt. Am Mittwoch gegen den aufstrebenden, erst 2005 gegründeten und schon in der 3. Liga spielenden Klub Tekirova Belediyespor.


09.01.2010

32. Hallenfussball-Turnier der Regional-/Oberliga-Vereine

The same procedure as last year? Türkiyemspor nahm - im Gegensatz zum BFC Dynamo und Tennis

Borussia Berlin, die auf dieses "Event" mittlerweile dankend verzichten - erneut am traditionellen Berliner Hallenturnier der Regionalliga- und Oberliga-Vereine teil. TeBe verzichtete, weil sich die Fans in den letzten Turnieren diskriminiert fühlten (was soll denn dann Türkiyemspor sagen?), und der BFC Dynamo bliebt verärgert zu Hause bzw. veranstaltete ein eigenes Tunrier, das er dann auch selbst gewann, weil dessen jahrelanger Versuch, das Turnier von der Charlottenburger Sömmeringhalle nach Hohenschönhausen verlegen zu lassen, nicht von Erfolg gekrönt war. Türkiyemspor reiste wie jedes Jahr nach Charlottenburg, schied in der Vorrunde aus und fuhr wieder vorzeitig nach Hause. The same procedure as every year!

Für die Statistik: Das erste Spiel gegen den 1. FC Union II (übrigens weder Regioalligist noch Oberligist) gewannen unsere Cracks mit 2:0, doch gegen die Oberligisten VfB Lichterfelde und FC Energie Cottbus II gab es jeweils eine 0:3-Klatsche.


19.12.2009:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN - ZFC MEUSELWITZ ABGESAGT!

Das morgige Punktspiel gegen den ZFC Meuselwitz wurde heute nach einer Platzbegehung abgesagt. Somit bleibt mir nur noch, allen besinnliche Feiertag einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen, auf dass Türkiyemspor im Jahr 2010 wieder zu alter Stärke zurück findet.


12.12.2009:

Tennis Borussia Berlin - Türkiyemspor Berlin 3:1

oder

TÜRKIYEM SAVE TEBE!

Tennis Borussia lag zum Beginn der Rückrunde schon vor dem Spiel am Boden. Die letzten drei Punktspiele wurden allesamt verloren (2:13 Tore), und auch das TeBe-Pokalspiel am Mittwoch gegen den Berlinligisten VfB Hermsdorf verlor Tennis Borussia mit 2:1. Genau gesagt: Der letzte TeBe-Sieg war das magere 1:0 gegen Türkiyemspor im Pokal. Dazu öffentliche Diskussionen über ausstehende Spieler-Gelder beim Gastgeber, TeBe-Fans, die mit einem Pokal rührend Geld für ihren Klub sammeln. Alles anzeichen dafür, dass es den Charlottenburgern nicht gerade gut geht. Zudem beklagten sie einen Spielermangel: Stillenmunkes verletzt, dafür ein völlig unerfahrener Keeper im Tor. Und im Kader steht kein ausgebildeter Stürmer.Und nun kam Türkiyemspor, das ebenfalls die letzten vier Spiele verloren hatte, darunter das schon erwähnte Pokalspiel gegen TeBe und die drei folgenden Punktspiele (2:10 Tore), aber immerhin mit zwei Pünktchen mehr auf dem Konto. Für TeBe ging es somit heute schon um alles, für Türkiyemspor um viel.

Die erste Hälfte gehörte unserem Klub. Ständig war Türkiyemspor am Drücker, doch das Tor wollte erst in der 26. Minute gelingen. FLORIAN GROSSERT traf aus dem Rückraum mit einem fulminanten Flachschuß zum 1:0 für Kreuzberg. Und danach war noch mehr drin. Die größte Chance zur Resultatsverbesserung ergab sich durch einen Elfmeter-Pfiff des Schiedsrichters nach einem Foul an MARCUS STEINWARTH. Es schoß der wiedergenesene ABDENOUR AMACHAIBOU, und der viel kritisierte Ersatzmann im Charlottenburger Tor hielt ihn. Mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine zu gehen wäre für Türkiyemspor schon die halbe Miete gewesen. Doch nun war es wieder ein mageres 1:0, das jederzeit - und wenn auch nur durch eine dämliche Standardsituation - dahin gehen könnte.

Doch unsere Spieler machten es anders. Sie kamen aus der Kabine, pennten 10 Minuten lang und wunderten sich dann, warum sie - nur noch zu zehnt - einem 1:3 hinterher liefen. Der erste TeBe-Angriff im zweiten Durchgang führte zu einer TeBe-Ecke, die abgewehrt wurde. Doch dann war der Ball doch im Netz. Wie es passiert ist, kann ich wirklich nicht beschreiben. 1:1. Nur eine Minute später, beim nächsten TeBe-Vorstoß, pfiff der Schiedsrichter Elfmeter für die Gastgeber. Warum? Das weiß wohl allein der Fußball-Gott Titus. Im Gegensatz zu unserem Schützen verwandelte der TeBe-Schütze sicher. 2:1 für TeBe! Und erneut nur zwei Minuten später überspielte TeBe unsere Abwehr. Dem davoneilenden TeBe-Stürmer konnte der hinterher rennende ENES CABUK, der für den in der 1. Hälfte von TeBe-Spielern mehrfach gefoulte und nun verletzt ausgeschiedene ROCCO TEICHMANN gekommen war, nur noch per Foul stoppen. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als Notbremse und zog Rot. Der Tatort lag allerdings noch vor der Strafraumgrenze, doch das war dem TeBe-Spieler egal. Er drosch drauf und traf. 3:1 für TeBe! Ich war bedient, zumal es auch noch immer stärker anfing zu regnen, gar sogar zu schneien. Ich war nass, mir war kalt, und unser Team agierte nur noch hilflos und erfolglos vor dem TeBe-Strafraum.

Für Türkiyemspor wird es nun bitter, denn mit dieser Niederlage ist man ernsthaft im Abstiegskampf angekommen. Gegen wen Türkiyemspor nach den Niederlagen gegen Oberneuland und TeBe noch gewinnen kann steht in den Sternen. Ich bezweifle stark, dass es nächste Woche im Heimspiel gegen Meuselwitz zu einem erfolgreichen Ende des ersten Halbjahres kommen kann. Straft mich gerne Lügen!


06.12.2009:

FC Oberneuland - Türkiyemspor Berlin 3:1

Dieses war ein Spieltag, der sich mit "Aufstand der Kellerkinder" umschreiben läßt. Goslar gewinnt gegen Hannover II, Wilhelmshaven gewinnt bei Hertha II und Plauen bezwingt sogar den Chemnitzer FC im eigenen Stadion. Da frohlockte ich schon vor dem Sonntagsspiel unserer Elf und malte mir die Tabelle aus, wenn Türkiyemspor beim Kellerkind Oberneuland drei Punkte holt. Aber so etwas soll man einfach nicht machen. Denn auch Türkiyemspor kam in Bremen unter die Räder. Die erste Hälfte hat unser Team komplett verpennt, und in der zweiten wurde es erst munterer, nachdem in der 60. Minute das 3:0 für die Gastgeber. Und es wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen, wenn MARCUS STEINWARTH nicht in der 70. Minute einen Elfmeter verschossen hätte. So war die Aufholjagd immer aussichtsloser. Der Ehrentreffer von NORBERT LEMCKE drei Minuten vor dem Ende kam natürlich viel zu spät. Schließlich kann man nicht immer auf zwei Elfmeter in drei Minuten hoffen wie einst gegen Goslar.

So endete die Hinrunde der Saison 2009/2010 mit der dritten Niederlage von Türkiyemspor in Folge. Trotzdem hat unser Team in der Hinrunde mehr Punkte geholt als erwartet wurde. Und wenn diese Niederlagen-Serie gegen durchaus schlagbare Teams nicht wäre, könnte man zufrieden in die Rückrunde starten. Doch nun trifft man am nächsten Sonnabend auf das ebenfalls sehr schwächelnde Team von Tebe, gegen das Türkiyemspor in dieser Saison schon zwei Mal verloren hat. Statt mit einem beruhigenden Punktevorsprung wird man nun im Mommsenstadion auf sportlicher Augenhöhe und keineswegs selbstbewußter als die Charlottenburger auflaufen. Für beide wird dieses Spiel um richtungsweisend werden.


28.11.2009:

Türkiyemspor Berlin - VfL Wolfsburg II 0:3

Heute war wieder so ein Tag, an dem unserem ersatzgeschwächtem Team klar die spielerischen Grenzen aufgezeigt wurden. Zu Beginn waren die Türkiyemspor-Spieler bemüht, die Gäste unter Druck zu setzen. Es sah auch erst vielversprechend aus, auch wenn sich die Gefahr für das Tor der Wölfe in Grenzen hielt. Nach ca. einer Viertelstunde übernahmen dann die Wolfsburger das Geschehen auf dem Platz, und Türkiyemspor konnte nur noch staunend zuschauen, mit welchen einfachen Spielzügen die Gäste unser Gehäuse in Gefahr brachten. Die größte Möglichkeit für den VfL ergab sich allerdings kurz vor dem Pausenpfiff per Freistoß. Unser Keeper DANIEL ROTHE, heute der beste Mann bei Türkiyemspor, fischte den Ball mit einer Hand aus dem Dreiangel und rettete so das 0:0 in die Pause. Auch die 116 Zuschauer retteten sich. Vor dem kalten Wind zogen sie sich in das wärmende Hauptgebäude zurück und verpaßten so, wie die Hypo Vereinsbank im Stadioninneren der Jugendabteilung unseres Vereins einen Scheck über 2.500 € überreichte. Vielen Dank für diese Unterstützung.

Im zweiten Durchgang begann Türkiyemspor wieder etwas stärker und kam zu der Großchance durch NORBERT LEMCKE. Er zog aus wenigen Metern aufs Tor ab, traf aber nur einen Gegenspieler statt das Gehäuse des VfL. Im Gegenzug konterte Wolfsburg und erzielte das 1:0. Danach überließ der Gast Türkiyemspor das Spielfeld bis zum 16-Meter-Raum, ließ dann aber nichts mehr zu. Und wenn sich die Möglichkeit ergab, konterten die Wölfe schnell und geschickt. Auf diese Weise fielen das 2:0 und auch das 3:0 für die Gäste. Türkiyemspor war nur noch interessierter Zuschauer und mußte mit diesem 0:3 noch zufrieden sein, denn eine höhere Niederlage wäre durchaus auch möglich gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass die Gäste immer auch noch einen Gang hätten zulegen können, wenn Türkiyemspor sie mehr gefordert hätte. Die Wolfsburger schonten sich aber anscheinend für schwerere Aufgaben. Und für Türkiyemspor scheinen schwere Zeiten anzubrechen. Symbolisch dafür steht die Gelbrote Karte für FLORIAN GROSSERT nach einem ebenso heftigen wie beim Stande von 0:3 kurz vor dem Ende unnötigen Foul an der Außenlinie und seinem frustrierten Abgang. Ich hoffe, dass ich mich täusche, aber mein Gefühl ist kein Gutes.


22.11.2009:

Chemnitzer FC - Türkiyemspor Berlin 3:0

Vor 3000 Zuschauern in Chemnitz verschlief unsere immer noch ersatzgeschwächte Mannschaft wie schon des öfteren die Anfangsphase eines Punktspiels und geriet schon nach 2 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Das sind in einem engen Stadion, in dem die mehrere tausend Zuschauer für lautstarke aber faire Stimmung sorgten, denkbar ungünstige Voraussetzungen für eine Aufholjagd. Trotzdem spielte unser Team zeitweise sehr gut mit, krankte aber weiter an seiner Abschlußschwäche. Mitten in dieser trotzdem guten Türkiyemspor-Phase fiel - kurz vor dem Pausenpfiff - das 0:2. Nach dem Pausenpfiff trat unsere Mannschaft noch mal engagiert und auf den Anschlußtreffer drängend auf, doch mit dem 0:3 in der 63. Minute brach dieser Elan ein. Türkiyemspor fügte sich der Niederlage und konnte am Spielende froh sein, nicht noch stärker unter die Räder gekommen zu sein. Trotzdem verharrt unser Team auf dem guten siebten Tabellenplatz und hat nun am Samstag um 14 Uhr im Spiel gegen den VfL Wolfsburg II die Möglichkeit, weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.


14.11.2009:

Benefizspiel für Dialyse-Kinder

Türkiyemspor Berlin - Hertha BSC 2:3

Mit diesem Benefiz-Spiel für den Verein Dialyse-Kinder Berlin e.V. wollten beide Vereine nicht nur endlich einmal gegeneinander antreten sondern auch das spielfreie Wochenende für einen guten Zweck nutzen. Leider kamen nur knapp 500 Zuschauer in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, was schon verwunderte. Schließlich trat die Bundesliga-Elf von Hertha BSC an, auch wenn ein paar Spieler wegen Länderspieleinsätze fehlten. Aber die Krise bei Hertha schien zumindest bei den Fans des Bundesligisten das Interesse an diesem Spiel zu schmälern. Dass die türkischstämmigen Zuschauer unseren Klub schon seit längerem meiden darf hingegen niemanden mehr verwundern. Ärgerlich war es trotzdem, auch weil die, die nicht erschienen, ein recht munteres Spiel verpaßten. Hertha ging früh in Führung. Raffael marschierte in der 6. Minute durch unsere Abwehr und schob die Kugel ein. Doch danach ließ der Bundesligist viel zu wünschen übrig. Türkiyemspor ließ die länger verletzten ROCCO TEICHMANN und YUKI OKAMOTO auflaufen und kam nach dem 0:1 immer besser ins Spiel. Es folgte eine Reihe von Ecken und Freistößen für Türkiyemspor, die das eine und andere Mal Gefahr für den Hertha-Keeper herauf beschwörten. Höhepunkt war der Lattenknaller von HENNING LICHTE kurz vor dem Pausenpfiff. In der zweiten Hälfte wurde das spiel ausgeglichener, und auch unser Keeper NORMAN KÖHLMANN, der zur Zeit für Trainer TASKIN AKSOY nur zweite Wahl ist, hatte Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Doch die Treffer erzielte zuerst Türkiyemspor. MARCEL STEINWARTH, einst von Hertha II zu Türkiyemspor gekommen, traf zum 1:1, und kurz später konnte er sogar einen Foulelfmeter zur 2:1-Führung für unseren Klub nutzen. Hertha versucht noch mal Druck aufzubauen, doch im Großen und Ganzen schien Türkiyemspor die Sache im Griff zu haben, zumal die Herthaner im Spielaufbau deutliche Mängel zeigten und zudem die wenigen Möglichkeiten kläglich vergaben. Dass ein Spiel erst zu Ende ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift, müßten unsere Spieler spätestens seit dem Spiel gegen Goslar begriffen haben. Denn in den letzten 3 Minuten dreht Hertha das Spiel doch noch. Erst traf in der 88. Minute Bigalke zum Ausgleich, und nur 1 Minute später war der eingewechselte Rommel zum 3:2-Sieg für die Gäste zur Stelle. Schade, aber immerhin sahen die Zuschauer ein schönes, abwechslungsreiches Spiel, in dem Hertha BSC die Überraschung allerdings nur mit Mühe verhindern konnte.

Eine schöne Geste war, dass Hertha BSC nach dem Spielende noch 5000 € für den Verein Dialyse-Kinder Berlin e. V. spendete.


11.11.2009:

3. Hauptrunde im Berliner Pokal

Tennis Borussia Berlin - Türkiyemspor Berlin 1:0 (0:0)

355 zahlende Zuschauer verloren sich an diesem kalten Mittwochabend im Mommsenstadion. Die Enttäuschung über diese geringe Zuschauereinnahmen trieb Ordner während der 1. Hälfte sogar so weit, Jugend-Spieler unseres Vereins aus dem Türkiyemspor-Block heraus zu picken, um ihr Alter zu überprüfen. Angeblich hätten sie sich unberechtigt ermäßigte Karten (bis 16 Jahre) gekauft. Bei dieser Ausweiskontrolle gingen sie ziemlich rabiat vor. So etwas habe ich bei TeBe noch nie erlebt. Vielleicht sollten sich die Ordner der Randberliner mal ein Beispiel an dem Ordner-Verhalten z. B. in Babelsberg nehmen, wo weit mehr Gelassenheit an den Tag gelegt wird. Fast hätte ich darüber die interessante erste Halbzeit verpaßt, in der Tennis Borussia zwar zu Beginn das bessere Team mit gefährlichen Angriffen war. Doch nach ca. 15 Minuten bekam Türkiyemspor das Spiel immer besser in den Griff und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Die größte gab es kurz vor dem Halbzeitpfiff: Der Schiedsrichter pfiff einen Foul-Elfmeter für Türkiyemspor. FLORIAN GROSSERT, der bisher alle Elfer für unseren Verein sicher verwandelte, scheiterte aber kläglich an dem TeBe-Keeper Stillenmunkes, der als Elfmeter-Killer gilt. Schade, denn statt mit einer wichtigen 1:0-Führung für Türkiyemspor in die Pause zu gehen, blieb es beim 0:0. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel recht schwach. Beide Teams wollten keine Fehler machen, die in einem Pokalspiel spielentscheidend sein könnten. Mit dieser Einstellung machten aber beide Mannschaften erst recht viele Fehler im Spielaufbau, so dass das Match immer unansehnlicher wurde, denn torchancen gab es kaum noch. Alle Zuschauer dachten schon an die Verlängerung, da war es logischerweise eine Standardsituation, die dieses Spiel entschied. TeBe verwandelte in der 89. Minute einen zugegeben wunderschön von halbrechts geschossenen Freistoß direkt zum knappen 1:0-Sieg. Auch Türkiyemspor hatte in der zweiten Hälfte ein paar Standardsituationen, die unser Klub für eine Spielentscheidung hätte nutzen können. Bloß in diesem Punkt war TeBe einfach effektiver.


07.11.2009:

Türkiyemspor - Hertha BSC II 3:1 (0:0)

Türkiyemspor, geschwächt durch das verletzungsbedingte Fehlen von HAKAN SANKAYA, ABDENOUR AMACHAIBOU (er wird wahrscheinlich erst wieder in der Rückrunde zur Verfügung stehen), FLORIAN GROSSERT und SÜLEYMAN KOC, also praktisch unseres gesamten Sturms, begann das Spiel sehr zurückhaltend. Hertha hatte mehr vom Spiel, konnte dabei aber auch nicht überzeugen. Erst nach 20 Minuten wurde unser Team mutiger und kam auch zu ein paar sehenswerte Angriffe. Doch interessant wurde das Spiel erst richtig nach dem Pausentee. Zuerst traf HENNING LICHTE, nachdem der Hertha-Keeper den ersten Schuß eines Türkiyemspor-Angreifers abgewehrt hatte. Wenig später flankte der heute sehr engagiert spielende MARCUS STEINWARTH von links und ein Herthaner fuhr den Arm raus und lenkte den Ball so ins Toraus. Der Schiedsrichter reagierte sofort und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Da unser erfolgreicher Elfmeter-Schütze FLORIAN GROSSERT nicht zur Verfügung stand, stand MARCUS STEINWARTH bereit und verwandelte zur 2:0-Führung von Türkiyemspor. Nun kamen allerdings noch mal die Gäste sehr gefährlich vor unser Tor. Die kniffligste Situation entschärfte unser Keeper DANIEL ROTHE in einer Doppelparade innerhalb von Sekunden. Trotzdem konnten die Herthaner wenig später den Ball in unser Tor stochern. Doch dieser Anschlußtreffer der Gäste hielt unser Team, das heute vorzüglich kämpfte, nicht auf. Der nächste Angriff von Türkiyemspor wurde per Foul im Strafraum beendet. Der nächste Elfmeter wurde gepfiffen, und erneut trat MARCUS STEINWARTH an. Und erneut verwandelte er. Damit bewies er, dass er genauso nervenstark ist wie Florian Grossert. Und durch seinen laufstarken Einsatz am heutigen Abend hatte er sich diese beiden Treffer auch verdient.


05.11.2009

Pressemitteilung v. Hertha BSC zum

Benefizspiel Türkiyemspor - Hertha BSC am 14.11.2009

Am 14. November 2009 ist der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Schauplatz für ein besonderes Fußballspiel: Um 14.00 Uhr stehen sich dort die Bundesliga-Mannschaft von HERTHA BSC und die des Regionalligisten Türkiyemspor Berlin gegenüber. Karten für die Begegnung gibt es bei allen CTS-Vorverkaufsstellen und im Internet unter koka36.de zum Preis von 11 Euro (ermäßigt 7 Euro).

Das Besondere an dem Spiel: Die Einnahmen werden komplett dem Elternverein "Dialyse-Kinder Berlin e.V" zur Verfügung gestellt. Seit zehn Jahren kümmert sich dieser Verein um Kinder, die an einer chronischen Nierenerkrankung leiden und an der Charité Berlin, Campus Virchow, betreut werden. Unter anderem wird einmal jährlich ein einzigartig in Deutschland stattfindendes Ferienlager für nierenkranke Kinder finanziert.

"Wir freuen uns sehr, dass HERTHA BSC und Türkiyemspor die Einnahmen aus dem Spiel unseren Kindern zur Verfügung stellen. Natürlich hoffen wir auf viele Zuschauer. Erstens damit wir mit der Spende unser Vorhaben, Familien mit chronisch nierenkranken Kindern in Notsituationen zu unterstützen, besser umsetzen können und zweitens auch, um auf die Notwendigkeit von Organspenden hinweisen zu können", erklärt der Vorsitzende des Vereins Torsten Franz. Information zum Dialyse-Kinder Berlin e.V. finden sich im Internet unter www.dialyse-kinder-berlin.de.

HERTHA-Manager Michael Preetz sagt: "Spiele zwischen HERTHA BSC und Türkiyemspor sind in Berlin immer von ganz besonderem Interesse. Wir sind natürlich sehr gerne dabei, wenn wir mit einem solchen Spiel eine Einrichtung wie den Dialyse-Kinder Verein unterstützen können." Türkiyemspors Präsident Celal Bingöl ergänzt: "Für Türkiyemspor ist es eine Selbstverständlichkeit, sich für die unterschiedlichsten Gruppen von Menschen und Nationalitäten zu engagieren. Umso mehr freut es uns, dass wir mit diesem Spiel dem Dialyse-Kinder Berlin Verein helfen können."


31.10.2009:

FC St. Pauli II - Türkiyemspor Berlin 2:2 (2:1)

Zum ersten Mal seit vielen Jahren fuhr wieder ein Türkiyemspor-Fanbus, organisiert von unserem Fanbeauftragten und dem Kreuzberger Freizeitklub "THC Franzikaner" zu einem Auswärtsspiel. Dass dieser ausgerechnet für das erste Auftreten unserer Mannschaft am Hamburger Millerntor gebucht wurde, war sicherlich kein Zufall, sind doch viele unserer Fans auch freundschaftlich mit dem FC St. Pauli verbunden. So setzte sich am Morgen mit dem Bus eine bunte Mischung aus Männer und Frauen in Kreuzberg in Bewegung: altgediente Türkiyemspor-Fans, ein ehemaliger Präsi, Mitglieder des THC Franziskaner (einer von ihnen hatte auch noch Geburtstag und viel Bier dabei) , ein Hertha-Fan (der auch Türkiyemspor sehr mag), ein BFCer (auch ein Türkiyemspor-Möger), ein Gladbach-Fan (der in der Halbzeit weiterfährt zur Hamburger Arena, um im Bundesliga-Spiel HSV-Gladbach seinen Lieblingsverein zu unterstützen), zwei Spielerinnen unserer C-Mädchen und noch weitere trinkfeste Türkiyemspor-Unterstützer. Im Stadion angekommen gesellten sich noch einige Berliner Gladbach-Fans, die mit einem Bus angereist waren zumindest eine Halbzeit zu uns.

Wir stellten fest, dass lediglich die Südtribüne geöffnet war. Wir hatten dabei die Wahl, in den abgetrennten Gäste-Block zu gehen oder uns zwischen die anwesenden St. Paulianer zu stellen. Wir zogen zweiteres vor und erlebten so ein spannendes und unterhaltsames Spiel mit vielen netten Leuten und interessanten Gesprächen.

Schon nach wenigen Minuten tauchte HENNING LICHTE frei vor dem Keeper der Gastgeber auf und verwandelte sicher zum 1:0 für Türkiyemspor. Nur wenig später aber gelang den St. Paulianern der Ausgleich, und danach ging es auf dem Rasen rauf und runter. Inkonsequentes Abwehrverhalten war dann die Ursache für die 2:1-Führung der Millerntor-Elf. Damit ging es in die Pause. Die Gladbacher verabschiedeten sich, begleitet von den besten Wünschen der Türkiyemspor- und St. Pauli-Fans für das Bundesliga-Spiel gegen den Tabellenzweiten HSV. In der zweiten Hälfte spielte Türkiyemspor auf die Südtribüne mit allen Zuschauern. Sie wurde klar von unserem Team dominiert, obwohl FC St. Pauli mit einigen Profis antrat (die Rede war von drei bis fünf). Ständig war unsere Mannschaft in Ballbesitz. Angriff auf Angriff rollte auf das Pauli-Tor, und der Keeper der Gastgeber machte nicht immer den sichersten Eindruck. Es folgte eine Ecke der anderen, bis schließlich ABDENOUR AMACHAIBOU einen Ball, den der Torwart der Gastgeber nicht festhalten konnte, ins Tor zum 2:2 bugsierte. Danach rannte Türkyemspor weiter gegen den Kasten der St.Paulianer, aber vergebens. Es blieb beim 2:2. St. Pauli hätte fast sogar kruz vor Schluß mit der ersten Chance im zweiten Ddurchgang den Siegtreffer erzielen können, doch DANIEL ROTHE, unser Keeper, verhinderte dieses aber mit einer erstklassigen Reaktion. Somit war es ein netter Fußballtag mit einem Ergebnis, mit denen alle Leben konnten. Doch da war noch die Geschichte mit ABDENOUR AMACHAIBOU: Als er eine Tormöglichkeit nicht nutzen konnte, wollte er aus Frust gegen den Pfosten treten, verfehlte diesen und trat in das Tornetz, blieb hängen und fiel verletzt außerhalb des Spielfelds auf den Boden. Wohl um mit dieser dummen Situation noch einen kleinen Türkiyemspor-Vorurteil heraus zu holen, rollte er sich verletzt wie er ist wieder in das Spielfeld, um den laufenden Gegenzug der St. Paulianer mit einer Spielunterbrechung zu beenden. War zwar unnötig, denn der Angriff der Gastgeber war wie so oft schon gestoppt, doch für die Zuschauer auf der Südtribüne, die alles hautnah mitbekamen, war das natürlich keine Situation, die etwas mit Fairness zu tun hat. Was solls, ABDENOUR mußte verletzt raus, und spielentscheidend war die Sitation auch nicht. Aber solche unfairen Verhaltensweisen sollte er sich in Zukunft verkneifen.

Die Rückfahrt war im Bus geprägt von schlafenden Trinkern und lallenden Diskussionen um sinnentleerte Themen, kurzum sie ging ohne große Ereignisse über die Bühne. Die Borussia aus Gladbach hatte übrigens dem Hamburger SV die erste Niederlage dieser Saison beigefügt.


24.10.2009:

Türkiyemspor Berlin - Goslarer SC 08 3:2 (0:1)

Mit dem Slogan "Mehr Glück als Verstand" ist ziemlich treffend beschrieben, wie der heutige Sieg unserer Elf gegen den Tabellenletzten aus Goslar zustande gekommen ist. Von den 102 zahlenden Zuschauern rauften sich rd. 60 die Haare, weil Türkiyemspor in der 1. Hälfte gar nichts zustande gebracht hatte, während die ca. 40 Anhänger des GSC sich freuten wie die Schneekönige, als der Gast das 1:0 erzielte. Erst nach dem Wiederanpfiff wurde Türkiyemspor etwas munterer und kam auch prompt zu den ersten Möglichkeiten. MARCUS STEINWARTH vergab frei vor dem Tor ebenso wie SÜLEYMAN KOC, der freistehend an dem herauslaufenden Keeper aus Goslar scheiterte. Erst der bei einer Standardsituation mit nach vorne geeilte Verteidiger FLORIAN GROSSERT war per Kopf erfolgreich zum 1:1. Wer aber nun glaubte, Türkiyemspor erhöht den Druck, um das Spiel noch zu gewinnen, wurde bitter enttäuscht. Türkiyemspor verfiel in die phlegmatische Spielweise der ersten Hälfte und wurde dafür kurz vor Schluß mit dem 1:2 bestraft. Alle dachten, das wars. Türkiyemspor verliert auf dem eigenen Platz gegen den Tabellenletzten, und das nicht mal unverdient. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Nicht unsere Elf drehte nun auf, sondern der Schiedsrichter. Erst gab er in der 87. Minute einem Gästespieler wg. Ballwegschlagens die Gelbe Karte. Da dieser schon Gelb hatte, folgte gleich Rot, und so durfte er duschen gehen. Dann wurde in der 88. Minute ein Türkiyemspor-Spieler (ich weiß gar nicht mehr welcher) im Strafraum von hinten umgerissen. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter, den FLORIAN GROSSERT sicher zum 2:2 verwandelte. Immerhin einen Punkt, dachten wir, da passierte nur eine Minute später folgendes: ein langer Ball aufs Gästetor, dem ABDENOUR AMACHAIBOU nachläuft, kann der GSC-Keeper vor seinem 16-Meter-Raum nicht richtig wegschlagen, genau gesagt, er schlägt eine Bogenlampe, die sich hinter ihm in den Strafraum senkt. Abdenour setzt nach, der Keeper auch, ein Fall, ein Pfiff, Elfmeter. Wieder entschied der Schiedsrichter sofort, und wieder verwandelte FLORIAN GROSSERT sicher. Die Goslarer waren bitter enttäuscht, wir konnten unseren Dusel gar nicht fassen. Das glück des Tüchtigen war es jedenfalls heute nicht, das das Spiel entschied. Aber wie sagte usner Trainer TASKIN AKSOY auf der Pressekonferenz: In Babelsberg haben wir super gespielt und verloren, heute haben wir schlecht gespielt und gewonnen. "Alles gleicht sich aus".

Ob der Sieg letztendlich überhaupt was wert ist, entscheidet demnächst ohnehin der Goslarer SC 08.


20.10.2009:

Pressemitteilung "Appell an Berlin" 15.10.2009

Türkiyemspor Berlin spielt nun mit der 1. Herrenmannschaft nach der Saison 2008/2009 in der Saison 2009/2010 wieder in der Regionalliga. Mit neu aufgestellter Mannschaft und neuem Trainer Taskin Aksoy ist es gelungen sich im Mittelfeld, momentan auf Platz 7, der Tabelle zu platzieren. Spieler, Trainer, Betreuer, Helfer und Vorstand versuchen in ihrer Ehrenamtlichkeit alles, um gute, spannende Spiele im Jahn-Sport-Park zu bieten. Leider sprechen die Zuschauerzahlen nicht für diese Bemühungen.

Deshalb noch mal der dringende Appell des Türkiyemspor

Berlin-Vorstandes an Berlin:

"Berlinerinnen und Berliner, besucht die Heimspiele von Türkiyemspor Berlin, zeigt der Mannschaft das Ihr sie unterstützt auf dem Weg die Regionalliga 2009/2010 erfolgreich zu absolvieren, um in der Saison 2010/2011 um den Aufstieg in die III. Liga zu kämpfen". Unterstützt Türkiyemspor durch Eure Mitgliedschaft im Verein oder durch Euer Engagement als Sponsor ,oder Kiezpartner, oder auch nur als Helfer bei der Betreuung.

Den sich ergebenen Verpflichtungen aus dem Regionalligabetrieb kommt Türkiyemspor Berlin nach wie vor nach.

Bei Rückfragen Celal Bingöl (Vorsitzender) 01723901720 oder Robert Schaddach (Vorstandsmitglied Marketing & Sponsoring) robert.schaddach@tuerkiyemspor.info 01726085551.

Christian Sulser

http://www.tuerkiyemspor.info

erstellt am 20.10.2009


18.10.2009:

Hallescher FC - Türkiyemspor Berlin 6:0

Es war eine bittere Niederlage, die ich am MDR-Liveticker verfolgte. Viele andere nahmen auch die Live-Ticker in Anspruch, denn eine Fahrt nach Halle wäre aufgrund des mehrmaligem Fehlverhaltens von Hallenser Deppen digital erfaßt worden. Darauf hatte zumindest ich keinen Bock. Ich glaube, ich hätte mir die Krätze ans Bein geärgert, wenn ich mich hätte erst scannen lassen und danach diese Niederlage hätte live miterleben müssen. Meines Wissens waren nur zwei Türkiyemspor-Vertreter anwesend: Der Manager und der Fan-Beauftragte.

Der Hallenser Trainer war nach dem Spiel nett zu uns und meinte, das Ergebnis spiegele nicht die Leistung Türkiyemspors wider. Tatsache ist, dass der HFC eindeutig besser war. Die Chancen unserer Mannschaft im gesamten Spiel waren an einer Hand abzuzählen. Hinzu kam anfangs schlicht Pech: Das 1:0 war ein Glücksschuß, unhaltbar für unseren Keeper. Das 2:0 war ein abgefälschter Freistoß, ebenso nicht haltbar für den schon in die andere Ecke unterwegs gewesene DANIEL ROTHE. Was allerdings danach kam, war etwas, was ich mir nur mit mangelnder Konzentration bei unserem Team erklären kann. Die Köpfe waren anscheinend nicht frei. Das hatte evtl. auch mit dem zu tun, was zwei Tage vorher in den Berliner türkischsprachigen Medien kolportiert wurde (Rückzug unseres Teams aus der Regionalliga ect.). Derartige Meldungen, von wem auch immer ausgelöst, waren nicht gerade motivations-fördernd für unsere Mannschaft, besonders wenn es darum geht, einen Rückstand aufzuholen. Das Spiel endete schließlich in der Schlußminute wie es begonnen hatte: mit einem schwer zu haltenden Sonntagsschuß zum 6:0-Endstand. Somit war die Niederlage auch in dieser Höhe durchaus berechtigt und - hoffentlich - ein Lehrstück für Türkiyemspor.


10.10.2009:

2. Hauptrunde im Berliner Pokal

Türkiyemspor - SFC Stern 1900 2:0

Im Berliner Landespokal erreichte Türkiyemspor die nächste Runde. Gegen den Verbandsligisten Stern 1900 reichte ein 2-0 für das weiterkommen. Nach dürftiger Fußballkost in der 1. Halbzeit, die torlos unentschieden endete, waren Sentürk und Koc in der 2. Halbzeit für Türkiyemspor erfolgreich und sorgten für den 2-0 Endstand.


03.10.2009:

Türkiyemspor Berlin - Hannover 96 II 2:1 (1:0)

Es war großes Kino am Tag der deutschen Einheit: Der Vorstand von Türkiyemspor saß einträchtig neben dem Bürgermeister von Lindow, dessen Ort, in dem es vor wenigen Wochen Streß zwischen der ansässigen Dorf-Jugend und B-Jugend-Spielern unseres Vereins, die in der dortigen Sportschule ihr Trainingslager aufgeschlagen hatten, gab. Auch einige der Kids aus Lindow waren zugegen, sowie die komplette 1. B-Jugend von Türkiyemspor. Einträchtig nebeneinander saßen diese allerdings nicht, und auch sonst hatten die beiden Gruppen wohl auch heute nicht gemein, doch das werte ich jetzt mal nicht als Ablehnung des jeweiligen Gegenübers. Denn immerhin war es eine Begegnung von dörflicher Ostjugend und Kreuzberger Mischung.

Zum Spiel: Gegen Hannover brauchte unsere Elf eine längere Anlaufzeit, um zur ersten Möglichkeit zu kommen. Die Gäste waren da schneller gefährlich: Unser Keeper DANIEL ROTHE konnte gegen Mitte der 1. Hälfte einen Schuß nur mit Mühe und Fuß zur Ecke abwehren. Doch wenig später hatte auch unser Klub seine Chance. HAKAN CANKAYA nutzte sie mit einem schön anzusehenden Schuß in den Winkel. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen, aber Türkiyemspor konnte mehr Gefährlichkeit entwickeln. Der zweite Treffer fiel nach einer Kurzpaß-Staffette durch SÜLEYMAN KOC aus 5 Metern. Und ABDENOUR AMACHAIBOU hatte wenig später die Möglichkeit, Türkiyemspor auf 3:0 in Front zu schießen, scheiterte aber mehr an seinem Unvermögen als am Keeper der Gäste. Diese wiederum bestraften die fahrlässige Umgangsweise von Türkiyemspor mit seinen Chancen prompt und verkürzten 10 Minuten vor Schluß auf 2:1. Und wieder mußten wir um unsere drei Punkte bangen, doch diesmal reichte der Vorsprung bis zum Schlußpfiff.

Den Spruch des Tages hatte mal wieder unser Stadionsprecher Ibo parat. Kurz vor dem Spielende klang folgendes aus der Lautsprecheranlage: "Eine Durchsage für die Presse: Die Zuschauerzahl liegt uns noch nicht vor. Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder Sie warten auf die Pressekonferenz, die 10 Minuten nach dem Schlußpfiff beginnt, oder Sie nehmen sich drei Minuten Zeit und zählen selber durch." Wenig später gab er die offizielle Zuschauerzahl doch noch bekannt: 149 Zahlende.


26.09.2009:

SV Babelsberg 03 - Türkiyemspor 3:2 (2:1)

Die 1300 Zuschauer sahen heute bei bestem Fußballwetter einen mitreißenden Kick. Obwohl unser Team noch nie bei den Babelsbergern gewinnen konnte (das beste Ergebnis für uns war ein 2:2 im Jahr 2006), bin ich mit guter Hoffnung und den Wunsch auf mindestens einen Punkt in den Potsdamer Vorort gefahren. Und meine Mannschaft hat mich auch nicht enttäuscht. Türkiyemspor konnte schon nach seiner ersten Ecke durch einen Treffer von ABDENOUR AMACHAIBOU (2. Minute) in Führung gehen. Auch danach spielte Türkiyemspor gut mit, obwohl die 03er immer besser ins Spiel kamen. Unsere Abwehr sah heute nicht so souverän aus wie wir es aus den bisherigen Spielen gewohnt waren. Türkiyemspor konnte sich immer seltener befreien, so dass nur der Zeitpunkt des Ausgleichstreffers offen war. Den außenpfosten unseres Tores hatten sie jedenfalls schon mal getroffen. Nachdem der Ausgleichstreffer dann schließlich doch gefallen war, wurde auch unser Team wieder stärker und konnte offensiv glänzen. Kurz nach dem 1:1 pfiff der Schiedsrichter einen Handelfmeter für Türkiyemspor. Alle Proteste der Babelsberger halfen nichts, FLORIAN GROSSERT verwandelte den Strafstoß zur erneuten Türkiyemspor-Führung. Mit diesem 2:1 ging es auch in die Pause, und die rd. 25 Türkiyemspor-Fans im Gästeblock waren weiter guter Dinge. Die zweite Hälfte wurde dann aber doch ein ziemlicher Krimi. Ziemlich schnell konnten die aktiveren Babelsberger den erneuten Ausgleich erzielen. Und auch in der Folgezeit gewannen die Gastgeber nahezu jeden Zweikampf im Mittelfeld, so dass eine Angriffswelle auf die nächste folgte. Doch die 03er schienen es mit dem Tore-Schießen nicht so zu haben. Entweder verhaspelten sie sich, oder unser Torwart DANIEL ROTHE hielt bravorös, oder MURAT DOYMUS köpfte den Ball von der Linie. Aufregend war das Spiel allemal. Doch aus dem Spiel heraus gelang den 03ern nicht viel. Türkiyemspor konnte sich wieder etwas befreien, aber die wenigen Gegenangriffe verpufften doch ziemlich schnell. Der Druck auf unser Tor wuchs von Minute zu Minute. In der dreiminütigen Nachspielzeit gab es schließlich die spielentscheidende Szene. Ein Babelsberger foulte im Kampf um den Ball an unserer Strafraumgrenze unseren Verteidiger ENES CABUK und verschaffte sich so den entscheidenen Vorteil, da der Schiedsrichter nicht pfiff. Somit mußte ENES mit letztem Einsatz (und zu hohem Bein) den Ball aus der Gefahrenzone bringen, wofür der Schiedsrichter dann nicht nur als Freistoß für 03 pfiff sondern auch ENES mit der Roten Karte des Feldes verwies. Doch damit nicht genug: Der geschlagene Freistoß wird von unserem Verteidiger mit dem Rücken abgewehrt, doch der Schiedsrichter pfiff erneut und wollte den Freistoß wiederholen lassen. Währenddessen riefen und gestikulierten die Betreuer von Babelsberg, denn sie wollten ihren so "schwer" verletzten Spieler schnell wieder ins Matchj bringen, was der Schiedsrichter auch zuließ. Doch kaum war er auf dem Feld, schickte er ihn auch wieder runter, da er im Gesicht noch eine blutige Stelle hatte. Jetzt wurde der Freistoß erneut getreten und landete - abgefälscht - in der Dreiangel unseres Tores. 3:2! Der Schiedsrichter pfiff danach das Spiel sofort ab. Unser Trainer TASKIN AKSOY stürmte nach dem Abpfiff auf den Platz und dem Schieri zu. Sicherheitspersoinal versuchte Ordnung in die Situation zu bringen, und der Babelsberger Spieler Almadin Civa nahm TASKIN in den Arm und beruhigte ihn. Der Schiedsrichter verließ unter Ordner-Schutz und Applaus der Zuschauer von Babelsberg den Platz, die gleichen Zuschauer übrigens, die ihn mit Pfiffen und "Schieber"-Rufen in die Halbzeitpause schickten, da er den Handelfmeter für Türkiyemspor gegeben und einige andere Sitationen nicht im Sinne der 03er entschieden hatte. Auch in der 2. Hälfte wurde er ständig als "Schieber" beschimpft, auch nachdem er den Babelsbergern einen Treffer wg. Abseitsstellung aberkannt hatte. Nun war er wieder des Publikums Liebling. Unsere Jungs schlichen nach einem großartigem kampf als Verlierer vom Platz. Zum dritten Mal wurde ein Spiel im Karl-Liebknecht-Stadion mit 2.3 verloren. Schon 2004 und 2005 wurden wir mit diesem Ergebnis verabschiedet. Aber damals wie heute waren es gute Fußballspiele, an die man sich gerne trotz der Niederlage erinnert.


20.09.2009:

Türkiyemspor Berlin - SV Wilhelmshaven 0:0

In den jeweils ersten 15 Minuten der beiden Halbzeiten spielte Türkiyemspor heute seinen schönsten Fußball. Chancen über Chancen, der Gegner wird geradezu in den eigenen 16-Meter-Raum gedrängt und durch den offensiven Druck unserer Mannschaft immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau gezwungen. Leider - und das war das Bittere heute - konnte keiner unserer Spieler auch nur einen dieser Wilhelmshavener Fehler zu einem Torerfolg nutzen. Entweder scheiterten sie an ihrem Unvermögen, dann wieder am eigensinnigen Draufballern statt den klugen Paß zu spielen, und schließlich auch das eine und andere Mal am guten Gäste-Keeper. Die restlichen jeweils 30 Minuten pro Halbzeit blieb Türkiyemspor zwar spielbestimmend aber nahezu ungefährlich. Und die Gäste konnten sich immer wieder befreien und sogar ihrerseits wenige gefährliche Angriffe starten, besonders in den letzten 20 Minuten der 1. Hälfte. Die 170 Zuschauer zahlenden Zuschauer wurde gegen Ende des Spiels immer ungehaltener angesichts des unproduktiven Gekickes unserer Elf. Der Abpfiff war somit eine Erlösung für alle. Die Wilhelmshavener waren mit dem einen Punkt zufrieden, und TASKIN AKSOY sagte auf der Pressekonferenz, dass er mit dem Spiel seiner Mannschaft auch nicht unzufrieden war. Lediglich die bekannte Abschlußschwäche wäre zu beklagen. Wohl wahr.


13.09.2009:

VFC Plauen - Türkiyemspor Berlin 1:0 (0:0)

Türkiyemspor-Trainer TASKIN AKSOY war nach dem Spiel gegen den VFC Plauen verstimmt. Nicht die verpatzte Tabellenführung und auch nicht so sehr die 1:0 Niederlage sorgte für seine Mißstimmung, sondern mangelnder Einsatz seiner bis dato spielfreudigen Spieler.

Im Vorfeld der Regionalligapartie zwischen dem VFC Plauen und Türkiyemspor machte VFC-Trainer Andreev klar, dass nur ein Sieg für die sieglos in die Saison gestarteten Gastgeber in Frage käme.

Dementsprechend stieg Plauen auch gleich aktiv ins Spielgeschehen ein. Unser Team kam zwar in der Anfangsphase auch zu Torchancen, besonders eine Ecke von HAKAN CANKAYA sorgte für Gefahr (4.), doch im Laufe des Spiel erspielten sich die Gastgeber ein Übergewicht. Ab der 15. Minute war das Spiel dann wieder ausgeglichener und Türkiyemspor kam durch ABDENOUR AMACHAIBOU (15. Minute), HENNING LICHTE (16. und 45. Minute) und MARCUS STEINWARTH (35. Minute) auch zu torgefährlichen Situationen. Dass in den letzten Wochen so gerühmte Türkiyem-Kurzpaßspiel konnte unsere Mannschaft jedoch nur selten aufziehen. So blieb es beim 0:0 zur Pause.

Auch in der zweiten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten, doch mit dem einsetzenden Regen und ab der 60. Minute nahmen die Chancen der Gastgeber zu. Türkiyemspor war nun hauptsächlich durch Standardsituationen gefährlich. Doch die Entscheidung in diesem Spiel fiel durch eine Standardsituation auf der anderen Seite. Ein Freistoß in der 81. Minute aus halbrechter Position wurde durch den VFC-Spieler Schindler mit Macht links oben zur 1:0-Führung für Plauen in die Maschen gejagt. Türkiyem versuchte es zwar noch mal, doch die Schlußoffensive stieß auf vehemente Gegenwehr der Plauen-Abwehr.

Auf der anschließenden Pressekonferenz kam die Stimmungslage unseres Trainer eindeutig zum Ausdruck: "Sie können sich vorstellen, dass ich enttäuscht bin, nicht nur von dem Ergebnis, sondern auch vom Spiel meiner Mannschaft. Da war keine Leidenschaft da, kein Biss, keine Kampfbereitschaft."

Fazit: Auch im dritten Spiel gegen Plauen gab es für unser Team kein Sieg. Türkiyemspor muß mit der

dritten Saisonniederlage abfinden, während sich Plauen sich über den ersten Saisonsieg freuen kann.


09.09.2009:

Türkiyemspor Berlin - SC Borsigwalde 5:0

Türkiyemspor schlug am Mittwochabend im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in der ersten Pokalrunde den Bezirksligisten SC Borsigwalde 1910 mit 5:0. Jean-Philipp Ond war gleich dreifach,

Patrick Häntschke und Hakan Çankaya jeweils einmal für Türkiyem erfolgreich.


04.09.2009:

Türkiyemspor Berlin - FC Hansa Rostock II 5:1 (2:0)

Es war heute das 21. Spiel gegen eine 2. Mannschaft von Hansa Rostock, und wir durften den höchsten Sieg gegen ein Hansa II-Team feiern. Leider war die Zuschauerzahl mit knapp 300 enttäuschend für die Leistungen, die unser Team in den letzten Spielen und auch heute zeigte. Türkiyemspor glänzte durch erstaunliches Kurzpaß-Spiel, das dann oft mit einem überraschenden Paß in den freien Raum abgeschlossen wurde. So ein tödlicher Paß führte schon nach wenigen Minuten dazu, dass ABDENOUR AMACHAIBOU frei vorm Gäste-Keeper auftauchen und zum 1:0 einschieben konnte. ABDENOUR erzielte auch das 2:0, als er frei am zweiten Pfosten einköpfen konnte. Die erste Hälfte war ein fußballerisches Zuckerschlecken. Ich war beeindruckt von der Ballsicherheit unseres Teams sowie von der taktischen Einstellung. Türkiyemspor nahm nach Belieben das Tempo aus dem Spiel um es dann urplötzlich blitzschnell wieder anzuziehen und die Rostocker so zu überrumpeln, entweder mit langen Bällen oder mit schnellen Antritten aus der Abwehr oder dem Mittelfeld heraus. Türkiyemspor hätte in der 1. Hälfte noch mindestens zwei weitereTore erzielen müssen. Die Rostocker blieben hingegen bis zum Pausenpfiff schwach. Lediglich ein Distanzschuß auf das Tor von DANIEL ROTHE strich knapp am Türkiyemspor-Gehäuse vorbei. Der zweite Durchgang begann wie der erste endete: mit einem Türkiyemspor-Treffer. Diesmal war es SÜLEYMAN KOC, der trocken von rechts abzog und der Ball flach im langen Eck des Rostocker Tores einschlug. Die Gäste gaben sich aber noch nicht geschlagen. Nach einem Überzahl-Angriff der Rostocker pfiff der Schiedsrichter einen Handelfmeter gegen Türkiyemspor, obwohl der Linienrichter weiterspielen angezeigt hatte. Den verwandelte der Gäste-Spieler sicher, und dieses 1:3 ließ die Rostocker noch einmal munter werden. Kurz schwamm unsere Abwehr etwas, doch DANIEL Rothe konnte die besten Szenen der Gäste entschärfen. Nachdem ABDENOUR AMACHAIBOU bei einem Konter nur per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, folgte der nächste Strafstoss, diesmal für unser Team. FLORIAN GROSSERT verwandelt ebenfalls sicher zum 4:1. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Die Rostocker ließen nun sichtlich nach. Ein Fehlpaß vor deren eigenen Strafraum brachte MARCUS STEINWARTH in Ballbesitz, der allein auf das Gehäuse der Norddeutschen zulaufend den fünften Treffer markierten konnte. Warum er aber zum Jubeln bis in die menschenleere Kurve hinter das Gäste-Tor lief und warum er auf den Zaun kletterte, als wären dort Tausende feiernder Fans, ist allerdings ein kleines Rätsel, das einer Klärung bedarf. Er hatte aber für diesen Gag die Lacher auf seiner Seite. Der Schiedsrichter übrigens auch, da er ihm dafür Gelb gab. Türkiyemspor hatte sogar noch die Chance zu einem sechsten Treffer, blieb aber nun gnädig mit der Hanse-Kogge. Für einen Tag ist unser Team nun Tabellenführer der Regionalliga Nord, was wir genüßlich zu Kenntnis nehmen.


01.09.2009:

VfB Lübeck - Türkiyemspor Berlin 1:0 (1:0)

Schon nach drei Minuten führte der Gastgeber 1:0. Danach war Lübeck weiter aktiver als unser Team, doch Türkiyemspor arbeitete sich ins Spiel und kam zu immer mehr Möglichkeiten zu einem Treffer. In der 1. Hälfte hatten HAKAN CANKAYA, MARCUS STEINWARTH (per Kopf), ABDENOUR AMACHAIBOU, HENNING LICHTE und NORBERT LEMCKE die besten Chancen zum Ausgleich. Im weiten Durchgang überstand Türkiyemspor den Anfangsdruck der Lübecker unbeschadet und stürmte dann seinerseits gegen den Kasten des gut haltenden VfB-Keepers. SÜLEYMAN KOC hatte mehrere Großmöglichkeiten, scheitert aber immer wieder am Torwart der Gastgeber. Die Lübecker verlegen sich in der Folgezeit aufs Kontern, erreichen aber auch nicht mehr viel, wenn man mal davon absieht, dass sie dadurch Türkiyemspor immer wieder zum Verteidigen zwangen und somit den Druck auf ihr Tor vernachlässigen mußte. Trotzdem war diese Niederlage für unseren Verein bitter, denn Türkiyemspor hätte zumindest einen Ausgleichstreffer verdient gehabt, denn es war ein klasse Spiel von unserer Elf. Teilweise wurde Lübeck an die Wand gespielt. Dazu war das Türkiyemspor-Spiel schön anzusehen. Das bereitet Freude und macht Lust auf das nächste Match unserer Mannschaft am Freitag um 19 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gegen Hansa Rostock II.


29.08.2009:

Hamburger SV II - Türkiyemspor Berlin 1:2

Türkiyemspor begann stark und überrascht die Hamburger mit der Spielfreude unserer Spieler. Daraus resultierte auch das fein herausgespielte 1:0 für unseren Klub durch ABDENOUR AMACHAIBOU. Danach begannen aber die Hamburger ihre Spielstärke zu zeigen. In der Folgezeit dominierten sie größtenteils das Geschehen auf dem Rasen. Aber unsere Abwehr einschließlich unseres Torwart DANIEL ROTHE war in einer sehr guten Form. MURAT DOYMUS und ENES CABUK zeigten eine hervorragende Leistung. Türkiyemspor zugute kam dazu die trottelige Ampelkarte für einen der besten HSV-Spieler am heutigen Tage, so dass die Hamburger ab der 48. Minute in Unterzahl spielen mußten. Trotzdem konnten die Hamburger wenig später zum 1:1 ausgleichen. Doch letztendlich behielt Türkiyemspor vor knapp 200 Zuschauern das Halfter in der Hand und mit dem nicht unverdienten 2:1 in der 67. Minute durch SÜLEMAN KOC den dritten Sieg in Folge feiern.


25.08.2009:

Türkiyemspor Berlin - 1. FC Magdeburg 1:0

Dass an einem Wochentag über 1000 Zuschauer kommen (genau gesagt 1103 z. Z.) hatten wir nicht erwartet, auch wenn der Gegner 1. FC Magdeburg heißt. Mindestens die Hälfte des Publikums war aus der Elbestadt angereist, und reiste enttäuscht und mit nicht gerade den besten Wünschen für ihren Trainer wieder ab. Denn die Magdeburger Spieler zeigten eine sehr magere Leistung. Türkiyemspor hatte das Spiel bis auf zwei Szenen - in der 1. Hälfte griff unser Keeper DANIEL ROTHE im 5-Meter-Raum daneben und die folgende Schußmöglichkeit für die Gäste wurde kläglich vergeben, und in der 2. Hälfte überraschte der bis dahin klug spielende ENES CABUK unseren Keeper mit einem zu kurz geratenen Rückpaß, den sich ein Magdeburger erlaufen konnte, der wiederum dann doch gegen die gemeinsamen Anstrengungen von ENES und DANIEL kapitulieren mußte - immer im Griff. Auch wenn die Gäste zeitweise optisch mehr vom Spiel hatten, die größeren und klareren Tormöglichkeiten hatte Türkiyemspor. Allein NORBERT LEMCKE, der heute viel ackerte und vorne wie hinten zu finden war, hatte in der Anfangsphase zwei Einschuß-Chancen. Zuerst verhinderte die Latte einen Treffer, bei der zweiten der Magdeburger Torwart, dem sein Schuß aus 5 Meter in die Arme fiel. Weitere Chancen folgten, z. B. von MARCUS STEINWARTH, dessen Schuß von links die Latte streifte, oder in der zweiten Hälfte ein Volleyschuß von links, den der Gäste-Keeper sicher parierte. In anderen Situationen sah der Gäste-Torwart nicht so sicher aus. Kurz nach dem Wiederanpfiff konnte er einen Ball im 5-Meter-Raum nicht unter Kontrolle bringen, den Schuß eines Türkiyemspor-Spielers aus 8 Meter auf das Magdeburger Gehäuse wehrte auf der Torlinie ein Gästespieler meiner Meinung nach mit der Hand ab. Der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen. Der Keeper aus der Elbestadt war heute wirklich ein Sicherheitsrisiko für seine Mannschaft. Schon in der 1. Hälfte schoß er bei einem Abstoß seinen eigenen Verteidiger so an, dass der Ball zurück ins Tor-Aus sprang, was zu einer Türkiyemspor-Ecke führte. In der 2. Hälfte passierte ihm ähnliches, doch diesmal schoß er einen Spieler von Türkiyemspor an. Leider sprang auch dieser Ball ins Tor-Aus. So war der Siegtreffer in der 85. Minute nicht nur eine Erlösung für die Türkiyemspor-Fans sondern auch der verdiente Lohn gegen eine schwach spielende Magdeburger Elf. Gleich nach dem 1:0, das FLORIAN GROSSERT von rechts mit einem Flachschuß ins lange Eck erzielte, begann ein Platzregen, der sich mit Sturm, den wütenden "Baumgart raus!"-Rufen der Magdeburger Fans und Blitz und Donner zu einer Gemengelage vermischte, die düstere Zeiten für den 1. FCM einzuläuten scheinen. Unser Glück war, dass der Schiedsrichter angesichts der feuchten Wetterlage keine Veranlassung für eine Nachspielzeit sah. Wir auch nicht.


16.08.2009:

ZFC Meuselwitz - Türkiyemspor 1:3 (0:1)

Na bitte, es geht doch. Türkiyemspor zeigte beim zweiten Aufstieg in Meuselwitz eine deutlich verbesserte leistung, zahlte dafür aber auch einen hohen Preis. ROCCO TEICHMANN mußte mit Verdacht auf Bänderriß ausgewechselt werden, und SÜLEYMAN KOC erlitt eine Platzwunde, mit der er aber bis zum Schlußpfiff weiterspielte. Doch nach dem Spiel in der Kabine brach er bewußtlos zusammen. Die Hitze, verbunden mit einer evtl. Gehirnerschütterung, forderte ihren Preis. Auch FLORIAN GROSSERT verletzte sich nach einem harten Einsteigen eines Spieler des Gastgebers. Allen drei Spielern wünschen wir Gute Besserung.

Das Spiel vor 1400 Zuschauern war spätestens nach dem Elfmeterpfiff des Schiedsrichters gegen Meuselwitz in der 15. Minute aufgeheizt. Der Schieri hatte ein Handspiel gesehen (im MDR-Fernsehen konnte ich nichts erkennen, doch der Reporter war sich sicher, dass die Hand des ZFC-Verteidigers "dort war, wo sie nicht hingehört" und bestätigte somit die Entscheidung. Während der Schiedsrichter einen Freistoß geben wollte, beharrte sein Assistent auf einen Strafstoß, da sich die Situation im 16-Meter-Raum abspielte. FLORIAN GROSSERT verwandelte diesen dann trotz des tobenden Meuselwitzer Publikums sicher zur 1:0-Führung für Türkiyemspor. Diesen Vorsprung mußten unsere Spieler nun mit Mühe in die Halbzeitpause retten, denn der ZFC stürmte unablässig gegen unser Tor, scheiterte aber immer wieder am eigenen Unvermögen oder an unserem Keeper NORMAN KÖHLMANN. Der Halbzeitstand war von daher aus unserer Sicht etwas glücklich. Auch im zweiten Durchgang setzte Meuslewitz seinen Vorwärtsgang fort, mußte aber der großen Hitze im Stadion Tribut zollen. Türkiyemspor verteidigte mit Fortune und kam wie auch in der 1. Hälfte (Chancen für SÜLEYMAN KOC und ENES CABUK) nur zu gelegentlichen Angriffen. Aber erst ein großer Schnitzer eines ZFC-Verteidigers ermöglichte die nächste Chance für unseren Klub. DAVID SCHIMMELPFENNIG erlief sich einen schlampigen Rückpass auf den Meuselwitzer Keeper und schob den Ball ohne Mühe zum 2:0 ein. Und nur 10 Minuten später konterte ABDENOUR AMACHAIBOU die Abwehr des Aufsteigers aus und lief allein auf den ZFC-Keeper zu, umspielte ihn, strauchelte und beförderte trotzdem, obwohl schon etwas nach rechts abgedrängt, die Kugel über die Linie. Der Meuselwitzer Mob tobte erneut, denn die Fans des ZFC sahen dem Konter ein Foulspiel voraus, das der Schiedsrichter nicht ahndete. Zeitungsjournalisten schrieben sogar von einem klaren Abseitstreffer. Wie auch immer, es stand 3:0 für Türkiyemspor. Die letzten 15 Minuten des Spiels waren ein einziger wütender Sturmlauf der Gastgeber mit einigen turbulenten Szenen in unserem Strafraum. Aus einer fiel dann noch der Ehrentreffer für die Meuselwitzer. Nach dem Spiel waren für die Meuselwitzer der Schiedsrichter und seine Assistenten die Buhmänner des Tages. Doch der Trainer des ZFC Damain Halata sagte es diplomatisch:"Wir sind in Hamburg mit der Leistung des Unparteiischen verwöhnt worden. Hoffentlich war das heute die Krönung in die andere Richtung." Schlechte Schiedsrichterleistungen haben auch Türkiyemspor oft geärgert, doch um ein Spiel zu gewinnen gehört mehr als ein schlechter Schiedsrichter.


07.08.2009:

Fehlstart!

Türkiyemspor Berlin - Tennis Borussia Berlin 0:2 (0:0)

Türkiyemspor legte heute einen klassischen Fehlstart hin. Diese Auftaktniederlage gegen Aufsteiger Tennis Borussia war dazu noch unnötig, denn unsere Mannschaft hatte in der 1. Hälfte einige hochkarätige Tormöglichkeiten, die STEINWARTH, LICHTE und auch der Neuzugang ABDENOUR AMACHAIBOU allerdings vergaben. Selbst der TeBe-Keeper Marc Stillenmunkes, mehrere Jahre bei Türkiyemspor aktiv, trug eine Tormöglihckeit für Türkiyemspor bei, indem er bei einem Abstoß seinen Verteidiger anschoss und noch gerade verhindern konnte, dass der zurückprallende Ball ins eigene Tor trudelt. Zur Pause hätte Türkiyemspor also vor 509 zahlenden Zuschauern in Front liegen müssen. TeBe hatte bis zum Halbzeitpfiff nicht eine einzige sehenswerte Angriffssituation, da unsere Abwehr um MURAT DOYMUS und ROCCO TEICHMANN sicher stand und absolut nichts zuließ, ebenso wie unser Mittelfeld. Besonders der kleinste auf dem Platz, DAVID SCHIMMELPFENNIG, war oft der größte, da er viele Kopfball-Duelle für sich entscheiden konnte. Es war nur eine Frage der Zeit, wann im zweiten Durchgang das Tor für unseren Klub fallen würde, vorausgesetzt, dass Türkiyemspor mit diesem Engagement weiter spielt. Doch mit dem Engagement war es in der 2. Hälfte nicht mehr so weit her. Entweder war es die Hitze oder mangelnde Kondition bei unserem Team, jedenfalls übernahm immer mehr TeBe das Ruder und startete nun seinerseits gefährliche Angriffe. Das Blatt hatte sich völlig gewendet. TeBe griff an, und Türkiyemspor reagierte nur noch, ohne selbst aktiv werden zu können. Selbst MARKUS STEINWARTH, in der 1. Hälfte ein Aktivposten auf der linken Seite, von dem ständig Gefahr ausging, verblasste nach dem Wiederanpfiff immer mehr. Das 0:1 erzielte TeBe-Stürmer Duran aus dem Rückraum, nachdem sein Mannschaftskamerad Griese auf der linken Seite durchgelaufen war und den Ball reinflankte. Das 0:2, eine Viertelstunde vor Schluß, war eine TeBe/Türkiyemspor-Kooproduktion. Wieder eine Flanke von links, Tohuwabaho im 5-Meterraum unseres Keepers NORMAN KÖHLMANN, und der Befreiungsschlag aus dem 5er wird nicht zur Seite oder zur Ecke geschlagen sondern direkt in die Mitte des Strafraums, wo die Kugel gegen den Rücken vom TeBeler Breitkopf knallt und von dort ins Netz flog. Nach so viel Dusel wurde Breitkopf ausgewechselt, damit er seinen Treffer in Ruhe feiern kann.

Es waren zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten, die unser Team den Zuschauern bot. Leider war es auch ein Spiel, das mich sehr an die vergangene Saison erinnert. Sturmflaute, aber engagierter Einsatz in der Abwehr und im Mittelfeld. Dass dieses nicht reicht, um in der Regionalliga über die Runden zu kommen, müßten wir eigentlich nach einer 4.-Liga-Saison gelernt haben. Im Sturm besteht dringend Handlungsbedarf.


03.08.2009:

Sieg im letzten Testspiel vor Saisonbeginn

Türkiyemspor - BAK 07 3:2 (0:0)

Am nächsten Samstag beginnt die Saison 2009/2010 für Türkiyemspor mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Tennis Borussia. Da kam das heutige Testspiel gegen den von vielen schon hochgelobten Oberligisten BAK 07 gerade richtig. Auch TeBe-Trainer Thomas Herbst wollte sich dieses Match im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nicht entgehen lassen. Zudem konnten wir unsere neueste Neuverpflichtung THOMAS SABACINSKI (23) von der zweiten Mannschaft von Alemannia Aachen bewundern. Ehrlich gesagt ist er mir aber heute nicht sonderlich aufgefallen, was für einen Abwehrspieler ja nicht unbedingt negativ sein muß.

Das Spiel begann recht holprig und wenig durchdacht. Beide Teams waren sehr um Sicherheit bemüht und spielten lieber den Ball hinten hin und her als konstruktiv nach vorne. Logischerweise blieben Torszenen daher auch Mangelware, zumindest in der ersten Hälfte. Kurz nach dem Wiederanpfiff überraschte der für den schwach spielenden Michael Fuß eingewechselte Donkor die rd. 150 Zuschauer mit dem 1:0 für die Gäste, nachdem er überraschend frei vor unserem Keeper NORMAN KÖHLMANN auftauchte und verwandeln konnte. Aber auch Türkiyemspor hatte gewechselt. Im Sturm spielte nun eine Nr. 12, die allerdings keiner zu kennen schien. Ein "Testspieler", wie es im weiteren viel munterer gewordenen Spielverlauf von scheinbar Informierten hieß, denn der Junge hatte binnen kürzester Zeit humorlos zwei Tore für Türkiyemspor erzielt. Der BAK konnte zwar noch mal verdient ausgleichen, doch in der Schlußsekunde staubte NORBERT LEMCKE im Strafraum zum 3:2-Endstand ab.

Der BAK 07 war der starke Gegner, den ich erwartet hatte. Vielleicht kann er ja in der Oberliga-Saison 2009/2010 dem Favoriten BFC Dynamo Paroli bieten. Zu wünschen wäre es ihm, und das nicht nur, weil unser aller Liebling Micha Mert Fuß für ihn die Fußballschuhe bindet.


30.07.2009

Testspiel-Sieg

Türkiyemspor - Lichterfelder FC 3:1 (1:0)

Im Test gegen den Oberligisten Lichterfelder FC beherrschte Türkiyemspor eindeutig das Geschehen auf dem Geläuf. YUKI OKAMOTO erzielte die 1:0-Führung, und im zweiten Durchgang trafen SÜLEYMAN KOC und CAN AKGÜN. Der zwischenzeitliche 1:2-Anschlußtreffer der Gäste war lediglich ein Schönheitsfehler im Türkiyemspor-Spiel.


26.07.2009

Kick gegen Hürriyet-Burgund

Der Landesligist Hürriyet-Burgund wurde heute mit 5:1 (1:1) geschlagen. Die Gäste gingen zwar in der ersten Hälfte in Führung, dafür in der 2. Hälfte unter. Torschützen: MANUEL ZEMLIN (1:1), JEAN-PHILIPPE OND (2:1), SAFA SENTÜRK (3:1), 4:1 (Torschütze?), JEAN-PHILIPE OND (5:1)


25.07.2009

Vierer-Turnier bei Empor

Im Vierer-Turnier, das der SV Empor alljährlich veranstaltet, traf Türkiyemspor im ersten Spiel auf den Oberligisten Germania Schöneiche. Dieses Spiel war eines mit wenigen Höhepunkten. Türkiyemspor spielte schwach und mit vielen Fehlern. Der einzige Treffer zum 1:0-Sieg von Türiyemspor war ein Foulelfmeter, den FLORIAN GROSSERT sicher verwandelte. Zuvor wurde MARCUS STEINWARTH im Strafraum gelegt.

Danach mußte Türkiyemspor um den Turniersieg gegen den Gewinner des zweiten Spiels SV Empor - Tennis Borussia (A-Jugend) antreten. Empor gewann 1:0 gegen Tebe, so dass der Berlinligist nun gegen eine auf personell nahezu komplett ausgetauschte Türkiyemspor-Elf auflief. In diesem Match konnte Türkiyemspor den Gegner komplett beherrschen. Nach einem Eigentor der Gastgeber trafen MARTIN KARWOT (2x), CIHAN SELCUK und JEAN-PHILIPPE OND zum verdienten 5:0-Sieg von Türkiyemspor.

Morgen um 12 Uhr ist das nächste Testspiel, gegen den Landesligisten BSV Hürriyet.


22.07.2009:

Testspiel gewonnen!

Türkiyemspor Berlin - Torgelower SV Greif 3:1 (1:1)

Heute konnten die Zuschauer einen Sieg unserer Elf gegen den Oberligisten aus Torgelow miterleben. Den Führungstreffer erzielte ein Testspieler, der auch schon in der 3. Liga gespielt hat. Praktisch im Gegenzug gelang den Gästen allerdings der Ausgleich. Erst im zweiten Durchgang übernahm Türkiyemspor schließlich das Kommando auf dem Platz. Der neue Stürmer JEAN-PHILIPPE OND erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff mit etwas Glück den 2:1-Treffer für unseren Klub. Später traf auch noch SAFA SENTÜRK für Türkiyemspor. Der Sieg ging aufgrund eines seit letzten Mittwoch weitaus verbessertem Spielverständnis völlig in Ordnung, obwohl auch heute einige Testspieler mitwirkten und dafür einige Stammspieler (Rocco, Henning, Neuzugang Enes) gar nicht zum Einsatz kamen. Schön war allerdings, dass YUKI OKAMOTO wieder da war und zumindest in der ersten Hälfte mitwirkte.

Der neu zu Türkiyemspor gestoßene Ire ANDREW WALKER (25), ein Kicker vom finnischen Zweitliga-Verein Porin Palloilijat (FC PoPa), ist ein Abwehrspieler, der heute auch pausierte.


19.07.2009

Erneut Testspiel verloren

FC Strausberg - Türkiyemspor Berlin 2:1

Das nächste Testspiel gegen den Vertreter der Brandenburg-Liga FC Strausberg ging verloren. MARKUS STEINWARTH schoss unseren Verein zwar in Führung, am Ende stand aber doch eine Niederlage.

Die Fuwo meldete heute einige neue Spieler für Türkiyemspor.

Hier ein paar weitere Infos zu den Neuen:

Manuel Zemlin (24) ist ein Mittelfeldspieler und kommt vom Regionalligisten VFC Plauen, für den er in der vergangenen Saison in 24 Einsätzen 2 Tore geschossen hatte. Vorher kickte er für FC Energie Cottbus II, MSV Neuruppin und dem SV Fehrbellin.

Patrick Häntschke (21) ist ebenfalls ein Mittelfeldakteur und kommt vom VfB Pößneck.

Der Templiner David Schimmelpfennig (27) war Kapitän des Oberligisten SC Borussia Fulda und spielt im defensiven Mittelfeld. Vor Fulda war er für den FC Carl Zeiss Jena II aktiv.

Enes Cabuk (20), von der Fuwo nicht erwähnt, ist ein alter Türkiyemspor-Bekannter, der in unserer A-Jugend 2007/2008 mitgespielt hatte. Danach wechselte der talentierte Abwehrspieler zum Oberligisten Lichterfelder FC. Nach nur einem Jahr kommt er nun zurück zu Türkiyemspor.

Der Kameruner Jean-Philippe Ond (21) ist ein Stürmer und kommt vom SW Rehden (Oberliga Niedersachsen). Vorher spielte er bei Concordia Hamburg und in der Jugend beim FC St. Pauli (von der C- bis zur A-Jugend).


15.07.2009:

Türkiyemspor Berlin - Ludwigsfelder FC 1:4 (0:2)

Das erste Trainingsspiel gegen den Oberligisten Ludwigsfelder FC ging für Türkiyemspor heute deutlich verloren. Insfgesamt 22 verschiedene Spieler, darunter Neue aus unserer A-Jugend und Testspieler, kamen bei Türkiyemspor gegen eine kompakte Gast-Elf zum Einsatz. Unsere Spieler hatten auch einige Möglichkeiten, doch die Tore erzielten die aufgeweckten Ludwigsfelder, teilweise nach schön anzusehenden Pässen. Erst nach dem 0:4 konnte der aus unserer A-Jugend gekommene Safa Sentürk den Ehrentreffer erzielen.

Das nächste Testspiel findet kommenden Mittwoch um 16.30 Uhr auf der Kynaststraße statt. Gegner: Oberligist Greif Torgelow.


08.07.2009:

A-Jugend-Trainer übernimmt Regionalliga-Elf

Der bisherige A-Jugend-Trainer von Türkiyemspor, Taskin Aksoy, übernimmt ab morgen die Trainertätigkeit der 1. Männer. Taskin Aksoy ist Fußballlehrer und war früher selbst bei Türkiyemspor als Spieler aktiv. Er trainierte letzte Saison erfolgreich unsere A-Jugend-Regionalliga.


07.07.2009:

Trainer Hodul ist schon wieder weg!

Der Trainingsauftakt Türkiyemspors am 6. Juli an der Sportanlage Kynaststraße fand in guter Stimmung aber ohne Trainer statt. Ratislav Hodul und Türkiyemspor einigten sich, aufgrund unterschiedlicher Planungsvorstellungen, nicht zusammenzuarbeiten. Das Training leitete Kapitän Murat Doymus. Trotzdem herrschte an der Kynaststraße gute Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison. Fast alle Spieler waren anwesend, und viele Probespieler aus der dritten Liga und der Regionalliga.

Als Abgänge stehen bisher definitiv Eisei Tomioka, Patrick Reiß und David Hussain fest. Als Zugang wurden zurzeit drei A-Jugendliche aus der eigenen Jugend vermeldet. Torwart Erkan Türkoglu und die Mittelfeldspieler Safa Sentürk und Cihan Selcuk stehen stellvertretend für die gute Jugendarbeit des Vereins.

Hauptgrund für die gute Stimmung bei den rund einhundert Anwesenden beim Auftakttraining war jedoch, das Türkiyemspor in seiner nunmehr 31-jährigen Vereinsgeschichte erstmals einen festen Rasen-Trainingsplatz zur Verfügung hat. Nutzbar sind auch die Funktionsräume, als auch eine transportable Flutlichtanlage, die auch über die Wintermonate nachhaltiges Training garantiert. Dieser Meilenstein in der Geschichte des Vereins ließ Vorstandsmitglieder, Spieler und Fans bei einem gemeinsamen Grillfest auf der Anlage optimistisch in die Zukunft schauen. "Bis heute haben wir täglich auf verschiedenen Anlagen trainieren müssen, teilweise trainierten wir auch in Parks. Eine adäquate Spielvorbereitung war so nie möglich. Nun können wir erstmals kontinuierlich arbeiten. Das wird unser Team auch auf dem Platz umsetzen2, beschrieb der begeisterte Manager Fikret Ceylan.

 

Wie schon im letzten Jahr spielt Türkiyemspor in der Vorbereitungsphase ein Freundschaftsspiel gegen den Kreuzberger Freizeitligisten THC Franziskaner. Am 8. Juli um 19 Uhr am Sportplatz in der Wiener Straße (Görlitzer Park) bieten die beiden Kreuzberger Teams bei freiem Eintritt Fußball alá Kreuzberg. Für Türkiyemspor hat dieses Spiel zu Beginn der Vorbereitung, Trainingsbeginn war erst am Montag, den 6. Juli, Festcharakter.

Beim letztjährigen Treffen gewannen die Blau-Weißen mit 6:1, wobei der Ehrentreffer von Volkan für den orange-schwarzen Underdog kreuzbergtypisch den meisten Jubel fand. Für den THC war die abgelaufene Saison äußerst erfolgreich und wurde mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Verbandsliga belohnt. Türkiyemspor konnte am grünen Tisch den Abstieg aus der Regionalliga vermeiden und spielt auch 2009/2010 in der Regionalliga Nord.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) veröffentlichte am gestrigen Montag, den 6. Juli den Rahmenterminplan für die kommende Regionalliga-Saison. Die genaue Terminierung der Spiele erfolgt in Absprache mit den Vereinen. Deshalb wird es noch Verschiebungen der Spieltermine auf Freitage und Sonntage geben. Demzufolge startet Türkiyemspor am Wochenende um den 8. August mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger Tennis Borussia. So gibt es gleich zu Beginn ein Wiedersehen mit Ex-Türkiyem-Trainer Thomas Herbst und vielen Ex-Türkiyem-Spielern. Zur von Türkiyemspor-Fans ersehnten Premiere Türkiyems am Millerntor gegen St. Pauli kommt es am Wochenende um den 31. Oktober 2009. Das letzte Saisonspiel bestreitet Türkiyem in 2010 gegen den FC Oberneuland im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Harald Aumeier


28.06.2009:

Neuer Trainer bei Türkiyemspor:

RATISLAV HODUL

Wie heute Abend bekannt wurde, hat Türkiyemspor für die neue Regionalliga-Saison den Fußballehrer Rastislav Hodul verpflichtet, ein Trainer, der 2008 den SV Babelsberg in die Regionalliga führte.


23.06.2009:

Mitgliederversammlung:

FUSION MIT ANADOLU/UMUTSPOR GEPLANT!

Eigentlich war die gestrige Mitgliederversammlung, an der lediglich rd. ein Dutzend Mitglieder teilnahmen, als unspektakulär eingeschätzt worden, denn es ging nur um eine vom DFB gewünschte Änderung der Satzung unseres Vereins. Doch dann gab es einen Vorstandsrücktritt. Der 2. Vorsitzende Uwe Leuschner erklärte seinen Rücktritt, da er sich zukünftig beim 1. FC Union, für den er einen wichtigen Sponsor gefunden hat, im Aufsichtsrat engagiert. Eine Funktion bei Türkiyemspor ist daher nicht mehr möglich, sagte er. Aber er bleibt Türkiyemspor als Mitglied erhalten. Uwe Leuschner hat als Nachrrücker für den Vorstand seinen Partner HEIKO POHL vorgeschlagen. Der Kandidat war auch anwesend und steellte sich kurz vor. (er ist Jurist und kommt aus den Edelmetall-Branche). Er wurde erwartungsgemäß gewählt.

Die zweite Überraschung gab es am Ende der kurzen Veranstaltung, nachdem alle Satzungänderungen beschlossen worden waren: Präsident Celal Bingöl gab in seinem Schlußwort bekannt, dass der Vorstand eine Verschmelzung mit dem Kreuzberger Verein KSF Anadolu/Umutspor anstrebt und wünscht. Der schriftliche Verschmelzungsvertrag liegt bereits vor. Leider konnten die beiden Vereine die vorgegebenen Fristen des BFV (z. B. Mitgliederversammlungen) nicht einhalten, so dass diese Verschmelzung erst zum Ende der Saison 2009/2010 Realität werden kann.


15.06.2009:

Nach der Saison ist vor der Saison

Das gilt für jede Mannschaft, aber für Türkiyemspor in besonderem Maße. Denn nachdem der DFB Türkiyemspor wieder in die Regionalliga Nord zurückrücken ließ, gilt es nun, Trainer und Mannschaft für die Saison 2009/2010 zusammen zu finden. Da viele Teams schon Neuzugänge vermelden konnten, wird es für unseren Verein Zeit, Entscheidungen zu fällen und aktiv zu werden, damit die nächste Saison entspannter angegangen werden kann als die vergangene. Auf ein Neues!

Abschlusstabelle

Pl.

Verein Sp. Tore Punkte
1. SV Babelsberg 03 34 54:18 76
2. VfL Wolfsburg II

34

60:20 70
3. Chemnitzer FC 34 58:34 61
4. Hallescher FC 34 47:25 56
5. Hamburger SV II 34 45:34 55

6.

1. FC Magdeburg

34 57:38

51

7. VFC Plauen 34 49:39 50

8.

Hannover 96 II 34 62:41 49

9.

VfB Lübeck 34 47:48 49

10.

ZFC Meuselwitz

34 40:50 43

11.

Hertha BSC II 34 57:55 42

12.

Hansa Rostock II

34 36:60 40
13.

Türkiyemspor Berl.

34

51:64

39

14.

SV Wilhelmsh.

34 45:59 39
15. Tennis Borussia
34 33:55 34
16. FC Oberneuland 34 37:71 33
17. FC St. Pauli II 34 34:67 30
18. Goslarer SV 08 34 33:67 20

 

Türkiyemspor-Torschützenliste

 2009/2010 (nur Punktspiele):

 

Abdenour Amachaibou             11 Tore

Florian Grossert                           8 Tore

Marcus Steinwarth                     7 Tore

Süleyman Koc                              6Tore

Henning Lichte                            4 Tore

Ali Avcioglu                                  4 Tore

Rocco Teichmann                       2 Tore

Murat Doymus                              2 Tore

Norbert Lemcke                            1 Tor

Hakan Cankaya                             1 Tor

David Schimmelpfennig             1 Tor

Denis Novacic                                1 Tor

Erkut Ergiligür                               1 Tor

Patrick Häntschke                        1 Tor



Türkiyemspor 2010/2011

21.05.2011:

Türkiyemspor Berlin - SV Wilhelmshaven 0:2

Auch im letzten Heimspiel der Saison blieb Türkiyemspor sieglos.


18.05.2011:

Halbfinale des Berliner Pokal

BFC Dynamo - Türkiyemspor 3:0

Türkiyemspor war dem eine Klasse tiefer kickenden BFC total unterlegen und mußte sich vor über 2000 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen am Ende geschlagen geben.


14.05.2011:

Hamburger SV II - Türkiyemspor Berlin 4:1

Das heftig bejubelte Tor für Türkiyemspor erzielte Burak Ilgin.


06.05.2011:

Türkiyemspor Berlin - 1. FC Magdeburg 0:1 (0:0)

Mit einem neuen Trainer wirkte unser Team vor über 500 Zuschauern im Match gegen die abstiegsbedrohten Magdeburger kämpferischer und motivierter als in den letzten Spielen. Leider reichte es aber auch dieses Mal nicht für einen Punktgewinn.


02.05.2011:

Holstein Kiel - Türkiyemspor Berlin 8:0

oder

ALLES NEU MACHT DER MAI!

Nach der 0:8-Klatsche bei Holstein Kiel sah sich der Vorstand wohl gezwungen zu reagieren, denn immer noch steht ja das wichtige Halbfinale und hoffentlich Finale im Berliner Pokal an. So trennte sich Türkiyemspor vom bis Samstag tapfer durchgehaltenen aber doch mittlerweile etwas frustrierten Coach SASA JOVANOVIC und holte einen neuen Trainer: BAHMAN FOROUTAN, der erst vor wenigen Tagen vom BAK gegangen wurde. Bahman wurde in der Saison 2009/2010 schon mal kurz vor Saisonende von Türkiyemspor verpflichtet und hatte in den letzten Spielen durch mehrere Siege den Verbleib Türkiyemspors in der Regionalliga erreicht. Das wird ihm diese Saison sicherlich nicht gelingen, aber da ja noch der Pokal in Aussicht steht, macht dieser Trainerwechsel vielleicht Sinn. Zumindest schafft er Hoffnung auf ein versöhnliches Saisonende.


22.04.2011:

Türkiyemspor Berlin - Hannover 96 II 0:5

Türkiyemspor bleibt die Schießbude der Regionalliga. Kann uns aber egal sein, solange noch die Chance auf den Gewinn des Pokals und der daraus resultierenden Teilnahme an der 1. Runde des DFB-Pokals besteht. Also Jungs, nur nicht unnötig verausgaben, damit es am 18.05. im Halbfinale gegen den BFC Dynamo klappt.


Viertelfinale im Berliner Pokal am 20.04.2011

Türkiyemspor - Frohnauer SC 4:2 (1:1)

Der Berlinligist aus Frohnau lieferte Türkiyemspor heute ein schweres Spiel. FATIH KÜCÜK schoß unsere Mannschaft per Freistoß in Führung, doch die Gäste konnten noch vor der Hälfte mit einem Strafstoß ausgleichen. Im zweiten Durchgang war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem Türkiyemspor durch bedingungslose Offensive den Einzug ins Halbfinale erreichen konnte. KORAY YESILLI erzielte das 2:1, CEMIL MENGI das 3:1, danach kam Frohnau auf 3:2 heran, bevor dann wiederum FATIH KÜCÜK mit dem 4:2 alles klar machte.

Nun trifft Türkiyemspor - wahrscheinlich am 18.05.2011 - auswärts auf den Sieger des Viertelfinalspiels BFC Dynamo gegen Berliner SC, das am Freitag ausgetragen wird.


17.04.2011:

Eintracht Braunschweig II - Türkiyemspor Berlin 4:1

FATIH KÜCÜK konnte mit seinem Ehrentreffer für Türkiyemspor eine erneute 0:4-Niederlage verhindern, was man in der jetzigen Situation schon als Erfolgserlebnis sehen kann.


10.04.2011:

VfB Lübeck - Türkiyemspor 5:0


02.04.2011:

Türkiyemspor Berlin - TSV Havelse 1:4

Lange sah es so aus als würde das Spiel mit dem Standard-Ergebnis der letzten Spiele (0:4) enden. Doch dann gelang SÜLEYMAN KAPAN vor 70 zahlenden Zuschauern doch noch der Ehrentreffer gegen den Tabellenvorletzten aus Havelse.


20.03.2011:

Chemnitzer FC - Türkiyemspor Berlin 4:0 (1:0)

Türkiyemspor spielte lange gegen den Tabellenführer gut mit, auch wenn es im Offensivbereich keine Bäume ausreissen konnte. Selbst der 1:0-Rückstand der 1. Hälfte ließ unser Team nicht zusammenbrechen. Es spielte lange defensiv klug, so dass die Chemnitzer Spieler und die über 3500 Zuschauer schon fast verzweifelten, auch an unserem Keeper NORMAN KÖHLMANN, der mehrmals gute Chancen der Sachsen zunichte machte. Erst in der Schlußviertelstunde brach mit dem 0:2 der Bann.


Pokal-Achtelfinale am 16.03.2011:

Türkiyemspor - Lichterfelder FC 6:0

Türkiyemspor hat den Berliner-Pokal erneut als gelungen Abwechslung zum Ligaalltag genutzt und den Lichterfelder FC mit 6:0 nach Hause geschickt. Unser Team konnte bereits in der 3. Minute durch Ömer in Führung gehen. In der Folge zeigte unsere Mannschaft, welchen Spielwitz sie entwickeln kann wenn's läuft und ließ dem Oberligisten aus Lichterfelde keine Chance.

Nach einer Ecke von Süleyman stieß Ömer mit einer Art Seitfallzieher schon in der Anfangsphase des Spiels die Tür zum Viertelfinale auf. Dieser frühe Treffer gab den von der Regionalliga arg gebeutelten Spielerseelen der Kreuzberger Selbstvertrauen und man spürte den Willen dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Türkiyemspor drückte auf das Tor der Lichterfelder, und wenn diese mal in Ansätzen Gefährlichkeit ausstrahlten war unser National-Keeper Younes zur Stelle. Der zweite Treffer fiel nach einem gut ausgespielten Konter, den Süleyman über links eröffnete. Nach einem Flügelwechsel legte Demircan den Ball auf die Strafraumgrenze zu Fatih ab, der mit einem platzierten Schuss Bittner im Tor des LFC keine Chance ließ.

Dies zweite Hälfte begann mit der Vorentscheidung. Die Lichterfelder dezimierten sich durch eine Unbeherrschtheit selber. Kalixto hatte nach einer umstrittenen Situation im Strafraum einen Türkiyem-Spieler per Faustschlag zu Boden gesteckt und wurde zu Recht des Feldes verwiesen.

Türkiyemspor nutzte die Feldüberlegenheit direkt aus; Cihan erhöhte zwei Minuten nach der roten Karte auf 3:0. Das 4:0 und das 5:0 fiel jeweils nach einem Elfmeter. Erst war Cemil nach einem schönen Solo gehalten wurden, dann wurde der heute als Linksverteidiger spielende Julian Bellin im Strafraum zu Fall gebracht. Demircan und Kapitän Enes verwandelten sicher.

Den Schlusspunkt des Abends bereitete der eingewechselte U19 Spieler Lucas vor. Er hatte sich schön über rechts durchgesetzt und seine maßgenaue Flanke verwertete der ebenfalls eingewechselte Nayif per Volleyabnahme zum Endstand. Lucas hatte kurz darauf Pech, dass sein Schuss nach einer tollen Flanke von Erdi nur an den Pfosten ging. So blieb es am Ende bei 6:0. Ein hochverdienter Erfolg, der sicher Balsam für die Seele der Türkiyem-Spieler gewesen ist nach all den Regionalliga-Tiefschlägen.


13.03.2011:

Türkiyemspor Berlin - Hallescher FC 0:4 (0:0)

Freude bereiten die Türkiyemspor-Spiele mittlerweile nur noch den Fans der gegnerischen Klubs, die bei Heimspielen mühelos die Anzahl der Türkiyemspor-Fans übersteigen. Und auch die Ergebnisse spiegeln bei Türkiyemspor allmählich eine gewisse Deutlichkeit wider, auch wenn unser Klub zeitweise mithalten kann. Hinzu kommt Frust-Verhalten, das dann zu Spielsperren führen kann, so wie beim derzeitigen Besten in unseren Reihen CEMIL MENGI. Er sah beim Stand von 0:1 nach einem verbalen Austausch mit dem Schiedsrichter Rot und durfte vorzeitig duschen. In den verbleibenen 20 Minuten Spielzeit fielen dann die drei weiteren Tore für Halle.


06.03.2011:

ZFC Meuselwitz - Türkiyemspor Berlin 4:0 (2:0)

Beim vom Abstieg bedrohten ZFC war Türkiyemspor, das von dem neuen Trainer SASA JOVANOVIC gecoacht wird, das klar unterlegene Team. Im zweiten Durchgang wurde unsere Mannschaft zwar besser, doch letztendlich war die Niederlage doch deutlich.


02.03.2011:

Hertha BSC II - Türkiyemspor Berlin 1:0

Türkiyemspor war an diesem Nachholspieltag (Spielbeginn 15.30 Uhr an einem Werktag, wer denkt sich denn so was aus?) nicht chancenlos, doch am Ende erneut der Verlierer.


26.02.2011:

Türkiyemspor Berlin - FC Energie Cottbus II 1:2

Eine Rote Karte für unseren Abwehrspieler ENES CABUK kurz vor dem Pausenpfiff sorgte für einen Bruch im Türkiyemspor-Spiel. Im zweiten Durchgang ging Cottbus mit 2:0 in Führung. Der Anschlußtreffer durch CEMIL MENGI fiel erst in der Schlussminute des Spiels.


23.02.2011:

Türkiyemspor Berlin - RB Leipzig 0:3 (0:0)

Ein Nachholspiel am Mittwochabend bei klirrender Kälte ist wenig erwärmend. Erstaunliche 310 zahlende Zuschauer taten sich das trotzdem an, und sahen zumindest eine Halbzeit lang eine tapfer verteidigende und kurz vor dem Pausenpfiff sogar sich Chancen herausspielende Türkiyemspor-Elf. Leider lief das Spiel in der zweiten Hälfte nicht mehr so positiv für das abwehrende Türkiyemspor-Spiel. Spätestens nach dem 0:2-Eigentor durch BURAK ILGIN war klar, dass es auch diesmal nichts mit dem ersten Saisonsieg oder zumindestens einen Punkt wird.


20.02.2011:

Hertha BSC II - Türkiyemspor Berlin abgesagt!

Für mich war es eine völlig unverständliche Absage, die schon vor zwei Tagen erfolgte. Obwohl heute alle angesetzten Spiele auf Rasen im Osten Deutschlands trotz klirrender Kälte und harten Geläufs problemlos stattfinden konnten - von der B-Jugend-Regionalliga über die Oberligen und Regionalliga bis zur 3. Liga (Babelsberg - RW Erfurt) -, sind die Warmduscher beim Berliner "Edelklub" Hertha BSC unfähig oder nicht willens, Fußball zu spielen, wenn es zu kalt oder der Rasen nicht kuschelig weich genug ist.


13.02.2011:

Türkiyemspor - VFC Plauen 0:1

Ein frühes Tor (4. Minute) entschied dieses auf schwachem Niveau geführte Spiel. Plauen war zwar das besser sortierte Team, doch auch die Gäste konnten keine weiteren entscheidenden Akzente setzen, so dass sich zumindest unsere Abwehr vor allem im zweiten Durchgang besser durchsetzen konnte. Türkiyemspor blieb allerdings über 90 Minuten ohne große Torchance, was für die 125 zahlenden Zuschauer schon enttäuschend war.


09.02.2011:

Türkiyemspor - Eintracht Mahlsdorf 3:0

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren die Gäste aus Mahlsdorf auf dem Nebenplatz des Jahnstadions in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Mehr als eine Vielzahl von Eckstößen brachten ihre Angriffsbemühungen jedoch nicht ein. Den frierenden Zuschauer bot sich kein herzerwärmendes Pokalmatch. Passend zum Spiel fiel Türkiyems Führung aus dem Nichts. Ein als Flanke aus dem rechten Halbfeld gedachter Freistoß von Burak landete im langen Eck. Der Treffer gab unserer jungen Truppe das nötige Selbstbewusstsein um das Spiel zu beherrschen. Die Spielzüge wurden flüssiger und die Jungs ließen ihre technische Überlegenheit aufblitzen. Besonders sehenswert war das 2:0. Süleyman wurde schön freigespielt und ließ den Torwart der Gäste mit einem feinen Trick ins Leere rutschen, ehe er den Ball ins verwaiste Tor schoss.

In der zweiten Halbzeit spielten sich Türkiyem noch einige Male schön in den Mahlsdorfer Strafraum, war aber im Abschluss meisst zu zögerlich. Einzig Erhan konnte noch einen weiteren Treffer verbuchen. Die Eintracht aus Mahlsdorf hatte keine nennenswerten Chancen, und so blieb es am Ende beim verdienten 3:0-Erfolg für das Team von unserem Trainer Kenan Arayici. Der Pokalwettbewerb bleibt uns damit als willkommene Abwechslung zum harten Ligaalltag erhalten.


06.02.2011:

Mitgliederversammlung

Auf der heute angesetzten MVV trat der Aufsichtsrat komplett zurück. Es wurde somit die Wahl eines neuen Aufsichtsrates notwendig. Den neuen Aufsichtsrat gehören Necati Mertoglu, Nesih Eroglu, Ahmet Erbas, Okay Sever, Ertugrul Tümer, Yusuf Acar, Servet Cet, Yavuz Akyol und Senol Akkaya an. Wer von ihnen als Aufsichtsratvorsitzender fungiert ist mir noch nicht bekannt. Und wer zukünftig dem Vorstand angehört und Vorstandsvorsitzender wird, ist ebenso noch offen.


05.02.2011:

VfL Wolfsburg II - Türkiyemspor Berlin 1:0

Es war eine denkbar unglückliche Niederlage. Wolfsburg war zwar das überlegenere Team, auch wenn Türkiyemspor in der zweiten Hälfte immer besser ins Spiel kam, doch in der 3. Nachspielminute einen Foulelfmeter hinnehmen zu müssen ist schon bitter und kann nur einem Team passieren, das hoffnungslos am Ende der Tabelle steht.


28.01.2011:

Türkiyemspor Berlin - FC Oberneuland 1:2

Der Punktspiel-Start verlief anfangs vielversprechend: Neuzugang CEMIL MENGI, einst in der Jugend von Türkiyemspor aktiv, danach in den Ligen der Türkei versunken und nun endlich wieder in Berlin, traf schon nach 5 Minuten wunderschön zum 1:0. Doch dieser Hoffnungsfunke verglimmte sehr schnell. Noch vor dem Pausentee fiel der vermeidbare Ausgleich, und auch der Siegtreffer für die abstiegsgefährdeten Gäste aus Bremen war eher ein Geschenk der Abwehr als ein verdienter Lohn für gut aufspielende Oberneuländer. Kurzum: Vor nicht mal 100 Zuschauern geht die Abschiedstournee von Türkiyemspor in gewohnter Manier weiter.

Es bleibt trotzdem eine Frage: Kann man so einen Kick nicht auch am Wochenende auf dem neu ausgelegten Rasen des Katzbachstadions ausrichten anstatt an einem Freitagabend in der Schüssel im Prenzlauer Berg? Nur mal so gefragt.


19,01.2010:

Türkiyemspor stellt Keeper für Marokko

Pim Verbeek, Trainer der U21 von Marokko, beruft den Türkiyemspor-Keeper YOUNUS ITRI in den Kader der Olympia-Auswahl. So wird der 19-jährige am 19. Januar zum Trainingslager im marokkanischen Rabat antreten. Das ist eine große Ehre für Younus, und auch ein Beweis dafür, dass Younus auf dem besten Wege ist, sich zu einem vorbildlichen Keeper zu entwickeln. Dass er große Fähigkeiten besitzt und dass er sich diese Berufung verdient hat, konnten vor 10 Tagen die Zuschauer beim Hallenfussball-Turnier der Regionalliga- und Oberligavereine in der Sömmeringhalle mit eigenen Augen feststellen.

Der Kader der Olympia-Auswahl tritt im Rahmen des Trainingslager am 23. und 25. Januar in Jordanien gegen die jordanische Auswahl zu zwei Testspielen an.

Younes Itri zeigt sich von der Berufung sehr erfreut: "Es ist für jeden Fußballer etwas besonderes, für eine Auswahl spielen zu können. Man trägt das Trikot mit ganzen Herzen und besonderem Stolz." Auch Türkiyem-Vorsitzender Fatih Aslan zeigt sich begeistert: "Younes Itri wird uns zwar in der Vorbereitung fehlen, es zeigt jedoch, wie sich Spieler bei Türkiyemspor international präsentieren können und welche Chancen sich aus spielerischem Engagement beim Projekt Türkiyemspor Berlin ergeben."

Wir wünschen Younus ein erfolgreiches Traingslager in Rabat und viel Erfolg bei den Testspielen in Jordanien.


09.01.2011:

Zweiter beim Hallenfussballturnier der Regional- und Oberligavereine

Beim diesjährigen Hallenfussballturnier der Berliner Regionalliga- und Oberligavereine konnte Türkiyemspor aufgrund einer durchweg positiven Vorstellung den gut 1000 Zuschauern gefallen. In der Gruppe A antretend wurden der 1. FC Union II sowie das glanzlos vorzeitig ausscheidende Team von Tennis Borussia jeweils mit 2:1 geschlagen. Das Match gegen die Reinickendorfer Füchse endete 1:1. Am Ende zog Türkiyemspor als Gruppenerster in das Halbfinale gegen den VfB Hermsdorf, der als Sieger des Berlin-Liga-Hallenfussball-Turnier heute mitkicken durfte, ein. Die Hermsdorfer erwiesen sich aber als eine "harte Nuss". Nach einem 1:1 mußte ein 9-Meter-Schießen herhalten, um den Finalteilnehmer zu ermitteln. Türkiyemspor gewann dieses schließlich mit 6:5 und hatte nun die große Chance, dieses Hallenturnier endlich mal wieder für sich zu gewinnen. Schließlich lag der letzte Finalsieg 20 Jahre zurück. Doch gegen den Gegner Hertha BSC II mußte Türkiyemspor passen, wenn auch nur knapp mit 1:2. Aber auch als Zweiter hat sich unser Verein gut präsentiert, und der zudem gewonnene Fair-Play-Pokal (nur ein Türkiyemspor-Foul in den fünf Turnier-Spielen) gehörte mit zu dem guten Bild, das unser Klub heute abgab. Meiner Meinung nach hätte unser junger Keeper YOUNUS ITRIS auch den Pokal für den besten Torwart des Turniers verdient gehabt, aber da war die Jury wohl anderer Meinung. FATIH KÜCÜK, der im Winter von den Reinickendorfer Füchsen zu uns gewechselt ist, fiel als zweitbester Torschütze (3 Treffer) auf und kam auch prompt in die Fuwo-Elf des Tages.

Eine Bitte an den Veranstalter für das zukünftige Turnier: Bitte platziert nicht mehr die Hertha-Fans neben die Türkiyemspor-/Bak-Anhänger. Was aus dem Block der Herthaner teilweise für ein Rotz gerufen wurde war unerträglich, auch wenn dieser sich an die Kinder im Union-Block gerichtet hatte. Bitte gebt ihnen beim nächsten Mal eine andere Ecke zum Rumpöbeln.

Die Abschlußtabelle:

1.

Hertha BSC II

2.

Türkiyemspor Berlin

3.

1. FC Union II

4.

VfB Hermsdorf

5.

Reinickendorfer Füchse

 

Tennis Borussia Berlin

 

BAK 07

 

Lichterfelder FC

 


29.11.2010:

Aufsichtsrat präsentiert Vorstandsteam um Ex-Kapitän

Süreyya Inal, Leiterin des Aufsichtsrates von Türkiyemspor Berlin kann nach zwei Monaten ohne amtierenden Vorstand endlich ein neues Team präsentieren. Mit Türkiyemspors Ex-Kapitän, Fatih Aslan, als Vorstandschef, Cemal Can als sportlichen Leiter und Kemal Cerkez als Marketingchef sind drei Personen mit Fußballerfahrung bei den Kreuzbergen in den Vorstand berufen worden.

Ergänzt wird das Team um Fatih Aslan durch Gökhan Kinran, Florian Tanyildiz und Vincent Aydin. Mit Fatih Aslan, der neben seiner spielerischen Tätigkeit, auch schon Posten als Co-Trainer und sportlicher Leiter innehatte, ist ein intimer Kenner des Vereins an die Spitze berufen worden. Die Mitglieder des neuen Vorstandes kommen allesamt aus der sog. 3. Generation von Migranten in der Bundesrepublik und verfügen großteils über universitäre Ausbildungen. Sie stehen konträr zu dem Bild, welches im Rahmen der sog. Integrationsdebatte über Migranten gezeichnet wurde und verkörpern somit das Selbstvertrauen einer jungen Generation.

Die Installation des neuen Vorstandes ist durch den Rücktritt von Vorstandschef Oguz Ilter im September 2010 nötig geworden. Daraufhin übernahm der Aufsichtsrat die Geschäftsführung und konnte durch einen

strammen Sparplan die Insolvenzgefahr abwenden. Der Aufsichtsrat ist auch in Zukunft mit der Entschuldung betraut.

Vorstandschef Fatih Aslan: " Der Verein steht auf drei Säulen: Leistungsbereich (1. Herren, A- und B-Jugend), Jugendarbeit und soziales Engagement. Der erste Bereich steht in der tiefsten Krise seit Vereinsbestehen. Unser Ziel ist es, den Leistungsbereich unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit zu führen. Wir vertreten Berlin mit drei Teams über die Stadtgrenzen hinaus und haben für unser soziales Engagement in den letzten Jahren neben dem Integrationspreis weitere Ehrungen erhalten. Nun ist unser Ziel Vereinsstrukturen zu entwickeln die dem sportlichen und sozialen Erfolg entsprechen."

Sürreya Inal als Aufsichtratschefin zeigte sich erfreut: "Das neue Team verfügt über einen hohen Bildungsstand, besitzt das nötige fußballerische Know-How und kennt den Verein aus dem FF. Ich bin mir sicher, dass die sportliche und wirtschaftliche Zukunft bei dem jungen Team in guten Händen

liegt." (Pressemitteilung 29.11.2010)


Freitag, 26.11.2010

SV Wilhelmshaven - Türkiyemspor Berlin 2:2

Türkiyemspor verspielte eine 2:0-Führung, die Ali Avcioglu in Wilhelmshaven vor über 400 Zuschauern auf Schneeboden herausschoß. Noch vor dem Pausenpfiff konnte der Gastgeber innerhalb von 15 Minuten ausgleichen. Der zweite Durchgang blieb torlos.


20.11.2010

Türkiyemspor Berlin - Hamburger SV II 0:3

Einem recht engagierten Spiel in Magdeburg folgte eine deftige Niederlage zu Hause, diesmal gegen den HSV II. Es wurde also nichts mit dem ersten dreier, mit dem man sich die vom DFB abgezogenen Punkte zurück holen wollte.


16.11.2010:

DFB-Vertragsstrafe gegen Türkiyemspor Berlin

Der DFB hat Türkiyemspor heute mit einem 3-Punkt-Abzug zum Saisonende belegt. Die Gründe dafür sind zum einen die abgeschlossenen Darlehensverträge für die Saison 2009/2010, in denen sich die Geldgeber allerdings die Rückzahlung der Darlehen aus den Einnahmen der Regionalliga-Saison 2009/2010 und den TV-Geldern des DFB gesichert haben. Da diese Darlehen aber eigentlich den Sinn haben, die Finanzierung der Regionalliga zu sichern, dürfen sie nicht gleichzeitig von den Vereinsgeldern zurück verlangt werden. Der zweite Verstoß betrifft die Werbeverträge für die jetzige Saison 2010/2011, die ebenfalls nicht korrekt waren. Da in beiden Fällen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BASIC die Korrektheit der Unterlagen gegenüber dem DFB bestätigt hatte, hat der DFB zudem entschieden, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BASIC für zukünftige Zulassungsverfahren zur Regionalliga abzulehnen, auch weil er persönliche Verquickungen zwischen Türkiyemspor und BASIC zu der Zeit erkannt hat.

Somit hat der DFB deutlich gemacht, dass die Lizenzunterlagen für die Saison 2009/2010 und 2010/2011 von dem damaligen Vorstand nicht korrekt waren und daher die Lizenzen hätten gar nicht erteilt werden dürfen.

Der DFB sah übrigens von einer höheren Bestrafung Türkiyemspors aufgrund der sportlichen Situation ab. Zudem lobte er, dass die jetzigen Vereinsverantwortlichen, die lt. DFB für die Vorfälle keinerlei persönliche Verantwortung tragen, erheblich zur Aufklärung beigetragen haben.


13.11.2010:

1. FC Magdeburg - Türkiyemspor 1:1

2915 Zuschauer hatten wahrscheinlich auf eine Toreflut für ihre Magdeburger gegen unsere angereisten Schlußlichter gehofft, doch der einstige große DDR-Verein ist diese Saison erneut eine große Enttäuschung. Statt Magdeburger Offensiovkraft sahen die Zuschauer die 1:0-Führung für Türkiyemspor durch Julian Austermann. Dass sie am ende doch einen Punkt in Magdeburg behalten durften verdanken sie der Roten Karte für Cihan Selcuk und einem Treffer kurz vor Schluß.


06.11.2010:

Türkiyemspor Berlin - Holstein Kiel 0:0

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Wieder ein Pünktchen gewonnen, diesmal gegen einen starken Gegner aus Kiel.


30.10.1010:

Hannover 96 II - Türkiyemspor Berlin 4:1

Endlich wieder ein Türkiyemspor-Tor, diesmal von Demircan Dikmen. Trotzdem wurde es erneut ein ziemlich deutliche Niederlage.


23.10.2010:

Türkiyemspor Berlin - Eintracht Braunschweig II 0:0

Gegen die Braunschweiger gab es den zweiten Punktgewinn, was aber trotzdem viel zu wenig war gegen ein Gäste-Team, das wie wir im Abstiegssumpf steckt.


16.10.2010

Türkiyemspor Berlin - VfB Lübeck 0:3

Den Schwung aus einer euphorischen Mitgliederversammlung vom letzten Sonntag, auf der die Insolvenz abgewendet werden konnte, konnte unser Team nicht mit auf den Platz nehmen, zumal Trainer Tasin Aksoy seine Tätigkeit am vergangenen Montag nach einem Gespräch mit dem Aufsichtsrat beendet hatte. Die Heimniederlage war aber nicht nur deswegen deutlich.


10.10.2010:

Rettung von Türkiyemspor möglich!

Heute wurden die Mitglieder von Türkiyemspor vom Aufsichtsrat über den Zustand unseres Vereins ausführlich informiert. Der aktuelle Schuldenstand beläuft sich - wie in der Presse schon veröffentlicht - auf 649.000 €. Hinzu kommt, dass die laufenden Kosten des Spielbetriebs nicht durch Einnahmen gedeckt sind. Bis Dezember 2010 würde so eine weitere Schuldenlast hinzu kommen, so dass gegen Ende des Jahres der Schuldenberg auf rd. 700.000 € angewachsen sein wird. Wie die Aufsichtsratsvorsitzende Süreyya Inal schon ankündigte, muss Türkiyemspor morgen Insolvenz beantragen, wenn die ehem. Vorstandsmitglieder nicht heute auf ihre Forderungen (insgesamt über 300.000 €) schriftlich verzichten. Nach kurzer Diskussion wurde allen der Ernst der Lage klar, und so kam es zu den schriftlichen Verzichtserklärungen von Kadir Aslan (169.000 €), Celal Bingöl (36.496 €) und Antje Tiedemann (33.300 €), so dass der Verein am heutigen Tage schon von rd. 240.000 € Schulden befreit wurde. Die restlichen Vorstandsgläubiger, deren Forderungen in Höhe von insgesamt 61.000 € Türkiyemspor noch drücken, waren heute nicht anwesend. Es besteht aber die Zuversicht, dass auch sie auf ihr Geld verzichten werden. Auf jeden Fall ist heute ein Grundstock für einen Neuanfang gelegt worden, zumal sich zahlreiche Anwesende zusätzlich bereit erklärt haben, Türkiyemspor bis zum 30.06.2011 mit einem hohen monatlichen Beitrag (von 100 € bis 1000 €) zu unterstützen, um die aktuelle Saison finanziell zu überstehen. Unterstützer mit z. B. 1000 € monatlich sind Mehmet Ali Han, Remzi Kaplan, Celal Bingöl, Suat Kaygan und Fikret Ceylan, um nur einige zu nennen. Dabei kam eine monatliche Unterstützung von insgesamt rd. 11.000 € zusammen. Weitere positive Signale von Gläubiger der Lieferantenseite (z. B. Sporthaus Butterfly) lassen auf eine Vermeidung des Insolvenzantrages hoffen.

Gestern wurden die Spieler über die Situation informiert, wobei ihnen mitgeteilt wurde, dass Türkiyemspor ihnen zukünftig nur noch 150 € monatlich zahlen kann. Das war hart für das Team, aber sie haben sich dazu schweren Herzens bereit erklärt. Auch dieses Signal der Mannschaft hat zu den heutigen Hoffnung machenden Reaktionen geführt.

Ich hoffe, dass sich in zwei Wochen auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Vereinsführung zusammen findet, die den Weg der Konsolidierung unseres Klubs weiter führt. Dazu gehört der Abbau der Schulden insbesonders beim Finanzamt und den Krankenkassen sowie eine Saisonplanung, die finanzierbar ist. Erneutes Schulden machen muss verpönt sein, sonst waren all die Verzichtserklärungen heute nichts wert.


Pokalspiel am 06.10.2010:

Türkiyemspor - VfB Einheit z. Pankow 5:0

Vor ziemlich unangenehmen Fans aus Pankow gewann Türkiyemspor deutlich. Die Treffer erzielten Ali Avcioglu (2x), Demircan Dikmen, Yesilli und Gökhan Ahmetcik.


03.10.2010:

TSV Havelse - Türkiyemspor Berlin 4:0

Ein Debakel für Türkiyemspor beim Abstiegskandidaten Havelse. Die 415 Zuschauer dürften sich gefreut haben.


29.09.2010:

Türkiyemspor Berlin - Hertha BSC II 0:2

Dieses Nachholspiel mitten in der Woche konnte Hertha erst in der 2. Hälfte für sich gewinnen.


24.09.2010:

Türkiyemspor Berlin - Chemnitzer FC 0:2

In dem Spiel mußte Cihan Dogan in der 65. Minute wg. einer Ampelkarte vorzeitig zum Duschen.


21.09.2010:

Hallescher FC - Türkiyemspor Berlin 4:0

Das Wochenspiel in Halle ging verdient an die Gastgeber. 1324 Zuschauer erlebten das Schützenfest für die Hallenser mit.


17.09.2010:

Türkiyemspor Berlin - ZFC Meuselwitz 0:1

Der Treffer für die Gäste fiel in der 91. Minute.


11.09.2010:

FC Energie Cottbus II - Türkiyemspor Berlin 1:0

180 Zuschauer in Cottbus sahen zwei Höhepunkte: Den Treffer des Tages in der 34. Minute und die Rote Karte für den Cottbusser Zimmermann wg. grobem Foulspiel nur 9 Minuten nach seiner Einwechslung. Leider waren da schon 90 Minuten gespielt.


31.08.2010:

Benefizspiel

Türkiyemspor Berlin - Allstars Deutschland/Türkei 6:1

Bei den Allstars spielten u. a. Oliver Reck, Marco Rehmer, Uli Borowka, Jörg Heinrich, Matthias Herget, Ayhan Erusta, Ümit Karan, Tüfekci, Erdal Keser und Goran Markov, betreut von Trainer Eckhardt Krautzun.


29.08.2010

VFC Plauen - Türkiyemspor Berlin 3:0

1000 Zuschauer sahen einen deutlichen Sieg über unsere Elf.


20.08.2010

Türkiyemspor Berlin - VfL Wolfsburg II 2:4

Knapp 400 Zuschauer sahen ein Spiel, in dem Türkiyemspor einen 2:0-Vorsprung (Treffer durch christian Schalle und Marcus Steinwarth) verspielte. Zudem kassierte Gökhan Ahmetcik kurz vor Schluss noch die Ampelkarte.


06.08.2010:

RB Leipzig - Türkiyemspor Berlin 1:1

Vor über 4000 Zuschauern im Leipziger Zentralstadion hat Türkiyemspor bewiesen, dass der hochfavorisierte RB auch nur mit Wasser kocht. Nur wer bedenkt, dass allein ein Spieler der Leipziger so viel gekostet hat wie Türkiyemspors Gesamt-Etat der Saison 2009/2010, der kann ermessen wie wichtig dieser Punktgewinn war. Das Tor für Türkiyemspor erzielte Christian Schalle.

Abschlusstabelle 2010/2011

Pl.

Verein Torverh. Punkte
1.

Chemnitzer FC

82:23

82

2.

VfL Wolfsburg II

59:28

75

3.

VfB Lübeck

58:36

69

4.

RB Leipzig

57:29

64

5.

Hallescher FC

51:34

58

6.

Holstein Kiel

66:36

55

7.

Hertha BSC II

47:49

52

8.

Hamburger SV II

57:49

49

9.

Hannover 96 II

56:47

46

10.

FC Energie Cottbus II

49:51

45

11.

ZFC Meuselwitz

41:53

42

12.

1. FC Magdeburg

37:46

41

13.

SV Wilhelmshaven

48:61

41

14.

VFC Plauen

43:48

39

15.

TSV Havelse

45:67

35

16. 

Eintr. Braunschweig II

31:54

29

17.

FC Oberneuland

46:77

28

18.

Türkiyemspor Berlin

12:96

2

Türkiyemspor wurden am Saisonende 3 Punkte abgezogen


Türkiyemspor 2011/2012

 Abschlusstabelle

 1

FC Hansa Rostock II

64:26

65

 2

1. FC Union Berlin II

55:34

56

 3

FSV Optik Rathenow

57:36

55

 4

TSG Neustrelitz

51:24

54

 5

Greif Torgelow

54:42

48

 6

Germania Schöneiche

54:39

46

 7

BFC Viktoria 89

54:35

43

 8

Union Fürstenwalde

34:39

38

 9

1. FC Neubrandenburg 

40:46

34

 10

Malchower SV

40:45

33

 11

Anker Wismar

42:61

32

 12

SV Altlüdersdorf 

33:52

31

 13

BFC Dynamo

35:39

29

 14

Brandenburg Süd 05

26:73

18

 15

Lichterfelder FC

22:70

5

 16

Türkiyemspor Berlin

0

0

Türkiyemspor hat sein Team aufgrund Insolvenz zurück gezogen.

15.01.2012:

3. Platz beim 34. Hallenturnier der Regionalliga-/Oberligavereine


18.12.2011:

Türkiyemspor zieht sich vom Spielbetrieb der 1. Herren zurück


11.12.2011:

Türkiyemspor Berlin - Greif Torgelow 1:4


08.12.2011:

Türkiyemspor beantragt Insolvenz


04.12.2011:

Brandenburg Süd 05 - Türkiyemspor 5:1


27.11.20122:

Türkiyemspor Berlin - 1. FC Union II 1:3


20.11.2011:

Germania Schöneiche - Türkiyemspor 5:0


04.11.2011:

Türkiyemspor Berlin - FC Hansa Rostock II 1:4

MURAT YILMAZ traf in diesem Heimspiel zum Türkiyemspor-Ehrentreffer.


30.10.2011:

FSV Optik Rathenow - Türkiyemspor Berlin 3:0


21.10.2011:

Türkiyemspor Berlin - BFC Dynamo 1:0

Freude und Leid liegen manchmal nah beieinander, so auch am Freitagabend im Jahnsportpark. Erst erzielte PHILLIP JANUSCHOWSKI in der 10. Minute den spielentscheidenden Treffer per Kopf nach einem Freistoß von PATRYK PODRYGALA. Doch schon zwanzig Minuten später schickte ihn der souverän pfeifende Schiedsrichter Daniel Siebert wegen einer Notbremse mit Rot vom Platz. Türkiyemspor geriet unter Druck, stemmte sich dem Sturmlauf der Gäste jedoch entgegen und hatte das nötige Glück auf seiner Seite. Torwart Erkan Türkoglu und viermal Aluminium sicherten den Spielstand über die Zeit.

Neu-Trainer CEMAL CAN zeigte sich nachdem Erfolg im Derby erfreut: "Das Team ist für seine kämpferische Leistung belohnt worden. Mit der Einstellung kann unser junges Team auch in schwieriger Zeit Erfolge erzielen."


16.10.2011:

SV Malchow - Türkiyemspor 2:1

Türkiyemspor-Torschütze bei dieser Auswärtspleite unseres Teams war MURAT YILMAZ


Pokalspiel am 09.10.2011:

SC Staaken - Türkiyemspor Berlin 3:2

Es wurde ein packendes Spiel, in dem Türkiyemspor von Beginn an erneut vom Pech - oder nennen wir es Unvermögen? - begleitet wurde. Schon in der 4. Minute gingen LUKAS BÄHR und KORAY YESILLI unnötigerweise zu zweit in ein Kopfballduell gegen einen Staakener Stürmer. Beide Türkiyemspor-Verteidiger mußten daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden, der eine mit einer Platzwunde, der andere mit einer Gehirnerschütterung. Der Staakener hingegen konnte weiterspielen. Die Gastgeber gingen sehr forsch zu Werke und machten so deutlich, dass sie unbedingt gewinnen wollten, und gegen unsere nun geschwächte Abwehr waren sie auch bald erfolgreich und erzielten das 1:0. Auch wenn PATRYK PODRYGALA dann per Freistoss zum 1:1 einschiessen konnte war Türkiyemspor dem Berlin-Ligisten heute in fast allen Belangen unterlegen. Noch vor der Pause gingen die Gastgeber mit 2:1 in Führung. Im zweiten Durchgang wurde auch SASCHA LORKE verletzt ausgewechselt. Staaken erzielte sogar noch das 3:1, bevor Türkiyemspor 10 Minuten vor Schluss noch der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang. Danach spielte unsere Mannschaft noch einmal sehr druckvoll und hatte in der Nachspielzeit zwei Großchancen hintereinander, doch der erneute Ausgleich und die damit notwendig gewordene Verlängerung gelang leider nicht mehr.

Noch am selben Abend wurde der Trainer MARCO GEBHARDT vom Aufsichtsrat entlassen. Damit ist bei Türkiyemspor wieder mal eine Phase des Abgesangs eingetreten, denn ein Ersatztrainer wurde bisher nicht verpflichtet. Manager CEMAL CAN trainiert nun das Team und wird es am Sonntag beim Malchower SC coachen.


8. Spieltag am 30.09.2011:

Türkiyemspor Berlin - TSG Neustrelitz 1:2 (0:0)

Wieder einmal ein Türkiyemspor-Spiel mit unglücklichem Verlauf. Nachdem es zunächst so aussah als ginge man gegen den Zweitplatzierten mit einem 0:0 in die Halbzeitpause, musste man 1 Minute vor der Pause einen Elfer-Pfiff des Unparteiischen vernehmen. Im zweiten Durchgang erzielte MURAT YILMAZ für Türkiyemspor den Ausgleich, doch in der 76. Minute konnte Neustrelitz gegen drückende Türkiyemspor-Kicker einen Konter erfolgreich zuende spielen und erneut in Führung gehen. Dieses 1:2 hatte bis zum Schlußpfiff Bestand. Überflüssig und unnötig war die Rote Karte, die sich ERKAN DOGAN in der Nachspielzeit vom Schiedsrichter abholen musste.


7. Spieltag am 23.09.2011

Lichterfelder FC - Türkiyemspor Berlin 3:3

Unglaublich! Türkiyemspor verspielte beim bisher punktlosen Tabellenletzten ab der 65. Spielminute eine sichere 3:0-Führung. Die erste Hälfte war belanglos, zu Beginn der zweiten kombinierte Türkiyemspor schön durchs Zentrum, vor allem dank eines starken SÜLEYMAN KAPAN. Zum Ende aber fehlte unserem Team anscheinend die Konzentration. Es gewährte den aus dem Spiel heraus eher harmlosen Lichterfeldern zu viele Freistösse. In der Nachspielzeit fiel dann der verdiente Ausgleich, und der LFC hatte sogar noch eine Siegchance.


6. Spieltag am 16.09.2011:

Türkiyemspor Berlin - SV Altlüdersdorf 0:0

Erneut hat unser Verein ein Spiel auf den Freitagabend vorgezogen, durfte dafür dann nur 50 zahlende Zuschauer zu dieser Nullnummer begrüssen, die dann allerdings den neuen Brustspruch "Be Fair" statt dem vom Verband kritisierten Sponsoring "Betfair" bewundern konnten. Ob diese Änderung piffig ist - wie Türkiyemspor verbreitet - oder nach hinten losgehen wird, wird sich zeigen. Im Moment kümmert sich das Sportgericht des BFV um das nicht genehmigte "Betfair"-Sponsoring während des Pokalsspiels gegen Tasmania.


5. Spieltag am 11.09.2011:

1. FC Neubrandenburg - Türkiyemspor Berlin 1:1 (0:1)

In der ersten Hälfte scheiterte der Führungstreffer zuerst am Pfosten, doch wenig später erzielte LUKAS BÄHR das 1:0 für unser Team. Kurz vor dem Spielende konnte Neubrandenburg leider per Elfmeter zum 1:1-Endstand ausgleichen.


Berliner Pokal am 04.09.2011:

SV Tasmania-Gropiusstadt - Türkiyemspor 0:9 (0:2)

In der ersten Hälfte tat sich Türkiyemspor gegen einen tief stehenden Landesligisten schwer. EMRE DEMIR konnte die Führung herausspielen, und kurzn vor dem Pausenpfiff hatte ERCAN DOGAN das 2:0 auf den Fuß, wurde aber vom TAS-Keeper brutal gestoppt und fiel verletzt aus. Den fälligen Elfmeter verwandelte DEMIRCAN DIKMEN zur 2:0-Pausenführung. Nach dem Wiederanpfiff wurde TAS immer schwächer und Türkiyemspor kam zu zahlreiche Tormöglichkeiten, von denen sieben genutzt werden konnten.


4. Spieltag am 26.08.2011:

Türkiyemspor Berlin - Union Fürstenwalde 2:0 (1:0)

Türkiyemspor war am Freitagabend im Friedrich-Ludwig Jahnsportpark von Beginn an das souveräne Team. Keine Spur der Unsicherheit, die das Team zuletzt bei der 1:4 Niederlage bei Viktoria 89 zeigte. Im Gegenteil: Türkiyem spielte frischen, ansehnlichen Kurzpass-Fußball und arbeitete sich Stück für Stück ans Fürstenwalder Tor heran. In der 34´ brachte OGUZHAN BIYIK mit einer halbhohen MARCO DI BICARRI ins Spiel, der seinen Gegenspieler stehen und Follert im Tor der Gäste mit einem Schuß ins lange Ecke keine Chance ließ. 1:0 damit ging es auch in die Pause.

Auch in der zweiten Spielhälfte waren die Kreuzberger um Trainer Marco Gebhardt feldüberlegen, obwohl die Gäste besser ins Spiel kamen. Chancen auf 2:0 davon zu ziehen hatte Türkiyemspor durch DEMIRCAN DIKMEN jedoch noch mehrere, aber erst in der 70´ konnte der von der U19 ins Herrenteam gewechselte EMRE DEMIR den Schlußpunkt setzen.

Trainer Marco Gebhardt zeigte sich im Anschluß zufrieden. "Die Spieler hatten keine leichte Woche. Wir haben hart an den Fehlern der letzten Woche gearbeitet und das hat sich ausgezahlt. Ich bin dennoch heiser vom Spiel und das zeigt, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben."

Die Oberliga pausiert nächstes Wochende. Für Türkiyemspor geht es am Sonntag, den 4.9. um 14 Uhr bei Tasmania Gropiusstadt in der 2. Runde des Berliner Pilsener Pokals weiter.


3. Spieltag am 21.08.2011:

BFC Viktoria 89 - Türkiyemspor Berlin 4:1 (3:0)

Beim Aufsteiger aus Tempelhof gab es eine deftige Niederlage für unsere Mannschaft. Türkiyemspor macht vor dem ehem. Türkiyemspor-Trainer Thomas Herbst, der jetzt Viktoria trainiert, keine gute Figur, was die Gastgeber gnadenlos ausnutzten. Der Ehrentreffer durch EMRE DEMIR war nichts weiter als eine kleine Schönheitskorrektur, die die Niederrlage nicht so deftig erscheinen läßt.


2. Spieltag am 12.08.2011

Türkiyemspor Berlin - FC Anker Wismar 2:1

HURRA! TÜRKIYEMSPOR GEWINNT WIEDER!

Nach 441 Tagen kann Türkiyemspor wieder einen Punktspielsieg feiern. Am 2. Spieltag in der NOFV-Oberliga Nord wurde der FC Anker Wismar im heimischen Jahnsportpark mit 2:1 bezwungen. Der letzte Sieg der Kreuzberger datierte auf den 29. Mai 2010, dort wurde der FC Oberneuland mit 5:0 bezwungen.

Es sah nicht nach einem freundlichen Freitagabend im Berliner Jahnsportpark aus. Es stürmte, regnete und gewitterte. Zudem steckte der Gegner FC Anker Wismar im Stau fest, somit wurde das Spiel mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen.

Trotz Stau und kurzer Aufwärmphase waren die Gäste aus dem hohen Norden wacher und gingen schon in der 3. Minute durch einen Kopfball von Bröcker in Führung. Doch Türkiyemspor setzte nach und übernahm das Spielgeschehen. Es dauerte aber bis zur 70´ bis der Ausgleich fiel. KORAY YESILLI erzielte nach einem Eckball per Kopf das 1:1. Unser Team wurde danach noch druckvoller. Das Team um Trainer MARCO GEBHARDT wollte es wissen. Belohnt wurde der Ehrgeiz der Kreuzberger kurz vor Schluß. In der 90. Minute entschied Schiedsrichter Peter Plaue aus Stendal nach Handspiel von Schameitke auf Elfmeter. Neuverpflichtung PATRYK POTRYGALA trat an und verwandelte zum umjubelten 2:1 Siegtreffer.


1. Spieltag am 06.08.2011

Torgelower SV - Türkiyemspor Berlin 2:0

Türkiyemspor traf am ersten Spieltag der Oberliga/Nord in Torgelow auf den erwartet schweren Gegner. Beim TSV Greif, dem amtierenden Oberligameister, verloren die Kreuzberger mit 2:0. Beide Tore fielen in der ersten Halbzeit. Bereits nach einer Minute hätte es für Türkiyemspor beinahe ein böses Erwachen gegeben. Aber der starke Keeper CHRISTOPHER GÄNG verhinderte einen frühen Rückstand. Der folgte dann in der 19. Minute. Nach einem Einwurf für die Gastgeber fehlte die Zuordnung in der Hintermannschaft, dies nutze Torgelow zum 1:0. Unser Team versuchte danach, angetrieben von CAGLAR HALICI und OGUZHAN BIYIK auf der Doppelsechs, das Spiel besser in den Griff zubekommen. Doch die Torgelower blieben in Halbzeit eins die bessere Mannschaft und konnten in der 33. Minute auf 2:0 erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine. Trainer MARCO GEBHARDT tauschte die linke Seite aus. SASCHA LÖRKE kam für KORAY YESILLI und ERKAN DOGAN (U19-Spieler) für SÜLEYMAN KAPAN. Beide zeigten, dass sie eine gute Alternative sind. Ihr Einsatzwille und ihre Ballsicherheit brachten Türkiyemspor zurück ins Spiel. Die Torgelower wirkten mit zunehmender Spieldauer müder, doch unser Team konnte daraus kein Kapital schlagen. Der für DEMIRCAN DIKMEN eingewechselte ERHAN YILDIZ hatte zwei gute Chancen, und auch der Ex-Torgelower MARCO DI BICCARI scheiterte aus aussichtreicher Position. So blieb es am Ende beim 2:0.

Nächste Woche empfängt Türkiyemspor den FC Anker Wismar im heimischen Jahnstadion. Dann kann Trainer MARCO GEBHARDT hoffentlich auf seinen Kapitän GUISEPPE RICCARDI zurückgreifen, der in Torgelow aufgrund von Pass-Komplikation zum Zuschauen verdammt war. Unser Trainer resümierte den Saisonauftakt wie folgt: "Wir waren in der ersten Halbzeit einfach zu schläfrig und nicht mutig genug. Die Tore dürfen so nicht fallen. In der zweiten Hälfte waren wir dann besser. Man hat gesehen, dass es nicht an der Kraft gelegen hat. Wir werden unter der Woche an unseren Fehlern arbeiten."


Testspiel am 22.07.2011

1. FC Lok Leipzig - Türkiyemspor Berlin 1:0

Am Freitagabend spielte unsere Oberliga-Elf in Leipzig gegen den 1. FC Lok. Das Match gegen den Süd-Oberligisten ging knapp mit 0:1 verloren.


Testspiel am 08.07.2011 in Kufstein

Galatasaray Istanbul -Türkiyemspor Berlin 2:1

Türkiyemspor bestritt den ersten Test im Rahmen seiner Oberligavorbereitung gegen den 17fachen türkischen Meister Galatasaray Istanbul im österreichischen Kufstein.

Das von Marco Gebhardt trainierte Berliner Team zeigte sich spielerisch und konditionell gut aufgestellt. Der frühe 1:0 Rückstand durch Serkan Kurtulus wurde in der 30´ durch den Berliner Onay Tokgöz egalisiert. Tokgöz nutzte einen Zusammenprall von Semih Kaya und Nationalspieler Gökhan Zan. Im Anschluss daran lupfte er den Spielball abgeklärt über den Galatasaray-Torwart Ufuk Ceylan ins Netz. Kurz vor der Pause erzielte Okan Deric den 2:1 Endstand.

Ex-Profi Marco Gebhardt zeigte sich nach seinem Einstand als Trainer zufrieden:"Wir haben unglücklich durch zwei vermeidbare Tore hier verloren. Ich bin aber stolz auf meine Truppe, die das gelernte sehr gut umgesetzt hat."

Türkiyemspor spielte mit Erkan Türkoglu (46´ Christopher Gäng), Cihan Yilmaz (68 ´ Lukas Baehr), Koray Yesilli (88´Emre Karaman), Tarkan Korkmazyürek, (81 ´ Killian Gildenberg), Shota Tadokoro, Ercan Dogan (61 ´ Sascha Lorke), Çaglar Halici (61´Azzam Henawi), Erkan Dogan (78 ´ Marco Di Bicarri), Guiseppe Di Riccardi (74´ Oguzhan Biyik), Onay Tokgöz (74´Sükrü Caliskan) und Erhan Yildiz (61´ Serkan Alkan).

Im Rahmen des bis zum 11.7. im bayrischen Aschheim stattfindenden Trainingslagers findet am Sonntag, den 10.7. ein weiterer Test statt. Gegner ist dann der russische Erstligist Kuban Krasnodar.

 


06.07.2011:

Türkiyemspor testet 17-fachen Meister

Im Mittelpunkt des am Mittwoch beginnenden Trainingslagers des Berliner Oberligisten im bayrischen Aschheim steht das Testspiel gegen den 17-fachen türkischen Meister Galatasaray SK.

Am 8. Juli um 19 Uhr spielen sowohl Galatasaray als auch Türkiyemspor in der österreichischen Kufstein-Arena das erste Spiel der Saison 2011-2012. Bei beiden Teams stehen neue Trainer an der Seitenlinie, die

auf die Durchführung eines Trainingslagers zu Beginn der Vorbereitung drängten. So wollen Fatih Terim, bei den Istanbulern, als auch Türkiyemspors Neu-Trainer Marco Gebhardt einen Überblick über das Team

bekommen und intensiv am Teamgeist arbeiten. Der 38-jährige Marco Gebhardt kennt sich als Ex-Profi des FC Union in höheren Ligen, als auch in der Oberliga bestens aus. Sein Engagement bei Türkiyemspor ist sein erster Einsatz als Trainer.

Um die Chance, gegen den Süper-Lig Klub auflaufen zu können, kämpfen 23 mitreisende Türkiyem - Spieler.

Im Kader stehen:

Erkan Türkoglu, Sascha Lorke, Salih Uzun, Lucas Bähr, Phillip Januschowski, Kilian Gildenberg, Erhan Yildiz, Serkan Alkan, Azzam Henawi, Onay Tokgöz, Emre Demir, Caglar Halici, Koray Yesilli, Orhan, Erkan Dogan, Sinan Mertoglu, Tarkan Korkmazyürek, Emre Karaman, Sükrü Caliskan, Sebastian Freuer, Cihan Yilmaz und Ercan Dogan

Begleitet wird der Kader vom Sportlichen Leiter Cemal Can, Trainer Marco Gebhardt, Felix Andres (Physiotherapeut) und den Mediateam-Mitgliedern Robert Claus und Vincent Aydin.

Der Eintritt zum Spiel Galatasaray gegen Türkiyemspor in der Kufstein-Arena beträgt für Erwachsene 14 Euro und ermäßigt (Kinder 7-13 Jahre) 10 Euro. Kinder unter 6 Jahren genießen freien Eintritt. Karten

gibt es im Vorverkauf über die Geschäftsstelle des FC Kufstein (FC Kufstein, Fischergries, Untere Feldgasse 4 , A 6330 Kufstein, Tel.: 05372/64801, Fax: 05372/64802) oder über E-Mail: info@fc-kufstein.at.

Zudem wird die Partie im pay-TV bei d-smart (http://www.dsmart.com.tr/) live übertragen.

Am Sonntag, den 10. Juli, schliesst Türkiyemspor das Trainingslager mit einem weiteren Testspiel gegen den russischen 1.Ligisten Kuban Krasnodar in Bad Reichenhall ab.


05.07.2011:

Mit Betfair als Haupt- und Trikotsponsor in die neue Saison

Türkiyemspor wird in der kommenden Oberliga-Saison das Logo von Betfair auf der Brust tragen. Mit Betfair, einem der weltweit größten Online-Wettanbieter, hat Türkiyemspor ein international etabliertes Unternehmen als Hauptsponsor gefunden und geht gestärkt in die Vorbereitungen für die neue Saison.

Damit steht der multikulturelle Klub nun in einer Reihe mit großen Namen wie Manchester United und FC Barcelona, die ebenfalls von Betfair gesponsert werden - und diese passen durchaus zum neuen

Selbstbewusstsein des Vereins. So äußerte sich Yalçin Sancar, Vorstandsvorsitzender von Türkiyemspor Berlin: "Die Kooperation ist für uns ein wichtiger Schritt, die vergangene Saison zu verarbeiten. Gemeinsam stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft. Die Partnerschaft mit einem global erfolgreichen Unternehmen wie Betfair unterstreicht den hohen Stellenwert, den Türkiyemspor als

interkultureller Sportverein mit seiner verbindenden Funktion für verschiedene Kulturen genießt, und beweist die Attraktivität unseres Kreuzberger Kiezclubs."

In den vergangenen Jahren wurde bei Türkiyemspor der Trikotsponsor meist aus den Reihen des Vorstandes gestellt. Betfair hingegen betreibt die weltgrößte Online-Wettcommunity mit mehr als drei Millionen Kunden und ist Marktführer im Segment der Sportwettbörsen. Seit Oktober 2010 ist Betfair börsennotiert an der London Stock Exchange. Im deutschen Fußball ist Türkiyemspor das erste Engagement des Unternehmens mit Hauptsitz in London. Die Kooperation ist zunächst für die Saison 2011/12 fixiert, enthält jedoch eine Verlängerungsoption. Peter Reinhardt, Betfair Regionalmanager für Deutschland und Zentraleuropa, zu der Kooperation: "Türkiyemspor hat sportlich und mit Blick auf Integration viel für seinen Kiez und weit darüber hinaus getan. Es ist in unseren Augen weit mehr als nur ein Fußballclub, das Gesamtkonzept auf und neben dem Platz hat uns überzeugt. Ganz bewusst haben wir uns für ein Engagement jenseits des Profifußballs entschieden, denn ohne die Basisarbeit im Breitensport wäre dieser nicht denkbar. Wir freuen uns, diesen ganz besonderen Verein unterstützen zu können, und möchten dazu beitragen, dass Türkiyemspor nach zuletzt schwierigen Zeiten in der nächsten Saison das Ruder herum reißen kann."